Die 10 besten Trabrennpferde aller Zeiten

Die 10 besten Trabrennpferde aller Zeiten

62 Siege aus 73 Starts, vier Prix-d’Amérique-Triumphe und Weltrekorde über mehrere Generationen: Die besten Trabrennpferde aller Zeiten lassen sich nicht allein nach Gewinnsumme sortieren. Der Trabrennsport umfasst unterschiedliche Epochen, Länder, Distanzen, Bahnsysteme und sogar zwei Gangarten: Trotter und Pacer. Dieses Ranking bewertet deshalb sportliche Dominanz, internationale Erfolge, Rekorde, Einfluss auf die Zucht, historische Bedeutung und Gegnerqualität.

Berücksichtigt wurden Standardbreds und französische Traber, die im Sulky-Sport außergewöhnliche Leistungen gezeigt haben. Reine Galopprennpferde wurden ausgeschlossen. Gewinnsummen werden nicht inflationsbereinigt verglichen, weil Preisgelder je nach Epoche und Land stark variieren. Datenstand der geprüften Quellen: 18. Juni 2026.

So wurde gewertet

Entscheidend war eine Kombination aus Rennbilanz, Qualität der gewonnenen Rennen, internationaler Reichweite, Rekorden, Dauer der Dominanz, Einfluss auf die Zucht und historischer Wahrnehmung. Ältere Pferde wurden nicht wegen niedrigerer Preisgelder abgewertet. Bei modernen Champions wurden zusätzlich internationale Siege, Bestzeiten und Leistungen gegen offene Konkurrenz berücksichtigt. Pacer wurden aufgenommen, wenn ihre Bedeutung für den gesamten Trabrennsport außergewöhnlich war.

Übersicht

  1. Varenne
  2. Ourasi
  3. Greyhound
  4. Moni Maker
  5. Mack Lobell
  6. Muscle Hill
  7. Ready Cash
  8. Niatross
  9. Victory Tilly
  10. Bold Eagle
Rang Pferd Land Gangart Geboren Bilanz Gewinnsumme Bestzeit / Rekord Größte Erfolge Besonderheit
1 Varenne Italien Trotter 1995 73 Starts: 62-6-2 5,636 Mio. US-Dollar 1:51.1 Meile Prix d’Amérique, Elitloppet, Breeders Crown International vollständigster Champion
2 Ourasi Frankreich Trotter 1980 über 50 Siege in Serie knapp 3 Mio. US-Dollar 1:11,5 km-Zeit 4-mal Prix d’Amérique Rekordhalter des wichtigsten Trabrennens
3 Greyhound USA Trotter 1932 71 von 82 Heats gewonnen historisch niedrig 1:55 1/4 Hambletonian, 14 Weltrekorde „Great Grey Ghost“
4 Moni Maker USA Trotter 1993 105 Starts: 67-18-10 5,589 Mio. US-Dollar 1:52.1 Prix d’Amérique, Elitloppet, Breeders Crown Eine der größten Stuten der Rennsportgeschichte
5 Mack Lobell USA Trotter 1984 94 Starts: 71 Siege 3,918 Mio. US-Dollar 1:52.1 Hambletonian, Elitloppet, Breeders Crown Weltrekorde in Nordamerika und Europa
6 Muscle Hill USA Trotter 2006 21 Starts: 20-1-0 3,273 Mio. US-Dollar 1:50.1 Hambletonian, Breeders Crown, Kentucky Futurity Fast perfekte Kurzkarriere
7 Ready Cash Frankreich Trotter 2005 40 Siege aus 63 Starts 5,71 Mio. US-Dollar 1:10,3 km-Zeit Prix d’Amérique, Prix de France Renn- und Zuchtgigant
8 Niatross USA Pacer 1977 39 Starts: 37 Siege 2,019 Mio. US-Dollar 1:49.1 Pacing Triple Crown, Meadowlands Pace Erstes Standardbred unter 1:50
9 Victory Tilly Schweden Trotter 1995 101 Starts: 70-12-4 37,7 Mio. SEK 1:50.4 Elitloppet, Nat Ray, Lotteria Schwedischer Weltrekord-Champion
10 Bold Eagle Frankreich Trotter 2011 mehrfacher Gruppe-1-Sieger 4,964 Mio. Euro 1:08,4 km-Zeit Prix d’Amérique, Prix de France, Breeders Crown Moderner französischer Superstar

