16 v. Chr. beginnt in mehreren deutschen Städten die römische Geschichte – doch nicht überall entstand sofort eine echte Stadt. Diese Liste bewertet die ältesten Römerstädte in Deutschland nach dem frühesten belegbaren römischen Siedlungs-, Lager- oder Stadtansatz, zusätzlich aber nach Stadtcharakter, Kontinuität und historischer Bedeutung. Grundlage sind live geprüfte Quellen von Tourismusstellen, Museen, archäologischen Einrichtungen und Bildungsportalen. Wichtig: „älteste Römerstadt“ ist kein völlig eindeutiger Titel. Manche Orte begannen als Militärlager, andere als geplante Stadt, Colonia oder Municipium. Deshalb erklärt jeder Eintrag, ob es sich zuerst um ein Lager, einen Vicus, eine Colonia oder eine planmäßige Stadtgründung handelte. Ausgeschlossen wurden Orte mit zu unsicherer Datierung oder ohne klaren Stadtbezug.
So wurde gewertet
Sortiert wurde nach dem frühesten gut belegten römischen Ursprung im Gebiet der heutigen Stadt. Bei nahezu gleicher Datierung entschied, ob früh ein echter Stadtcharakter nachweisbar ist. Ein römisches Legionslager zählt, wenn daraus eine dauerhafte Siedlungs- und Stadtentwicklung hervorging. Reine Kastelle ohne spätere Stadtbedeutung wurden nicht aufgenommen. Datenstand: 16. Juni 2026.
Übersicht
| Rang | Heutige Stadt | Römischer Name | Frühester Ansatz | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Trier | Augusta Treverorum | 16 v. Chr. | älteste geplante Römerstadt Deutschlands |
| 2 | Neuss | Novaesium | um 16 v. Chr. | früher römischer Militärstandort |
| 3 | Augsburg | Augusta Vindelicum | 15/8 v. Chr. | rätische Römerstadt mit Kontinuität |
| 4 | Mainz | Mogontiacum | 13/12 v. Chr. | Legionslager und Provinzhauptstadt |
| 5 | Xanten | Colonia Ulpia Traiana | 13/12 v. Chr.; Colonia um 100 n. Chr. | Archäologischer Park |
| 6 | Speyer | Noviomagus | ca. 10 v. Chr. | Kastelle und spätere Zivilsiedlung |
| 7 | Kempten | Cambodunum | spätestens frühes 1. Jh. n. Chr. | älteste schriftlich erwähnte Stadt Deutschlands |
| 8 | Köln | CCAA | 1. Jahrzehnt n. Chr.; Colonia 50 n. Chr. | Hauptstadt Niedergermaniens |
| 9 | Rottweil | Arae Flaviae | frühe 70er Jahre n. Chr. | älteste Stadt Baden-Württembergs |
| 10 | Ladenburg | Lopodunum | 98 n. Chr. | römische Stadt am Neckar |
Trier – Augusta Treverorum
Rang: 1 älteste Stadt
Trier steht auf Platz 1, weil Augusta Treverorum nicht nur früh datiert ist, sondern als römische Stadtgründung besonders klar belegt und stadtgeschichtlich enorm bedeutend ist. Die touristische Fachquelle der Stadt nennt 16 v. Chr. als Gründungsdatum. Damit wird Trier regelmäßig als älteste Stadt Deutschlands bezeichnet. Im Unterschied zu Orten, die zunächst vor allem Militärlager waren, besitzt Trier früh den Charakter einer planmäßig angelegten römischen Stadt.
Der historische Abstand zu Neuss oder Augsburg ist klein, aber der Stadtcharakter entscheidet. Trier entwickelte sich in der Kaiserzeit zu einer der wichtigsten Städte nördlich der Alpen. Porta Nigra, Kaiserthermen, Amphitheater, Römerbrücke und Basilika zeigen, dass hier nicht nur römische Präsenz bestand, sondern eine monumentale Stadtlandschaft. In der Spätantike wurde Trier sogar Kaiserresidenz. Diese Kombination aus frühem Datum, Bauzeugnissen und politischer Bedeutung macht Trier zum stärksten Kandidaten für Rang 1.
