Fast eine Milliarde Dollar mit Pferdewetten, 40 Millionen Dollar in einer einzigen Glücksspielserie und 17 WSOP-Armbänder: Die besten Zocker aller Zeiten sind keine gewöhnlichen Casinospieler. Dieses Ranking betrachtet Glücksspieler, die durch Poker, Blackjack, Sportwetten, Pferderennen oder High-Stakes-Casino-Spiel außergewöhnliche Spuren hinterlassen haben. Bewertet wurden nicht nur Gewinne, sondern auch mathematische Überlegenheit, Risikokontrolle, Dauer der Erfolge, kultureller Einfluss und dokumentierte Extremleistungen.
Wichtig ist die Abgrenzung: Diese Liste ist kein Aufruf zum Glücksspiel. Viele Karrieren zeigen neben spektakulären Erfolgen auch Verluste, Sperren, juristische Probleme oder persönliche Abstürze. Berücksichtigt wurden nur Personen mit belegbarer öffentlicher Wirkung und nachvollziehbaren Quellen. Reine Casino-Mythen ohne belastbare Dokumentation wurden ausgeschlossen. Datenstand der geprüften Quellen: 18. Juni 2026.
So wurde gewertet
Gewertet wurden dokumentierte Gewinne, Dauer der Profitabilität, strategische Innovation, Einfluss auf Glücksspielmärkte, Bekanntheit, Gegnerqualität, Risiko der gespielten Limits und historische Bedeutung. Vorteilsspieler mit nachweisbarer mathematischer Edge wurden höher bewertet als reine High Roller, deren Ruhm vor allem auf Einsatzhöhe beruhte. Pokerprofis wurden nur aufgenommen, wenn ihre Wirkung über Turnierpoker hinausging oder sie als echte Allround-Zocker bekannt wurden.
Übersicht
| Rang | Name | Land | Bereich | Hochphase | Bekannte Kennzahl | Strategie | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Edward O. Thorp | USA | Blackjack, Roulette, Märkte | 1960er Jahre | „Beat the Dealer“ | Mathematik, Kartenzählen, Kelly-Kriterium | Bewies, dass Blackjack systematisch schlagbar sein kann |
| 2 | Bill Benter | USA | Pferdewetten | 1980er–2000er | nahezu 1 Mrd. Dollar zugeschrieben | Computermodelle, Quotenanalyse | Veränderte den Wettmarkt in Hongkong |
| 3 | Phil Ivey | USA | Poker, Advantage Play | 2000er–2020er | 11 WSOP-Bracelets | Allround-Poker, High Stakes | Von vielen als bester Pokerspieler seiner Generation gesehen |
| 4 | Billy Walters | USA | Sportwetten | 1980er–2010er | als erfolgreichster Sportwetter bezeichnet | Informationsnetzwerke, Marktbewegungen | „Michael Jordan of sports betting“ |
| 5 | Zeljko Ranogajec | Australien | Pferdewetten, Blackjack | 1990er–2010er | Vermögen auf 610 Mio. Dollar geschätzt | Volumen, Rabatte, mathematische Edge | Einer der größten Vorteilsspieler der Welt |
| 6 | Don Johnson | USA | Blackjack | 2011 | 15 Mio. Dollar gegen Atlantic-City-Casinos | Regelverhandlungen, Limits, Risiko | Gewann ohne klassisches Kartenzählen Millionen |
| 7 | Archie Karas | Griechenland / USA | Poker, Pool, Würfel, Casino | 1992–1995 | 10.000 Dollar zu über 40 Mio. Dollar | Extreme Risikobereitschaft | Berühmt für „The Run“ und den kompletten Absturz danach |
| 8 | Jeff Ma | USA | Blackjack-Teamspiel | 1990er Jahre | MIT-Team: ca. 5 Mio. Dollar | Team-Kartenzählen, Tarnung, Rollenverteilung | Vorbild für Buch und Film „21“ |
| 9 | Patrik Antonius | Finnland | High-Stakes-Poker | 2000er–2020er | 1,978 Mio. Dollar TV-/Stream-Pot | Cashgame-Disziplin, Heads-up, Reads | Einer der bekanntesten High-Stakes-Cashgame-Spieler |
| 10 | Andy Beal | USA | Ultra-High-Stakes-Poker | 2001–2006 | Bellagio-Matches gegen „The Corporation“ | Extremlimits, Bankroll-Druck | Machte Pokerlimits zum psychologischen Machtspiel |
Edward O. Thorp
Rang: 1 Mathematik-Pionier
Edward O. Thorp steht auf Platz 1, weil er das moderne Vorteilsspiel wissenschaftlich begründete. Der Mathematiker untersuchte Blackjack nicht als Bauchgefühlspiel, sondern als Wahrscheinlichkeitsproblem. Mit Computern, Simulationen und dem Kelly-Kriterium zeigte er, dass sich die Gewinnerwartung beim Blackjack unter bestimmten Bedingungen zugunsten des Spielers verschieben lässt. Sein Buch „Beat the Dealer“ machte Kartenzählen weltweit bekannt und zwang Casinos, Regeln, Mischverfahren und Überwachung zu verändern.
