Die 10 berühmtesten Club 27-Mitglieder

Die 10 berühmtesten Club 27-Mitglieder

Der „Club 27“ ist kein echter Club, sondern ein kultureller Mythos: Gemeint sind Musikerinnen, Musiker und Künstler, die im Alter von 27 Jahren starben. Diese Liste sortiert nach Bekanntheit, musikalischem Einfluss, kultureller Wirkung und der Rolle im Club-27-Mythos.

Übersicht

  1. Jimi Hendrix
  2. Janis Joplin
  3. Jim Morrison
  4. Kurt Cobain
  5. Amy Winehouse
  6. Brian Jones
  7. Robert Johnson
  8. Alan Wilson
  9. Kristen Pfaff
  10. Ron „Pigpen“ McKernan
Rang Name Band/Karriere Todesjahr Bekannt für
1 Jimi Hendrix Solo / The Jimi Hendrix Experience 1970 Revolution der E-Gitarre
2 Janis Joplin Solo / Big Brother & the Holding Company 1970 Bluesrock-Stimme der 1960er
3 Jim Morrison The Doors 1971 Poetischer Rock-Frontmann
4 Kurt Cobain Nirvana 1994 Symbol der Grunge-Generation
5 Amy Winehouse Solo 2011 Moderner Soul und Jazzpop
6 Brian Jones The Rolling Stones 1969 Mitgründer der Stones
7 Robert Johnson Solo 1938 Delta-Blues-Mythos
8 Alan Wilson Canned Heat 1970 Woodstock-Bluesrock
9 Kristen Pfaff Hole / Janitor Joe 1994 Alternative-Rock-Bassistin
10 Ron „Pigpen“ McKernan Grateful Dead 1973 Bluesige Frühphase von Grateful Dead

Jimi Hendrix

Rang: 1 Gitarrenlegende

Jimi Hendrix steht fast automatisch an der Spitze jeder Club-27-Liste. In nur wenigen Jahren veränderte er die Rolle der E-Gitarre radikal: Feedback, Fuzz, Wah-Wah, Verzerrung und kontrolliertes Chaos wurden bei ihm zu musikalischen Werkzeugen. Mit „Purple Haze“, „Hey Joe“, „Voodoo Child“ und seiner Woodstock-Version der US-Hymne prägte er Rockgeschichte. Sein Tod am 18. September 1970 in London machte ihn endgültig zur Ikone. Entscheidend ist nicht nur seine Popularität, sondern die technische und klangliche Wirkung, die bis heute in Rock, Funk, Metal und Blues hörbar ist.

  • Gilt als einer der einflussreichsten Gitarristen des 20. Jahrhunderts
  • Woodstock-Auftritt 1969 wurde zum popkulturellen Symbol
  • Karriere als Weltstar dauerte nur wenige Jahre
  • Starb 1970 im Alter von 27 Jahren
Geburtsland
USA
Todesjahr
1970
Musikstil
Psychedelic Rock / Blues Rock
Quelle
Official Jimi Hendrix

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Janis Joplin

Rang: 2 Bluesrock

Janis Joplin wurde zur Stimme einer ganzen Gegenkultur. Ihre Mischung aus Blues, Soul, Rock und ungefilterter Emotionalität machte sie zu einer der ausdrucksstärksten Sängerinnen der 1960er-Jahre. Bekannt wurde sie zunächst mit Big Brother & the Holding Company, später als Solokünstlerin mit Songs wie „Piece of My Heart“, „Cry Baby“ und „Me and Bobby McGee“. Joplin starb am 4. Oktober 1970, nur wenige Wochen nach Hendrix. Ihre Karriere war kurz, aber ihr Einfluss auf Rock- und Soulsängerinnen blieb enorm.

