Die 10 erfolgreichsten Olympioniken

Die 10 erfolgreichsten Olympioniken

Wer sind die erfolgreichsten Athletinnen und Athleten der olympischen Geschichte? Diese Liste rankt absteigend nach Gesamtzahl offizieller Olympia-Medaillen (Sommer und Winter zusammen). Team- und Einzelmedaillen zählen gleich. Ergänzend ordnen wir jede Karriere sporthistorisch ein und zeigen, welche Disziplinen und Spiele die Bilanz tragen. Mehr Rankings in der Kategorie Sport. Stand: 2024

Übersicht

  1. Michael Phelps
  2. Larissa Latynina
  3. Marit Bjørgen
  4. Nikolai Andrianov
  5. Ole Einar Bjørndalen
  6. Takashi Ono
  7. Bjørn Dæhlie
  8. Jenny Thompson
  9. Ryan Lochte
  10. Sawao Katō

Medaillenvergleich der Top-10

Maßstab: 28 Medaillen = 100 %. Quelle pro Eintrag unten verlinkt.


Michael Phelps

Rang: 1

Der US-Schwimmer definierte über vier Spiele hinweg, wie olympische Dominanz aussieht: Mehrfachstarts am selben Abend, Vorlauf-Taktik mit Minimalaufwand und präzise Periodisierung auf die Finalsessions. Phelps gewann in Athen, Peking, London und Rio in Sprint-, Mittelstrecken- und Lagenwettbewerben sowie in mehreren Staffeln. Seine 2008er Serie mit acht Goldmedaillen setzte neue Maßstäbe für Regeneration, Rennplanung und Staffelchemie. Auch nach Regel- und Anzugwechseln blieb er anpassungsfähig und verteidigte Titel über verschiedene Zyklen.

  • 28 Medaillen: 23× Gold, 3× Silber, 2× Bronze
  • Spiele: 2004, 2008, 2012, 2016
  • Kerndisziplinen: Schmetterling, Lagen, Freistil, Staffeln
Nation
USA
Sportart
Schwimmen
Quelle
Olympics.com – Michael Phelps

Zurück zur Übersicht


Larissa Latynina

Rang: 2

Die sowjetische Turnikone dominierte die späten 1950er und frühen 1960er mit technischer Sauberkeit und kaum gekannter Konstanz. Zwischen Melbourne 1956 und Tokio 1964 sammelte Latynina Medaillen im Mehrkampf, an Geräten und mit dem Team. Ihr Rekord als größte Medaillensammlerin hielt über ein halbes Jahrhundert, bevor Phelps ihn überholte. Ihre Erfolge trieben Methodik und Trainingssteuerung im Frauenkunstturnen maßgeblich voran.

  • 18 Medaillen: 9× Gold, 5× Silber, 4× Bronze
  • Spiele: 1956, 1960, 1964
  • Mehrkampf-, Geräte- und Teamtitel
Nation
UdSSR
Sportart
Kunstturnen
Quelle
Britannica – Larisa Latynina

Zurück zur Übersicht


Marit Bjørgen

Rang: 3

Die Norwegerin ist die erfolgreichste Athletin der Winterspiele. Ihre Medaillen stammen aus allen Rennformaten des Langlaufs: Sprint, Skiathlon/Verfolgung, Distanz und Staffeln. Bjørgen überstand Regel- und Materialänderungen, wechselte zwischen klassischer und freier Technik und hielt über drei Spiele Spitzenform. PyeongChang 2018 krönte sie mit Medaillen in Einzel und Team und festigte damit ihren Allzeit-Rekord für Winterolympioniken.

  • 15 Medaillen: 8× Gold, 4× Silber, 3× Bronze
  • Spiele: 2002–2018
  • Stärke: Vielseitigkeit in allen Technikarten
Nation
Norwegen
Sportart
Skilanglauf
Quelle
Olympics.com – Marit Bjørgen

Zurück zur Übersicht


Nikolai Andrianov

Rang: 4

In den 1970ern war Andrianov das Maß im Männerturnen. Er gewann Medaillen in der kompletten Gerätepalette und prägte die Ära mit hoher Schwierigkeit und sauberer Ausführung. Besonders im Mehrkampf zeigte er Stabilität über Qualifikationen, Finals und Mannschaftswettbewerbe hinweg. Sein Medaillenkonto vereint Peak-Leistungen und bemerkenswerte Langlebigkeit in einem traditionell jungen Feld.