Thorp war nicht der reichste Zocker dieser Liste, aber der einflussreichste. Vor ihm galt Casino-Glücksspiel für die meisten Spieler als reine Glückssache. Nach ihm wurde klar: Manche Spiele können mit Mathematik, Disziplin und Kapitalmanagement geschlagen werden. Besonders spannend ist sein späterer Übergang an die Finanzmärkte. Die Denkweise blieb ähnlich: Wahrscheinlichkeiten, kleine Vorteile, große Stichproben und kontrolliertes Risiko. Im Vergleich zu Archie Karas oder Don Johnson war Thorp weniger spektakulär, aber fundamental überlegen. Er veränderte nicht nur ein Spiel, sondern die Art, wie professionelle Spieler über Edge denken.
- Autor von „Beat the Dealer“
- Pionier des modernen Kartenzählens
- Übertrug Glücksspielmathematik später auf Finanzmärkte
- Land
- USA
- Hauptspiel
- Blackjack
- Schlüsselbegriff
- Mathematische Edge
- Quelle
- UCI Libraries – Edward O. Thorp Papers
Bill Benter
Rang: 2 Algorithmus
Bill Benter ist wahrscheinlich der erfolgreichste Pferdewetter der Geschichte. In Hongkong entwickelte er mit mathematischen Modellen ein System, das Renninformationen, Quoten, Wahrscheinlichkeiten und Marktverhalten kombinierte. Während klassische Wetter oft auf Stallgerüchte, Formgefühl oder Intuition setzten, baute Benter eine datengetriebene Maschine. Ihm werden Gewinne nahe einer Milliarde Dollar zugeschrieben, was ihn in eine eigene Kategorie hebt.
Sein Rang hinter Thorp erklärt sich nur dadurch, dass Thorp die theoretische Grundlage des Vorteilsspiels breiter beeinflusste. Rein finanziell gehört Benter ganz nach oben. Seine Leistung war besonders schwierig, weil Pferderennen viele Variablen enthalten: Bahnzustand, Jockey, Tempo, Startposition, Wetter, Formkurve und Marktquoten. Benter gewann nicht durch einzelne Glückstreffer, sondern durch systematische Modellverbesserung über Jahre. Im Vergleich zu Sportwettern wie Billy Walters war sein Ansatz noch stärker algorithmisch. Damit steht er für den Übergang vom klassischen Zocker zum datengetriebenen Quant-Gambler.
- Baute eines der erfolgreichsten Pferdewettmodelle der Welt
- Wurde besonders durch den Hongkonger Rennmarkt bekannt
- Gewinne nahe einer Milliarde Dollar werden ihm zugeschrieben
- Land
- USA
- Bereich
- Pferdewetten
- Schlüsselbegriff
- Computergestützte Quotenmodelle
- Quelle
- Bloomberg – The Gambler Who Cracked the Horse-Racing Code
Phil Ivey
Rang: 3 Poker-GOAT
Phil Ivey ist der höchste Pokerspieler in diesem Ranking, weil er weit mehr ist als ein Turniersieger. Er gewann 11 WSOP-Bracelets und gilt seit Jahren als einer der komplettesten Pokerspieler der Welt. Besonders wichtig: Ivey ist nicht nur in No-Limit Hold’em stark, sondern auch in Mixed Games, Draw Games, Omaha und High-Stakes-Cashgames. Diese Vielseitigkeit unterscheidet ihn von vielen Spezialisten.
Iveys Platzierung beruht außerdem auf seinem Ruf am Tisch. Viele der höchsten Cashgames werden kaum öffentlich dokumentiert, doch unter Profis gilt Ivey als einer der gefährlichsten Gegner überhaupt. Seine Karriere zeigt, wie wichtig Konzentration, Timing, Gegnerlesen und Risikobereitschaft im professionellen Glücksspiel sind. Gleichzeitig steht Ivey für eine umstrittene Seite des Advantage Play: Seine Edge-Sorting-Fälle in Baccarat führten zu juristischen Auseinandersetzungen und machten deutlich, wie schmal die Grenze zwischen legalem Vorteilsspiel, Casino-Regeln und Gerichtsentscheidungen sein kann. Gerade deshalb ist Ivey nicht nur Pokerstar, sondern eine zentrale Figur der modernen Zocker-Kultur.
