Mini-Beamer Test & Vergleich: Testsieger, Pico-Beamer, Pocket-Beamer & mehr

Den einen oder anderen Mini-Beamer Test gibt es bereits. Und das obwohl diese Unterart der LED-Beamer sicher nicht zu den verbreitetsten Projektoren auf dem Markt gehört. Der Grund ist einfach: Im Vergleich zum herkömmlichen Beamer sind Mini-Beamer für einen sehr begrenzten Einsatzzweck gedacht: meistens als handlicher Monitor-Ersatz bzw. Beamer für unterwegs.

Man darf nicht zu große Ansprüche an Minibeamer stellen. Warum? Von Hause aus können sie schlichtweg nicht mit den Leistungen auftrumpfen, die Standard-Beamer liefern. Das liegt an den verwendeten LED-Lampen. Die haben einfach recht begrenzte Leuchtkraft, so dass man die Umgebungshelligkeit im Raum stark dämpfen muss, um das Bild gut zu erkennen. Und Full HD LED Beamer sind im Bereich der Mini-Beamer auch eine Rarität. Fürs Heimkino sind diese Geräte also nicht gedacht. Dafür gibt es auch ein paar Modelle, die bereits Funktionen von Projektor, Videokamera und Digitalkamera miteinander verknüpfen, also echte Allrounder. Wir haben uns mal umgesehen, welche Mini-Beamer im Test schon ordentlich abgeschnitten haben, und zum Vergleich eine Top 10-Liste zusammengestellt.

Mini-Beamer Test & Vergleich: Top 10 Liste (2010)

Platz 1 – Samsung SP-P410M: Wer auf möglichst gute Bild-Qualität trotz kleiner Größe aus ist, sollte sich den Samsung-Minibeamer näher anschauen. Der schafft immerhin eine Auflösung von bis zu 1280 x 1024 Bildpunkten. 2,03 Meter Bilddigonale sind möglich. Und 170 Lumen Leuchtstärke sind für diese Geräteklasse aller Ehren wert. Im LED-Beamer Test von PC Praxis 9/2010 gab es dafür Note 2,3.

Platz 2 – 3M MPro150: Noch ein Mini-Beamer mit vergleichsweise hoher Auflösung, nämlich maximal 1280 x 800 Pixel. Bei der Bilddiagonale muss man allerdings gegenüber dem Samsung Abstriche machen, denn die liegt bei höchsten 1,06 Meter. Dafür ist der 3M-BEamer aber auch sehr klein und leicht (160 Gramm). Im Testbericht von SFT 5/2010 mit Note 2,2 bewertet.

Platz 3 – Aiptek PocketCinema T30: Mit Heimkino hat dieser Pico-Beamer nichts zu tun. Vielmehr ist es ein Gerät für die Hosentasche, das man immer dabei haben und an Quellen wie mobile Mediaplayer oder das iPhone anschließen kann. Heraus kommen dabei bis zu 1,27 Meter große Projektionen mit 640 x 480 Bildpunkten. Macwelt Bewertung in Heft 3/2010: 2,4.

Platz 4 – Aiptek PocketCinema Z20: Mit dem eben beschriebenen T30 kann man den Z20 durchaus vergleichen. Der wichtigste Unterschied: Mit ihm kann man aber auch Fotos und Videos machen, wenn auch nur in Schnappschuss-Qualität. Außerdem ist die Projektion bis zu 1,65 Meter groß.

Platz 5 – ENWO HD 2G: Ein HD ready Mini-Beamer ist dieses Modell von ENWO. Er schafft immerhin 1280 x 768 Pixel und bis zu 3,35 Meter große Projektionen. Seine Leuchtkraft liegt bei 70 Lumen – das ist mehr als die meisten Pico Beamer schaffen, aber nicht ganz Spitzenklasse im Mini-Beamer-Vergleich.

Platz 6 – Optoma Pico PK301: Noch ein bisschen weniger Leistung als der ENWO Beamer, aber trotzdem im oberen Bereich der Minibeamer anzusiedeln: 854 x 480 Bildpunkte bei maximal 50 Lumen Helligkeit sind schon ordentliche Werte für so einen kleinen LED-Beamer, und die Bilddiagonale erreicht immerhin auch 3 Meter.

Platz 7 – Samsung SP-H03: Die Auflösung entsprciht mit 854 x 480 Bildpunkten der des eben genannten Optoma Beamers, die Bilddiagonale fällt mit nur 2 Metern aber deutlich kleiner aus. Und auch die Helligkeit ist mit nur 30 Lumen deutlich geringer. Ebenso allerdings auch der Preis, der deutlich niedriger als beim genannten Konkurrenten liegt.

Platz 8 – Optoma PK101: Wer nicht viel Geld für einen Mini-Beamer ausgeben will, sollte diesem Optoma eine Chance geben. Und 10 Lumen Lichtleistung bei 480 x 320 Bildpunkten sind für ca. 150 Euro schon okay. Das sah auch der Test von PCmag.com ähnlich und wertete mit 4 von 5 möglichen Punkten.

Platz 9 – WowWee Cinemin Swivel: Es gibt auch noch Mini-Beamer, die in Sachen Design überraschen können.So wie der WowWee Cinemin Swivel, den man um 90 Grad klappen kann. Relativ gewöhnlich lesen sich dagegen die technischen Daten mit 8 Lumen, 480 x 320 Bildpunkten und 1,52 Meter Diagonale. Im Beamer Test von Cnet.de gab es 6 von 10 möglichen Punkten.

Platz 10 – Samsung MBP200: Ein kleiner und vor allem leicher Mini-Beamer (160 g) mit entsprechend niedrigen Leistungswerten: 8 Lumen, 1,27 Meter Diagonale und das bei nur 320 x 240 Bildpunkten sind bei weiten keine Spitzenwerte, aber die darf man bei dieser kompakten Form auch nicht erwarten. Im Test von Computerbild (11/2009) gab es für diesen Samsung Beamer Note 2,65.

2 Gedanken zu „Mini-Beamer Test & Vergleich: Testsieger, Pico-Beamer, Pocket-Beamer & mehr“

  1. welche neuen minibeamer würden denn in dem vergleich dazu kommen, wenn man mal die neuheiten der ifa 2010 dazunimmt? problem ist wahrscheinlich dass es dazu noch keine tests gibt, oder?

  2. also diese mini beamer haben doch alle keinen richtigen dampf. da braucht man schon was mit mehr lux, um spass zu haben. und gerade bei geschäftlichen vorträgen sind die räume ja meistens nicht so dunkel, wie es für solche mini geräte nötig wäre. also sich am besten gleich was ordentliches kaufen, solange es da auf dem markt noch nichts helleres gibt..

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