- Frühester Ansatz: 16 v. Chr.
- Römischer Name: Augusta Treverorum
- Besonderheit: mehrere erhaltene römische Monumentalbauten
- Datenpunkt
- Gründung als Augusta Treverorum 16 v. Chr.
- Datenpunkt
- häufig als älteste Stadt Deutschlands bezeichnet
- Datenpunkt
- spätantike Kaiserresidenz mit außergewöhnlicher Monumentaldichte
- Quelle
- Tourist-Information Trier
Neuss – Novaesium
Rang: 2 Militärursprung
Neuss erreicht Rang 2, weil Novaesium zu den frühesten römischen Standorten im heutigen Deutschland gehört. Um 16 v. Chr. entstand an der Erftmündung ein römisches Lager. Anfangs war es ein einfaches Holzlager mit Erdwällen und Holzbefestigung, später entwickelte sich daraus einer der bedeutendsten Militärplätze am Niederrhein. Im Vergleich zu Trier fehlt Neuss der frühe Charakter einer großen geplanten Stadt, das Datum ist aber außergewöhnlich früh.
Die römische Bedeutung von Neuss lag vor allem in der Grenz- und Militärpolitik. Der Rhein war Aufmarschraum, Nachschubachse und später Grenze. Novaesium zeigt deshalb eine andere Art von Römerstadt: nicht zuerst Verwaltung und Monumentalbauten, sondern Militär, Lagerdorf, Versorgung und langfristige Standortbindung. Dass aus diesem römischen Kern eine Stadtgeschichte von über 2.000 Jahren erwuchs, erklärt die hohe Platzierung. Neuss ist also nicht „älter als Trier“ im engeren Stadtsinn, aber als römischer Standort fast gleich früh.
- Frühester Ansatz: um 16 v. Chr.
- Römischer Name: Novaesium
- Besonderheit: frühes Legionslager am Niederrhein
- Datenpunkt
- römisches Lager um 16 v. Chr.
- Datenpunkt
- später großer Militärstandort am Rhein
- Datenpunkt
- wichtig für die römische Grenz- und Aufmarschpolitik
- Quelle
- Neuss Marketing
Augsburg – Augusta Vindelicum
Rang: 3 rätisch
Augsburg gehört zu den ältesten Städten Deutschlands und steht auf Rang 3, weil seine römischen Anfänge sehr früh einsetzen. Nach dem Alpenfeldzug um 15 v. Chr. entstand ein Legionslager an der Wertach. Für Augusta Vindelicum wird häufig ein Gründungsdatum um 8 v. Chr. diskutiert, wobei die genaue Datierung laut Regio Augsburg Tourismus ein Streitpunkt bleibt. Gerade diese Unsicherheit verhindert Rang 1 oder 2.
Historisch ist Augsburg dennoch ein Schwergewicht. Die Stadt wurde ein wichtiges Zentrum der römischen Provinz Raetien und lag verkehrsgeografisch günstig zwischen Alpenraum, Donaugebiet und Italienverbindungen. Im Vergleich zu Neuss ist Augsburg stärker als spätere Stadt mit ziviler Kontinuität greifbar, im Vergleich zu Trier aber weniger eindeutig als älteste geplante Stadt. Die Besonderheit liegt in der Verbindung aus Militärursprung, Provinzgeschichte und dauerhafter Stadtentwicklung.
- Frühester Ansatz: Legionslager um 15 v. Chr.
- Römischer Name: Augusta Vindelicum
- Besonderheit: wichtiges Zentrum der Provinz Raetien
- Datenpunkt
- Legionslager nach dem Alpenfeldzug um 15 v. Chr.
- Datenpunkt
- Stadtgründung wahrscheinlich um 8 v. Chr., aber umstritten
- Datenpunkt
- eine der ältesten Städte Deutschlands mit antiker Kontinuität
- Quelle
- Regio Augsburg Tourismus
Mainz – Mogontiacum
Rang: 4 Provinzhauptstadt
Mainz belegt Rang 4, weil Mogontiacum aus einem sehr frühen Legionslager hervorging. Die Keimzelle der späteren Stadt bildete ein 13 oder 12 v. Chr. angelegtes Lager auf dem Kästrich gegenüber der Mainmündung. Die strategische Lage war hervorragend: Rhein, Main und römische Fernwege machten Mainz zu einem militärischen und administrativen Knotenpunkt.