- 11 WSOP-Bracelets
- Elite-Ruf in Turnieren und Cashgames
- Bekannt für außergewöhnliche Ruhe und Variantenvielfalt
- Land
- USA
- Bereich
- Poker und Advantage Play
- Spitzname
- „Tiger Woods of Poker“
- Quelle
- WSOP – Phil Ivey
Billy Walters
Rang: 4 Sportwetten
Billy Walters gilt als einer der erfolgreichsten Sportwetter aller Zeiten. Sein Bereich war nicht das Casino, sondern der Wettmarkt: Football, Basketball und andere Sportarten, bei denen Quotenbewegungen, Informationsvorsprung und Timing entscheidend sind. Walters wurde als „Michael Jordan of sports betting“ bezeichnet, weil er über Jahrzehnte in einem Markt gewann, in dem Buchmacher, Limits und andere Profis ständig gegensteuern.
Seine Platzierung vor vielen Casino-Legenden liegt an der Dauer seiner Profitabilität. Sportwetten sind kein einmaliger Lauf wie bei Archie Karas. Erfolgreiche Profis müssen Quoten schlagen, bevor der Markt sie korrigiert, und sie müssen genügend Volumen platzieren, ohne sofort limitiert oder kopiert zu werden. Walters arbeitete mit Informationen, Netzwerken und Marktverständnis. Gleichzeitig ist seine Geschichte nicht frei von Kontroversen: Juristische Probleme und seine spätere Verurteilung wegen Insiderhandels gehören zur öffentlichen Biografie. Für das Glücksspielranking zählt jedoch vor allem sein Ruf als langfristig erfolgreicher Sportwetter.
- Gilt als einer der erfolgreichsten Sportwetter aller Zeiten
- Bekannt für riesige Einsätze und Marktbewegungen
- Starke Wirkung auf die moderne Sportwettenkultur
- Land
- USA
- Bereich
- Sportwetten
- Schlüsselbegriff
- Quoten- und Informationsvorteil
- Quelle
- Las Vegas Review-Journal – Billy Walters
Zeljko Ranogajec
Rang: 5 Volumen-Spieler
Zeljko Ranogajec ist einer der geheimnisvollsten professionellen Zocker der Welt. Der Australier wurde durch Blackjack, Pferdewetten und andere Formen des Advantage Gambling bekannt. Anders als medienpräsente Pokerstars tritt er selten öffentlich auf. Seine Stärke lag offenbar im Massengeschäft: riesige Wettvolumen, mathematische Modelle, Rabattsysteme, Bonusstrukturen und das Ausnutzen kleiner, aber skalierbarer Vorteile.
Ranogajecs Platzierung ist hoch, weil er eine moderne Form des professionellen Glücksspiels repräsentiert. Viele Freizeitspieler denken in Einzelwetten. Vorteilsspieler wie Ranogajec denken in Erwartungswert, Liquidität, Rückvergütung, Steuerstruktur und tausenden Wiederholungen. Sein Vermögen wurde in der Australian-Financial-Review-Reichenschätzung auf hunderte Millionen Dollar beziffert. Im Vergleich zu Bill Benter ist seine öffentliche Dokumentation weniger transparent, dafür reicht seine Aktivität über mehrere Spiel- und Wettbereiche. Er ist damit weniger Mythos als Archie Karas, aber stärker als systematischer Operator einzuordnen.
- Bekannt für Blackjack, Pferdewetten und Advantage Gambling
- Arbeitete offenbar mit extrem hohen Wettvolumen
- Öffentlichkeitsscheuer Profispieler mit enormem Vermögen
- Land
- Australien
- Bereich
- Pferdewetten, Blackjack, Vorteilsspiel
- Schlüsselbegriff
- Rabattsysteme und Skalierung
- Quelle
- GipsyTeam – Zeljko Ranogajec
Don Johnson
Rang: 6 Casino-Bezwinger
Don Johnson wurde 2011 berühmt, weil er drei Atlantic-City-Casinos beim Blackjack um insgesamt rund 15 Millionen Dollar schlug. Besonders spektakulär war eine Nacht, in der er im Tropicana fast sechs Millionen Dollar gewann. Anders als klassische Kartenzähler setzte Johnson vor allem auf ausgehandelte Sonderbedingungen: hohe Limits, Verlust-Rabatte, günstige Regeln und eine Struktur, die große Schwankungen für ihn attraktiver machte.