  • 15 Medaillen: 7× Gold, 5× Silber, 3× Bronze
  • Spiele: 1972, 1976, 1980
  • Mehrkampf-Olympiasiege und Teampräsenz
Nation
UdSSR
Sportart
Kunstturnen
Quelle
Britannica – Nikolay Andrianov

Zurück zur Übersicht


Ole Einar Bjørndalen

Rang: 5

„Der König des Biathlons“ gewann in allen Formaten: Einzel, Sprint, Verfolgung, Massenstart und Staffeln. Seine Stärke lag in der Kombination aus hoher Laufgeschwindigkeit und stabiler Schießleistung unter maximalem Druck. Bjørndalen blieb über zwei Jahrzehnte konkurrenzfähig und setzte mit vier Goldmedaillen in Salt Lake City 2002 eine Benchmark, an der spätere Generationen gemessen wurden.

  • 13 Medaillen: 8× Gold, 4× Silber, 1× Bronze
  • Spiele: 1994–2014
  • Gold in vier Disziplinformaten
Nation
Norwegen
Sportart
Biathlon
Quelle
IBU – Athlete Profile

Zurück zur Übersicht


Takashi Ono

Rang: 6

Der Japaner war die prägende Figur der Nachkriegsära und Wegbereiter des japanischen Turnaufschwungs. Zwischen 1952 und 1964 gewann Ono Medaillen im Mehrkampf und an mehreren Geräten, glänzte besonders am Reck und am Barren und führte Japan zu Team-Titeln. Seine Bilanz dokumentiert einen seltenen Mix aus Langlebigkeit, Vielseitigkeit und Führungsqualität.

  • 13 Medaillen: 5× Gold, 4× Silber, 4× Bronze
  • Spiele: 1952–1964
  • Stärken: Reck, Barren, Mehrkampf
Nation
Japan
Sportart
Kunstturnen
Quelle
Olympics.com – Takashi Ono

Zurück zur Übersicht


Bjørn Dæhlie

Rang: 7

Dæhlie dominierte die 1990er und verband Sprintqualitäten mit Ausdauerstärke auf klassischen Distanzen. Seine Goldserien in Albertville und Lillehammer sowie Staffel-Erfolge machten ihn zur Leitfigur einer norwegischen Dominanzphase. Trotz später Rückenprobleme blieb seine olympische Ausbeute unerreicht – bis Bjørgen ihn als erfolgreichsten Langläufer übertraf.

  • 12 Medaillen: 8× Gold, 4× Silber
  • Spiele: 1992–1998
  • Siege in Einzel- und Staffelrennen
Nation
Norwegen
Sportart
Skilanglauf
Quelle
Olympics.com – Bjørn Dæhlie

Zurück zur Übersicht


Jenny Thompson

Rang: 8

Thompson prägte die US-Staffeln der 1990er/2000er und kombinierte diese Stärke mit Einzelmedaillen im Sprint. Ihre Start- und Wendequalität verschaffte den US-Teams in Freistil- und Medley-Staffeln wiederholt Vorsprünge. Die Karriere umfasste vier Spiele und dokumentiert, wie Spezialisierung auf Sprint-Rollen in Staffeln zu historischen Medaillensummen führen kann.

  • 12 Medaillen: 8× Gold, 3× Silber, 1× Bronze
  • Spiele: 1992–2004
  • Disziplinen: Freistil, Schmetterling, Staffeln
Nation
USA
Sportart
Schwimmen
Quelle
World Aquatics – Jenny Thompson

Zurück zur Übersicht


Ryan Lochte

Rang: 9

Lochte war Phelps’ härtester Konkurrent seiner Generation und sammelte Medaillen über Lagen und Rücken sowie in Freistil-Staffeln. Seine Unterwasserphase und Wenden galten als Referenz im Kurz- und Langbahnbereich. Über drei Spiele hinweg sicherte er Titel und Podien, oft als Schlüsselschwimmer in den USA-Staffeln.

  • 12 Medaillen: 6× Gold, 3× Silber, 3× Bronze
  • Spiele: 2004–2016
  • Stärken: 200/400 m Lagen, Rücken, Staffeln
Nation
USA
Sportart
Schwimmen
Quelle
Olympics.com – Ryan Lochte

Zurück zur Übersicht


Sawao Katō

Rang: 10

Katō war die dominierende Figur des japanischen Herrenturnens der späten 1960er und 1970er. Mit Mehrkampf-Titeln 1968 und 1972 sowie zahlreichen Geräte- und Teammedaillen prägte er die goldenen Serien Japans. Seine Eleganz in der Ausführung und Stabilität im Wettkampf machten ihn zum Eckpfeiler dieser Ära.

  • 12 Medaillen: 8× Gold, 3× Silber, 1× Bronze
  • Spiele: 1968–1976
  • Mehrkampf-Olympiasieger 1968 und 1972
Nation
Japan
Sportart
Kunstturnen
Quelle
FIG – Athlete Profile

Zurück zur Übersicht



Blogverzeichnis Bloggerei.de - Funnyblogs
Top-10-Listen
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.