Im Vergleich zu Augsburg ist die Datierung etwas jünger, dafür war Mainz später als Hauptstadt der Provinz Obergermanien von überregionaler Bedeutung. Das unterscheidet Mogontiacum von vielen kleineren Römerorten. Die Stadt war nicht nur Standort von Soldaten, sondern ein Zentrum von Verwaltung, Kult, Handel und Infrastruktur. Besonders der Drususstein erinnert an die frühe militärische Phase. Mainz zeigt damit, wie ein Legionslager zur Großsiedlung und Provinzmetropole wachsen konnte.
- Frühester Ansatz: 13/12 v. Chr.
- Römischer Name: Mogontiacum
- Besonderheit: spätere Hauptstadt Obergermaniens
- Datenpunkt
- Legionslager auf dem Kästrich 13 oder 12 v. Chr.
- Datenpunkt
- schnelles Wachstum durch strategische Lage
- Datenpunkt
- spätere Provinzhauptstadt von Obergermanien
- Quelle
- Initiative Römisches Mainz
Xanten – Colonia Ulpia Traiana
Rang: 5 Archäologiepark
Xanten steht auf Rang 5, weil die römische Geschichte des Ortes bereits um 13/12 v. Chr. mit der Ankunft der Legionen begann. Zunächst entstand ein Legionslager auf dem Fürstenberg. Die eigentliche Colonia Ulpia Traiana wurde erst später, um 100 n. Chr., gegründet. Diese Zweistufigkeit erklärt die Platzierung: Der römische Ursprung ist sehr alt, der volle Stadtstatus aber deutlich jünger.
Im Vergleich zu Mainz ist Xanten als heutiges Erlebnis der Römerzeit besonders anschaulich, weil der Archäologische Park Xanten die römische Stadtstruktur sichtbar macht. Die Colonia war nach Köln und Trier eine der bedeutenden römischen Städte im Gebiet des heutigen Deutschland. Dennoch liegt sie hinter den früheren Rhein- und Alpenstandorten, weil der entscheidende Colonia-Ausbau erst in der Zeit Trajans erfolgte. Xanten ist damit ein Paradebeispiel dafür, dass „römischer Anfang“ und „römische Stadtgründung“ nicht immer dasselbe sind.
- Frühester Ansatz: Legionslager um 13/12 v. Chr.
- Stadtstatus: Colonia Ulpia Traiana um 100 n. Chr.
- Besonderheit: heute Archäologischer Park Xanten
- Datenpunkt
- erstes Legionslager um 13/12 v. Chr.
- Datenpunkt
- spätere Colonia Ulpia Traiana
- Datenpunkt
- eine der wichtigsten römischen Städte am Niederrhein
- Quelle
- Archäologischer Park Xanten
Speyer – Noviomagus
Rang: 6 Rheinachse
Speyer belegt Rang 6, weil Noviomagus sehr früh an der römischen Rheinachse entstand. Nach der LEIZA-Quelle lassen sich in Speyer mindestens drei Militärlager aus der Zeit von etwa 10 v. Chr. bis 74 n. Chr. nachweisen. Dazu kamen Zivilsiedlungen, die ab dem zweiten Jahrzehnt n. Chr. greifbar werden. Damit gehört Speyer klar in die Gruppe der frühesten römischen Stadtorte Deutschlands.
Im Vergleich zu Xanten fehlt Speyer der später besonders prestigeträchtige Colonia-Status. Dafür ist die frühe Militär- und Vicusentwicklung gut nachvollziehbar. Ein um 30 n. Chr. errichteter Bau wird als Marktforum gedeutet, was auf frühe zentrale Funktionen verweist. Speyer zeigt die typische Entwicklung entlang des Rheins: Zuerst Militär, dann Versorgungs- und Handelsstrukturen, später städtische Verdichtung. Der Rang hinter Xanten ergibt sich aus der geringeren überregionalen Monumentalwirkung, nicht aus fehlendem Alter.
- Frühester Ansatz: ca. 10 v. Chr.