Seine Leistung ist ein gutes Beispiel dafür, dass Glücksspielvorteile nicht nur am Tisch entstehen. Johnsons Edge lag in der Verhandlung vor dem Spiel. Casinos wollten High Roller anlocken und boten Konditionen, die bei perfektem Spiel und extremer Disziplin ausnutzbar wurden. Im Vergleich zu Thorp war Johnson weniger theoretischer Pionier, im Vergleich zu Archie Karas deutlich kontrollierter. Sein Fall zeigt, wie gefährlich scheinbar kleine Regelunterschiede für Casinos werden können, wenn ein Spieler über Kapital, Geduld und mathematisches Verständnis verfügt.
- Gewann rund 15 Millionen Dollar gegen Atlantic-City-Casinos
- Nutzte günstige Sonderregeln und Verlust-Rabatte
- Wurde als „The Man Who Broke Atlantic City“ bekannt
- Land
- USA
- Bereich
- Blackjack
- Bekannter Gewinn
- fast 6 Mio. Dollar in einer Nacht
- Quelle
- The Atlantic – Don Johnson
Archie Karas
Rang: 7 The Run
Archie Karas ist die wildeste Figur dieser Liste. Sein legendärer Lauf, bekannt als „The Run“, begann Anfang der 1990er Jahre, als er mit wenig Geld nach Las Vegas kam und eine geliehene Summe in über 40 Millionen Dollar verwandelte. Er spielte Poker, Pool, Würfel und andere Casinospiele in immer höheren Limits. Der Mythos Karas beruht auf einer Mischung aus Mut, Können, Ego und extremer Risikobereitschaft.
Warum steht er nicht höher? Weil „The Run“ zwar spektakulär war, aber nicht nachhaltig. Karas verlor den größten Teil seines Vermögens wieder. Das unterscheidet ihn von systematischen Vorteilsspielern wie Thorp, Benter oder Walters. Trotzdem gehört er in die Top 10, weil keine andere Glücksspielserie so stark die Faszination und Gefahr des Zockens verkörpert. Karas war nicht der kontrollierteste Spieler, aber einer der furchtlosesten. Seine Geschichte ist zugleich Rekord, Warnung und Las-Vegas-Legende.
- Verwandelte eine kleine Bankroll in über 40 Millionen Dollar
- Spielte Poker, Pool, Würfel und High-Stakes-Casino-Games
- Verlor den Großteil der Gewinne später wieder
- Land
- Griechenland / USA
- Bereich
- High-Stakes-Glücksspiel
- Bekannt für
- „The Run“
- Quelle
- 888poker – Archie Karas
Jeff Ma
Rang: 8 Teamspiel
Jeff Ma wurde als Mitglied und De-facto-Leader des MIT Blackjack Teams bekannt. Das Team nutzte Kartenzählen nicht als Einzelleistung, sondern als organisiertes System: Spotter beobachteten Tische, signalisierten günstige Situationen, und Big Player setzten dann hohe Beträge. Dieses Modell war schwerer zu erkennen als ein einzelner Kartenzähler, weil Rollen, Einsätze und Verhalten getrennt wurden.
Ma steht nicht wegen einer einzelnen Casinonacht in der Liste, sondern wegen der Professionalisierung des Team-Advantage-Play. Laut Wired gewann das Team insgesamt etwa fünf Millionen Dollar, Ma selbst sprach von ungefähr einer Million persönlichem Anteil. Die Geschichte wurde durch das Buch „Bringing Down the House“ und den Film „21“ weltbekannt, auch wenn beide dramatisiert wurden. Im Vergleich zu Edward Thorp war Ma nicht der Erfinder der Methode, aber ein Vertreter ihrer Popkultur-Ära. Er zeigt, wie Mathematik, Tarnung, Kapital und Teamorganisation Casinos unter Druck setzen können.
- Bekanntes Mitglied des MIT Blackjack Teams
- Team soll rund fünf Millionen Dollar gewonnen haben
- Inspirierte Buch- und Filmadaptionen über Kartenzählen
- Land
- USA
- Bereich
- Blackjack-Teamspiel
- Schlüsselbegriff
- Kartenzählen mit Rollenverteilung
- Quelle
- Wired – Jeff Ma
Patrik Antonius
Rang: 9 Cashgame-Elite
Patrik Antonius gehört zu den bekanntesten High-Stakes-Pokerspielern der Welt. Der Finne wurde durch Online- und Live-Cashgames berühmt und steht für eine andere Form des Zockens als klassische Turnierprofis: weniger Pokale, mehr direkte Duelle um riesige Summen. Cashgame-Spieler müssen jederzeit bereit sein, mit echten tiefen Stacks schwierige Entscheidungen zu treffen, ohne dass ein Turnierformat die Verluste begrenzt.