Varenne

Rang: 1 Allzeit-Champion

Varenne steht auf Platz 1, weil kaum ein Trabrennpferd so viele Kriterien gleichzeitig erfüllt: Weltklassebilanz, internationale Siege, Rekorde, Popularität und historische Wirkung. Der italienische Hengst gewann 62 seiner 73 Rennen und platzierte sich fast immer in der Spitzengruppe. Besonders außergewöhnlich war seine globale Reichweite. Varenne gewann in sieben Ländern und auf zwei Kontinenten, was im Trabrennsport selten ist, weil Bahnen, Distanzen, Startsysteme und Rennstile stark variieren.

Sein wichtigstes Argument ist die Breite der Erfolge. 2001 gewann er Prix d’Amérique, Gran Premio della Lotteria und Elitloppet im selben Jahr und siegte zudem in der Breeders Crown in den USA. Dort lief er die Meile in 1:51.1. Im Vergleich zu Ourasi war Varenne international vielseitiger; im Vergleich zu Muscle Hill war seine Karriere länger. Deshalb gilt „Il Capitano“ für viele als vollständigstes Trabrennpferd der Geschichte.

  • 62 Siege aus 73 Starts
  • Siege in sieben Ländern und auf zwei Kontinenten
  • Erster europäischer Trotter mit Breeders-Crown-Sieg in den USA
Land
Italien
Geboren
1995
Gewinnsumme
5.636.255 US-Dollar
Quelle
Harness Racing Museum – Varenne

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Ourasi

Rang: 2 Prix-d’Amérique-Rekord

Ourasi ist die französische Legende des Trabrennsports. Kein anderes Pferd gewann den Prix d’Amérique viermal. Dieses Rennen gilt als eines der wichtigsten Trabrennen der Welt, weshalb Ourasis Rekord bis heute einen besonderen Rang besitzt. Seine Siege 1986, 1987, 1988 und 1990 machten ihn in Frankreich zu einer nationalen Sportfigur. Der Beiname „Lazy King“ passt zu seinem Rennstil: Ourasi wirkte oft gelassen, konnte im entscheidenden Moment aber Gegner mit enormer Beschleunigung brechen.

Platz 2 verdankt er vor allem seiner Dominanz in Europas prestigeträchtigstem Trabrennen. Varenne steht vor ihm, weil er international breiter gewann. Ourasi dagegen war der König von Vincennes und prägte eine ganze Ära. Besonders beeindruckend ist seine Langlebigkeit: Den vierten Prix d’Amérique gewann er als Zehnjähriger. Das ist im Spitzensport außergewöhnlich, weil ältere Traber gegen jüngere, frischere Gegner meist deutlich im Nachteil sind.

  • Vier Siege im Prix d’Amérique
  • Mehr als 50 Siege in Serie während seiner Karriere
  • Bronzestatue an der Rennbahn Paris-Vincennes
Land
Frankreich
Geboren
1980
Größter Rekord
4 Siege im Prix d’Amérique
Quelle
Prix d’Amérique Races – Ourasi

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Greyhound

Rang: 3 Historisch

Greyhound war der dominierende Trotter der 1930er Jahre und ist bis heute eine der größten historischen Figuren des Trabrennsports. Der graue Wallach wurde als Jahrling für nur 900 Dollar gekauft, entwickelte sich aber zum Rekordpferd seiner Epoche. Er gewann 71 von 82 Heats und stellte mindestens 14 Weltrekorde auf. Sein Spitzname „The Great Grey Ghost“ zeigt, wie stark er die Wahrnehmung des Sports prägte.