  • Eine der markantesten Stimmen der Woodstock-Generation
  • Rock & Roll Hall of Fame: Aufnahme 1995
  • Berühmt für raue, emotionale Live-Auftritte
  • Starb 1970 im Alter von 27 Jahren
Geburtsland
USA
Todesjahr
1970
Musikstil
Blues Rock / Soul Rock
Quelle
Rock & Roll Hall of Fame

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Jim Morrison

Rang: 3 The Doors

Jim Morrison war weit mehr als nur der Sänger von The Doors. Seine Texte, Bühnenauftritte und sein Image als „Lizard King“ machten ihn zu einer der rätselhaftesten Figuren der Rockgeschichte. The Doors verbanden Blues, Psychedelic Rock, Jazz-Elemente und dunkle Poesie zu einem unverwechselbaren Sound. Songs wie „Light My Fire“, „The End“ und „Riders on the Storm“ leben bis heute von Morrisons Stimme und Präsenz. Sein Tod am 3. Juli 1971 in Paris festigte den Mythos um ihn zusätzlich.

  • Frontmann und wichtigste lyrische Figur von The Doors
  • Bekannt für provokante, oft theatralische Bühnenauftritte
  • Grab auf Père Lachaise wurde zum Pilgerort
  • Starb 1971 im Alter von 27 Jahren
Geburtsland
USA
Todesort
Paris, Frankreich
Musikstil
Psychedelic Rock / Blues Rock
Quelle
The Doors

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Kurt Cobain

Rang: 4 Grunge

Kurt Cobain wurde mit Nirvana zum Gesicht des Grunge und der frühen 1990er-Jahre. „Nevermind“ machte Alternative Rock plötzlich massentauglich, während „Smells Like Teen Spirit“ zum Generationensignal wurde. Cobain verband eingängige Melodien mit Lärm, Verletzlichkeit und Anti-Star-Haltung. Sein Tod 1994 löste weltweit Trauer aus und veränderte die Wahrnehmung von Ruhm, Depression und Popkultur. Im Club 27 nimmt Cobain eine Sonderrolle ein, weil sein Tod den Mythos in der modernen Medienwelt neu auflud.

  • Frontmann, Gitarrist und Songwriter von Nirvana
  • „Nevermind“ gilt als Schlüsselalbum der 1990er
  • Prägte Grunge und Alternative Rock weltweit
  • Starb 1994 im Alter von 27 Jahren
Geburtsland
USA
Todesjahr
1994
Musikstil
Grunge / Alternative Rock
Quelle
Rock & Roll Hall of Fame

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Amy Winehouse

Rang: 5 Soul

Amy Winehouse brachte klassischen Soul, Jazz, R&B und Pop in den 2000er-Jahren mit außergewöhnlicher Direktheit zurück ins Zentrum der Popmusik. Ihr Album „Back to Black“ wurde ein weltweiter Erfolg; „Rehab“ machte sie zur unverwechselbaren Stimme ihrer Generation. Winehouse gewann bei den Grammy Awards 2008 fünf Preise und beeinflusste zahlreiche Sängerinnen nach ihr. Ihr Tod 2011 führte dazu, dass der Club 27 auch im 21. Jahrhundert wieder breit diskutiert wurde.

  • Weltweiter Durchbruch mit „Back to Black“
  • Fünf Grammy Awards bei der Verleihung 2008
  • Starker Einfluss auf modernen Soul- und Popgesang
  • Starb 2011 im Alter von 27 Jahren
Geburtsland
Großbritannien
Todesjahr
2011
Musikstil
Soul / Jazz / R&B
Quelle
GRAMMY

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Brian Jones

Rang: 6 Rolling Stones

Brian Jones war 1962 Mitgründer der Rolling Stones und in der frühen Phase der Band musikalisch entscheidend. Er spielte nicht nur Gitarre, sondern auch Sitar, Marimba, Flöte, Mundharmonika und zahlreiche weitere Instrumente. Dadurch gab er Songs der Stones oft ungewöhnliche Klangfarben. Nach zunehmenden Konflikten und gesundheitlichen Problemen verließ er die Band kurz vor seinem Tod. Jones starb am 3. Juli 1969 und gilt als erstes großes Rocksymbol der späteren Club-27-Erzählung.