Antonius’ bekanntester moderner Moment war ein Pot von 1,978 Millionen Dollar gegen Eric Persson in einer PokerGO-Produktion. PokerNews bezeichnete ihn als größten Pot, der bis dahin in einem US-Livestream ausgestrahlt wurde. Seine Aufnahme in diese Liste beruht nicht allein auf diesem Pot, sondern auf seiner jahrelangen Präsenz in den höchsten Partien. Im Vergleich zu Phil Ivey fehlt ihm die gleiche WSOP-Historie, aber als reiner High-Stakes-Cashgame-Spieler ist Antonius eine prägende Figur der modernen Pokerwelt.
- Bekannt aus den höchsten Online- und Live-Cashgames
- Gewann einen 1,978-Millionen-Dollar-Pot in einem US-Livestream
- Steht für diszipliniertes, technisch starkes High-Stakes-Poker
- Land
- Finnland
- Bereich
- High-Stakes-Poker
- Bekannter Pot
- 1.978.000 US-Dollar
- Quelle
- PokerNews – Patrik Antonius
Andy Beal
Rang: 10 Ultra-High-Stakes
Andy Beal war kein klassischer Profizocker, sondern ein milliardenschwerer Banker und Unternehmer, der die Pokerwelt durch extreme Einsätze herausforderte. Seine Matches gegen eine Gruppe von Topprofis, bekannt als „The Corporation“, wurden durch das Buch „The Professor, the Banker, and the Suicide King“ berühmt. Gespielt wurde in Las Vegas um Limits, die selbst erfahrene Pokerprofis psychologisch belasteten.
Beal steht bewusst auf Platz 10, weil er nicht als dauerhaft profitabler Glücksspielprofi gilt. Seine Bedeutung liegt in einem anderen Punkt: Er zeigte, dass Bankroll und Risikotoleranz selbst gegen technische Spezialisten zu Waffen werden können. Die besten Spieler mussten sich zusammenschließen, um die Schwankungen seiner Limits auszuhalten. Im Vergleich zu Benter oder Walters war Beal kein systematischer Edge-Spieler. Im Vergleich zu reinen High Rollern war er aber strategisch interessierter und brachte einen mathematischen, kompetitiven Ansatz mit. Deshalb gehört er als Figur der High-Stakes-Geschichte in dieses Ranking.
- Spielte gegen eine Gruppe von Las-Vegas-Profis
- Bekannt durch extrem hohe Limit-Hold’em-Partien
- Veränderte die öffentliche Vorstellung von High-Stakes-Poker
- Land
- USA
- Bereich
- Ultra-High-Stakes-Poker
- Bekannt für
- Matches gegen „The Corporation“
- Quelle
- Poker.org – Andy Beal
FAQ: Die 10 besten Zocker aller Zeiten
Wer ist der beste Zocker aller Zeiten?
In diesem Ranking steht Edward O. Thorp auf Platz 1, weil er mit Mathematik bewies, dass Blackjack unter bestimmten Bedingungen schlagbar ist, und damit das moderne Vorteilsspiel prägte.
Wer hat mit Glücksspiel am meisten Geld gewonnen?
Bill Benter werden durch datengetriebene Pferdewetten Gewinne nahe einer Milliarde Dollar zugeschrieben. Genaue Zahlen sind schwer zu prüfen, weil viele professionelle Wetten privat oder über Teams laufen.
Warum ist Archie Karas nicht auf Platz 1?
Archie Karas hatte mit „The Run“ eine der spektakulärsten Glücksserien der Geschichte. Da er die Gewinne später fast vollständig verlor, steht er hinter langfristig profitablen Vorteilsspielern.
Ist Glücksspiel langfristig schlagbar?
Die meisten Casinospiele haben einen mathematischen Hausvorteil. Langfristig schlagbar sind nur spezielle Situationen mit echter Edge, etwa Kartenzählen, schlechte Quoten, Boni, Rabatte oder Informationsvorsprünge.
Warum stehen Pokerspieler und Sportwetter gemeinsam in der Liste?
Der Begriff „Zocker“ umfasst unterschiedliche Formen von Risikospiel. Poker, Sportwetten, Blackjack und Pferdewetten verlangen verschiedene Fähigkeiten, lassen sich aber über Edge, Risiko und dokumentierte Wirkung vergleichen.
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