- Römischer Name: Noviomagus
- Besonderheit: mehrere Lager und frühe Zivilsiedlungen
- Datenpunkt
- mindestens drei Militärlager zwischen ca. 10 v. Chr. und 74 n. Chr.
- Datenpunkt
- Zivilsiedlungen ab dem 2. Jahrzehnt n. Chr.
- Datenpunkt
- frühes Marktforum um 30 n. Chr. möglich
- Quelle
- LEIZA
Kempten – Cambodunum
Rang: 7 schriftlich erwähnt
Kempten steht auf Rang 7, weil Cambodunum eine Sonderstellung besitzt. Kempten Tourismus verweist darauf, dass der antike Geograf Strabon um 20 n. Chr. für das heutige Deutschland allein Kambodounon, das spätere römische Cambodunum, als Polis nennt. Damit besitzt Kempten zumindest die älteste schriftliche Erwähnung einer Stadt in Deutschland. Die Frage nach der tatsächlich ältesten Stadt bleibt jedoch ausdrücklich umstritten.
Im Vergleich zu Speyer ist Kempten nicht wegen eines exakt früheren römischen Kastelldatums vorne, sondern wegen seines Stadtbegriffs in antiker Schriftüberlieferung besonders wichtig. Cambodunum war ein bedeutender römischer Ort in Raetien und besitzt heute mit dem Archäologischen Park Cambodunum eine eindrucksvolle Vermittlungslandschaft. Der Rang 7 ist deshalb ein Kompromiss: schriftlich extrem wichtig, aber bei der archäologischen Anfangsdatierung weniger eindeutig als Trier, Mainz oder Speyer.
- Römischer Name: Cambodunum
- Besonderheit: älteste schriftliche Erwähnung einer Stadt in Deutschland
- Region: Allgäu / Raetien
- Datenpunkt
- Strabon nennt Kambodounon um 20 n. Chr. als Polis
- Datenpunkt
- Kempten besitzt damit eine besonders frühe schriftliche Stadtbezeugung
- Datenpunkt
- Römerstadt mit Archäologischem Park Cambodunum
- Quelle
- Kempten Tourismus
Köln – Colonia Claudia Ara Agrippinensium
Rang: 8 Colonia
Köln landet auf Rang 8, obwohl es später eine der wichtigsten Römerstädte Deutschlands wurde. Der Grund ist das Sortierkriterium: Die CCAA wurde um 50 n. Chr. von Kaiser Claudius zur Colonia erhoben. Eine Vorgängersiedlung, das Oppidum Ubiorum, bestand bereits im ersten Jahrzehnt n. Chr.; für 9 n. Chr. ist der Altar der Ubier bezeugt. Damit ist Köln älter als viele formale Stadtgründungen, aber im strengen Colonia-Sinn jünger als die frühen Militärorte am Rhein.
Historisch ist Köln dennoch kaum zu überschätzen. Ab etwa 85 n. Chr. wurde die Stadt Hauptstadt der Provinz Niedergermanien. Der römische Stadtgrundriss, das Prätorium, die Stadtmauer und zahlreiche Funde zeigen die enorme Bedeutung. Im Vergleich zu Kempten ist Köln als römische Metropole gewichtiger, aber beim frühesten belegten Stadtansatz etwas später einzuordnen. Gerade diese Spannung macht Köln zu einem wichtigen Fall: nicht die älteste, aber eine der einflussreichsten Römerstädte Deutschlands.
- Vorgängersiedlung: Oppidum Ubiorum im 1. Jahrzehnt n. Chr.
- Colonia: um 50 n. Chr.
- Besonderheit: Hauptstadt Niedergermaniens
- Datenpunkt
- Oppidum Ubiorum im 1. Jahrzehnt n. Chr.
- Datenpunkt
- Colonia-Erhebung um 50 n. Chr.
- Datenpunkt
- ab ca. 85 n. Chr. Hauptstadt Niedergermaniens
- Quelle
- LEIZA
Rottweil – Arae Flaviae
Rang: 9 Baden-Württemberg
Rottweil steht auf Rang 9, weil Arae Flaviae zwar jünger ist als die frühen Rhein- und Alpenorte, aber für Südwestdeutschland außergewöhnliche Bedeutung besitzt. Das römische Arae Flaviae wurde zu Beginn der 70er Jahre n. Chr. unter Kaiser Vespasian gegründet. Eine hölzerne Schreibtafel nennt den Ort später als Municipium; dadurch gilt Rottweil als einzige römische Stadt Baden-Württembergs in diesem rechtlichen Sinn.