  • Mitgründer und Namensgeber der Rolling Stones
  • Multiinstrumentalist der frühen Stones-Jahre
  • Mit der Band in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen
  • Starb 1969 im Alter von 27 Jahren
Geburtsland
Großbritannien
Todesjahr
1969
Musikstil
Rock / Blues Rock
Quelle
Rock & Roll Hall of Fame

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Robert Johnson

Rang: 7 Delta Blues

Robert Johnson starb lange vor dem Begriff „Club 27“, wurde aber später zu einem seiner wichtigsten historischen Bezugspunkte. Seine wenigen Aufnahmen aus den 1930er-Jahren beeinflussten Blues, Rock und Gitarrenmusik grundlegend. Um Johnson rankt sich die berühmte Legende, er habe seine Seele an einer Kreuzung verkauft, um übernatürlich gut spielen zu können. Gerade die Kombination aus wenigen Songs, frühem Tod und riesiger Wirkung machte ihn zu einer Schlüsselfigur der Popmythologie.

  • Zentrale Figur des Delta Blues
  • Großer Einfluss auf Rockgitarristen und Bluesmusiker
  • Berühmte „Crossroads“-Legende
  • Starb 1938 im Alter von 27 Jahren
Geburtsland
USA
Todesjahr
1938
Musikstil
Delta Blues
Quelle
Rock & Roll Hall of Fame

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Alan Wilson

Rang: 8 Woodstock

Alan „Blind Owl“ Wilson war Mitgründer von Canned Heat und einer der wichtigsten weißen Bluesmusiker der späten 1960er-Jahre. Er spielte Gitarre, Mundharmonika und sang mit einer markanten hohen Stimme. Canned Heat wurden durch „On the Road Again“ und „Going Up the Country“ bekannt; letzterer Song wurde eng mit Woodstock verbunden. Wilson war zudem Bluesforscher und arbeitete mit Son House. Sein Tod am 3. September 1970 fiel in dieselbe kurze Zeitspanne wie die Todesfälle von Hendrix und Joplin.

  • Mitgründer von Canned Heat
  • Woodstock-Auftritt 1969 mit der Band
  • Bekannt für „On the Road Again“ und „Going Up the Country“
  • Starb 1970 im Alter von 27 Jahren
Geburtsland
USA
Todesjahr
1970
Musikstil
Blues Rock
Quelle
Canned Heat

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Kristen Pfaff

Rang: 9 Alternative

Kristen Pfaff war Bassistin von Hole und zuvor Mitglied von Janitor Joe. Sie gehörte zur Alternative- und Grunge-Szene der frühen 1990er-Jahre und spielte auf Holes einflussreichem Album „Live Through This“. Ihr Tod im Juni 1994, nur wenige Wochen nach Kurt Cobain, verstärkte die tragische Wahrnehmung dieser Musikszene. Pfaff ist weniger massenbekannt als Hendrix, Cobain oder Winehouse, wird aber in Club-27-Listen häufig genannt, weil ihr Tod eng mit der Grunge-Ära verbunden ist.

  • Bassistin von Hole und Janitor Joe
  • Spielte auf „Live Through This“
  • Teil der US-Alternative-Rock-Szene der 1990er
  • Starb 1994 im Alter von 27 Jahren
Geburtsland
USA
Todesjahr
1994
Musikstil
Alternative Rock
Quelle
Los Angeles Times

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Ron „Pigpen“ McKernan

Rang: 10 Psychedelic

Ron „Pigpen“ McKernan war Gründungsmitglied von Grateful Dead und prägte vor allem die frühe, bluesigere Phase der Band. Während Grateful Dead später stark mit langen psychedelischen Improvisationen verbunden wurden, brachte Pigpen R&B, Blues, Orgel, Mundharmonika und eine raue Sängerpersönlichkeit ein. Songs wie „Turn On Your Love Light“ lebten stark von seiner Bühnenpräsenz. Sein Tod 1973 machte ihn zu einem der weniger bekannten, aber historisch wichtigen Mitglieder des Club 27.

  • Gründungsmitglied von Grateful Dead
  • Prägte den frühen Blues- und R&B-Sound der Band
  • Bekannt für Orgel, Mundharmonika und Leadgesang
  • Starb 1973 im Alter von 27 Jahren
Geburtsland
USA
Todesjahr
1973
Musikstil
Psychedelic Rock / Blues Rock
Quelle
Grateful Dead

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