Seine Platzierung ist bewusst hoch, obwohl seine Gewinnsumme nach heutigen Maßstäben gering wirkt. Preisgelder der 1930er Jahre sind mit modernen Millionenrennen nicht vergleichbar. Entscheidend ist, dass Greyhound seine Zeit ähnlich dominierte wie später Varenne oder Muscle Hill. Seine Marke von 1:55 1/4 war jahrzehntelang ein Maßstab. Im Vergleich zu modernen Champions fehlen ihm internationale Reisen und heutige Rennserien; dafür war sein Einfluss auf Rekordlisten und Mythologie des Sports enorm.

  • 71 gewonnene Heats aus 82
  • Mindestens 14 Weltrekorde
  • 1935 Sieger im Hambletonian
Land
USA
Geboren
1932
Bestmarke
1:55 1/4
Quelle
Harness Racing Museum – Greyhound

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Moni Maker

Rang: 4 Ausnahme-Stute

Moni Maker ist die höchstplatzierte Stute in diesem Ranking und eines der vielseitigsten Trabrennpferde aller Zeiten. Ihre Bilanz von 67 Siegen, 18 zweiten und 10 dritten Plätzen aus 105 Starts zeigt nicht nur Klasse, sondern auch enorme Haltbarkeit. Sie gewann in Nordamerika und Europa, darunter Elitloppet, Copenhagen Cup, Breeders Crown, Prix d’Amérique und Prix de France. Diese internationale Breite ist im Trabrennsport ein Qualitätsmerkmal, weil ein Pferd unterschiedliche Bahnen, Distanzen und Rennverläufe bewältigen muss.

Besonders bemerkenswert ist, dass Moni Maker zeitweise das reichste Standardbred der Sportgeschichte war. Ihre Karrierebestzeit von 1:52.1 und mehr als 5,5 Millionen Dollar Preisgeld zeigen, dass sie nicht nur konstant, sondern auch außergewöhnlich schnell war. Im Vergleich zu Varenne fehlen ihr einige der symbolisch größten Doppelerfolge; im Vergleich zu Ourasi war sie international flexibler. Als Stute mit Siegen gegen höchste Konkurrenz ist sie historisch herausragend.

  • 67 Siege aus 105 Starts
  • Gewann Prix d’Amérique und Elitloppet
  • Mehr als 5,5 Millionen US-Dollar Preisgeld
Land
USA
Geboren
1993
Gewinnsumme
5.589.256 US-Dollar
Quelle
Harness Racing Museum – Moni Maker

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Mack Lobell

Rang: 5 Weltrekordler

Mack Lobell war der Trotter, der in den 1980er Jahren die Grenzen der Geschwindigkeit verschob. Er gewann 71 seiner 94 internationalen Starts und stellte zahlreiche Weltrekorde auf. Schon als Dreijähriger lief er 1:52.1 und galt damit als schnellster Trotter seiner Zeit. Seine Erfolge umfassten Hambletonian, Breeders Crown, International Trot und zweimal den Elitloppet.

Der Rang erklärt sich durch die Verbindung von amerikanischer Frühdominanz und europäischer Bestätigung. Viele US-Champions blieben fast ausschließlich in Nordamerika; Mack Lobell gewann auch in Europa und passte sich dort anderen Rennbedingungen an. Besonders stark war seine Saison 1988, in der er 17 von 19 Starts gewann und erneut Horse of the Year wurde. Gegenüber Moni Maker fehlt ihm etwas die symbolische Breite der Klassiker, doch seine Rekorddichte und seine internationale Karriere machen ihn zu einem der wichtigsten Trotter überhaupt.

  • 71 Siege aus 94 Starts
  • Hambletonian-Sieger 1987
  • Zweimaliger Elitloppet-Sieger
Land
USA
Geboren
1984
Gewinnsumme
3.917.594 US-Dollar
Quelle
Harness Racing Museum – Mack Lobell

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Muscle Hill

Rang: 6 Fast perfekt

Muscle Hill hatte keine lange Karriere, aber eine nahezu perfekte. Nach einer knappen Niederlage beim Debüt gewann er 20 Rennen in Folge. Seine Dreijährigensaison 2009 war eine der dominantesten Kampagnen der Trabrenngeschichte: Hambletonian, Canadian Trotting Classic, World Trotting Derby, Kentucky Futurity und Breeders Crown gingen an ihn. Im Hambletonian lief er 1:50.1, eine Marke, die seine Ausnahmegeschwindigkeit deutlich macht.