Im Vergleich zu Köln oder Speyer ist Rottweil jünger und kleiner. Dafür besitzt es einen sehr besonderen Status: Es gilt als älteste Stadt Baden-Württembergs und war ein regionales Zentrum im Dekumatland. Die Lage an wichtigen römischen Straßen machte den Ort strategisch sinnvoll. Der Rang 9 erklärt sich also nicht nur durch das Datum, sondern durch die Kombination aus frühem südwestdeutschem Stadtcharakter, Municipium-Beleg und archäologischer Bedeutung.
- Frühester Ansatz: frühe 70er Jahre n. Chr.
- Römischer Name: Arae Flaviae
- Besonderheit: einzige römische Stadt Baden-Württembergs mit Municipium-Beleg
- Datenpunkt
- Gründung zu Beginn der 70er Jahre n. Chr.
- Datenpunkt
- hölzerne Schreibtafel nennt den Ort als Municipium
- Datenpunkt
- gilt als älteste Stadt Baden-Württembergs
- Quelle
- Dominikanermuseum Rottweil
Ladenburg – Lopodunum
Rang: 10 Neckarstadt
Ladenburg schließt die Liste ab, weil Lopodunum im Jahr 98 n. Chr. einen klaren römischen Stadtbezug erhält. Dieses Jahr gilt heute als Gründungsdatum der Stadt Ladenburg. Aus einem Kastell- und Vicusumfeld entwickelte sich ein städtischer Ort mit Verwaltung, Forum, Basilika und Curia. Damit ist Ladenburg jünger als Rottweil, aber ein wichtiger Vertreter römischer Stadtentwicklung rechts des Rheins.
Im Vergleich zu den frühen augusteischen Lagern am Rhein ist Ladenburg deutlich später. Seine Bedeutung liegt aber darin, dass hier der Übergang vom militärischen Stützpunkt zur planmäßigen Stadt besonders gut nachvollziehbar ist. Lopodunum war Hauptort der Civitas Ulpia Sueborum Nicrensium und zeigt, wie römische Urbanität auch im Neckarraum Fuß fasste. Rang 10 ist deshalb verdient: nicht ältester Ursprung, aber ein sehr wichtiger Beleg für die römische Städtebildung im heutigen Südwestdeutschland.
- Frühester Stadtbezug: 98 n. Chr.
- Römischer Name: Lopodunum
- Besonderheit: Entwicklung vom Kastell zur Stadt
- Datenpunkt
- 98 n. Chr. gilt als Gründungsdatum Ladenburgs
- Datenpunkt
- Entwicklung vom Kastell zur römischen Stadt
- Datenpunkt
- Forum, Basilika und Curia als städtische Zentralbauten
- Quelle
- Landesbildungsserver Baden-Württemberg
Häufige Fragen zu den ältesten Römerstädten in Deutschland
Was ist die älteste Römerstadt in Deutschland?
Trier gilt in diesem Ranking als älteste Römerstadt Deutschlands, weil Augusta Treverorum 16 v. Chr. als römische Stadt gegründet wurde und früh klaren Stadtcharakter besaß.
Warum steht Neuss trotz sehr frühem Datum nicht auf Platz 1?
Neuss war um 16 v. Chr. ein sehr früher römischer Militärstandort. Trier hatte jedoch früher den klareren Charakter einer geplanten römischen Stadt.
Warum ist Köln nicht weiter vorne?
Köln wurde erst um 50 n. Chr. zur römischen Colonia erhoben. Die Vorgängersiedlung ist älter, aber der formale Stadtstatus kam später.
Welche Stadt ist die älteste Römerstadt Baden-Württembergs?
Rottweil gilt mit Arae Flaviae als älteste Stadt Baden-Württembergs und besitzt einen besonderen Municipium-Beleg aus römischer Zeit.