Warum steht er trotz fast makelloser Bilanz nicht höher? Der Hauptgrund ist die kurze Rennkarriere. Varenne, Ourasi, Moni Maker oder Mack Lobell mussten ihre Klasse über mehr Jahre, Länder und offene Konkurrenz beweisen. Muscle Hill war dagegen der Inbegriff perfekter Jahrgangsdominanz. Sein Einfluss wuchs nach der Rennkarriere weiter, denn er wurde ein bedeutender Vererber. Damit ist er sportlich und züchterisch einer der wichtigsten modernen Trotter.

  • 20 Siege aus 21 Starts
  • Unbesiegt als Dreijähriger
  • Hambletonian-Sieg in 1:50.1
Land
USA
Geboren
2006
Gewinnsumme
3.273.342 US-Dollar
Quelle
Harness Racing Museum – Muscle Hill

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Ready Cash

Rang: 7 Zuchtgigant

Ready Cash gehört zu den wichtigsten französischen Trabern der Moderne. Auf der Rennbahn gewann er 40 seiner ersten 63 Starts und wurde mit Siegen im Prix d’Amérique 2011 und 2012 zur Leitfigur des europäischen Trabrennsports. 2013 überschritt er laut zeitgenössischer Berichterstattung 5,71 Millionen US-Dollar Preisgeld und wurde damit zeitweise als reichstes Trabrennpferd der Welt geführt.

Seine Platzierung beruht nicht nur auf Rennleistung, sondern auch auf Nachwirkung. Ready Cash wurde einer der einflussreichsten Vererber Europas. Mit Nachkommen wie Bold Eagle, Readly Express und Face Time Bourbon prägte er eine ganze Generation moderner Champions. Rein sportlich stehen Varenne, Ourasi und Moni Maker vor ihm, weil ihre internationale oder historische Strahlkraft größer war. In der Kombination aus Rennklasse und Zuchtwirkung ist Ready Cash jedoch fast konkurrenzlos.

  • Zweifacher Prix-d’Amérique-Sieger
  • 40 Siege aus 63 Starts in der dokumentierten Karrierephase
  • Vater mehrerer moderner Weltklasse-Traber
Land
Frankreich
Geboren
2005
Gewinnsumme
5,71 Mio. US-Dollar laut Standardbred Canada
Quelle
Standardbred Canada – Ready Cash

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Niatross

Rang: 8 Pacing-Legende

Niatross ist der einzige Pacer in diesem Ranking, aber seine Bedeutung für den Trabrennsport insgesamt ist so groß, dass er nicht fehlen darf. Er gewann 37 von 39 Starts und war 1979 sowie 1980 Horse of the Year. 1980 holte er die Pacing Triple Crown und wurde mit seiner Time-Trial-Marke von 1:49.1 das erste Standardbred unter 1:50. Diese Grenze war psychologisch ähnlich bedeutend wie eine Vier-Minuten-Meile im Laufsport.

Seine Platzierung ist vorsichtig gewählt, weil die meisten anderen Pferde klassische Trotter sind. Dennoch war Niatross für die Standardbred-Geschichte revolutionär. Er gewann als Zweijähriger alle 13 Starts, dominierte als Dreijähriger fast ebenso stark und wurde das erste Standardbred mit mehr als zwei Millionen Dollar Gewinnsumme. Im Vergleich zu Muscle Hill war seine Karriere etwas dramatischer, aber seine Rekordwirkung für die Pacer-Welt war enorm.

  • 37 Siege aus 39 Starts
  • Erstes Standardbred unter 1:50
  • Pacing Triple Crown 1980
Land
USA
Geboren
1977
Bestmarke
1:49.1
Quelle
Harness Racing Museum – Niatross

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Victory Tilly

Rang: 9 Schweden-Star

Victory Tilly war einer der erfolgreichsten schwedischen Traber aller Zeiten. Er gewann 70 seiner 101 Starts und wurde 2000 sowie 2002 Schwedens Pferd des Jahres. Zu seinen wichtigsten Erfolgen zählen Elitloppet, Svenskt Travderby, Oslo Grand Prix, Copenhagen Cup, Premio delle Nazioni und Gran Premio della Lotteria. Seine Karriere zeigt, wie stark skandinavische Traber um die Jahrtausendwende international auftraten.

Im Ranking liegt Victory Tilly hinter den global noch stärker wahrgenommenen Namen, aber seine Zahlen sind beeindruckend. Er wurde als reichster schwedischer Trotter seiner Zeit mit 37,7 Millionen Schwedischen Kronen Gewinnsumme verabschiedet. Seine Bestmarken und Siege gegen internationale Gegner machen ihn zu einem der großen europäischen Rennpferde. Besonders bemerkenswert ist seine Langlebigkeit: Er blieb über viele Jahre auf höchstem Niveau konkurrenzfähig, während viele schnelle junge Traber nur kurze Karrieren zeigen.

  • 70 Siege aus 101 Starts
  • Zweimal Schwedens Pferd des Jahres
  • 37,7 Millionen SEK Gewinnsumme
Land
Schweden
Geboren
1995
Gewinnsumme
37,7 Mio. SEK
Quelle
Standardbred Canada – Victory Tilly

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Bold Eagle

Rang: 10 Moderne Ära

Bold Eagle schließt die Top 10 als einer der bekanntesten französischen Traber der jüngeren Zeit ab. Der Sohn von Ready Cash gewann zweimal den Prix d’Amérique und bestätigte seine Klasse in weiteren Gruppe-1-Rennen wie Prix de France, Prix de Paris, Prix René Ballière und Breeders Crown. Seine Bestmarke von 1:08,4 über den Kilometer zeigt, wie stark sich Geschwindigkeit und Trainingsmethoden im modernen Trabrennsport entwickelt haben.

Sein Rang ist niedriger als der von Ready Cash, weil der Vater zusätzlich als Vererber eine noch größere historische Wirkung entfaltete. Bold Eagle war aber sportlich ein Publikumsmagnet und prägte die europäische Szene der 2010er Jahre. Besonders wertvoll ist seine Vielseitigkeit: Er gewann in Frankreich auf höchstem Niveau und bewies später auch international Klasse. Gegenüber älteren Legenden fehlt ihm noch der Mythos einer ganzen Epoche, doch als moderner Champion ist er unverzichtbar.

  • Zweifacher Prix-d’Amérique-Sieger
  • Gewinnsumme von 4.963.617 Euro
  • Gewann auch die Breeders Crown in Kanada
Land
Frankreich
Geboren
2011
Bestzeit
1:08,4 km-Zeit
Quelle
France Trotting USA – Bold Eagle

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FAQ: Die 10 besten Trabrennpferde aller Zeiten

Welches ist das beste Trabrennpferd aller Zeiten?

In diesem Ranking steht Varenne auf Platz 1, weil er internationale Siege, Rekorde, Konstanz und historische Bedeutung am stärksten verbindet.

Warum ist Ourasi nicht auf Platz 1?

Ourasi ist der Rekordhalter des Prix d’Amérique und eine Legende. Varenne war jedoch international breiter erfolgreich und gewann große Rennen in Europa und Nordamerika.

Zählen Pacer auch als Trabrennpferde?

Im deutschsprachigen Sprachgebrauch wird Trabrennen oft allgemein für Sulkyrennen genutzt. Deshalb wurde Niatross als historisch überragender Pacer aufgenommen, aber entsprechend eingeordnet.

Warum werden Gewinnsummen nicht direkt verglichen?

Preisgelder unterscheiden sich je nach Epoche, Land und Rennkalender stark. Ein Pferd aus den 1930er Jahren kann sportlich historisch größer sein als ein moderner Millionensieger.

Welches Pferd hatte die beste Bilanz?

Muscle Hill hatte mit 20 Siegen aus 21 Starts die nahezu perfekte Kurzkarriere. Varenne, Moni Maker und Mack Lobell bewiesen ihre Klasse jedoch über längere internationale Karrieren.

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