300 Tote pro Jahr wurden der berüchtigten Yungas Road in Bolivien in ihrer schlimmsten Zeit zugeschrieben – ein Extremwert, der zeigt, warum manche Straßen weit mehr sind als spektakuläre Reiserouten. Für diese Liste der gefährlichsten Straßen der Welt wurden nicht nur bekannte Namen gesammelt, sondern konkrete Risikofaktoren verglichen: Absturzkanten, fehlende Leitplanken, Höhe, Wetterextreme, Steinschlag, Lawinen, Isolation, Straßenzustand und belegbare Unfall- oder Bauopferangaben. Datenstand ist 2026. Ausgeschlossen wurden reine Rennstrecken, gesperrte Privatstraßen, urbane Unfall-Hotspots ohne besondere Straßenführung und Routen, deren Gefährlichkeit nur auf Social-Media-Mythen beruht. Das Ranking beginnt mit Platz 1, also der gefährlichsten Straße im Gesamtvergleich.
So wurde gewertet
Gewertet wurden fünf Hauptkriterien: dokumentierte Todes- oder Unfallzahlen, objektive Straßengefahren, technische Schwierigkeit, Umwelt- und Wetterrisiken sowie Bedeutung im realen Verkehr. Eine kurze Straße konnte höher stehen als ein langer Highway, wenn Absturzgefahr, Breite und fehlende Sicherung besonders extrem sind. Historische Gefährlichkeit wurde berücksichtigt, aber stärker gewichtet wurden weiterhin bestehende Risiken. Touristische Bekanntheit allein reichte nicht für eine hohe Platzierung.
Übersicht
| Rang | Straße | Land | Länge | Höchster Punkt | Belag | Hauptgefahr | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | North Yungas Road | Bolivien | ca. 64 km | ca. 4.650 m Startregion | Schotter/Alttrasse | Abstürze, Nebel, Enge | früher bis 200–300 Tote/Jahr genannt |
| 2 | Killar-Kishtwar Road | Indien | ca. 114 km | Himalaya-Hochgebirge | teilweise unbefestigt | Felswand, 300-m-Absturz, keine Leitplanken | „Cliffhanger“-Abschnitt |
| 3 | Fairy Meadows Road | Pakistan | ca. 16 km | Rakhiot-/Nanga-Parbat-Region | Jeep-Piste | extreme Enge, Absturz, kein Ausweichen | Zugang zu Fairy Meadows |
| 4 | Karakoram Highway | Pakistan/China | ca. 1.300 km | 4.714 m Khunjerab Pass | asphaltiert/ausgebaut | Erdrutsche, Höhe, Steinschlag | eine der höchsten Fernstraßen der Welt |
| 5 | Sichuan-Tibet Highway G318 | China | über 2.100 km Südroute | mehrere Pässe über 4.000 m | Fernstraße | Erdrutsche, Lawinen, Höhenwechsel | eine der spektakulärsten China-Routen |
| 6 | Zoji La Pass | Indien | Passabschnitt auf NH1 | ca. 3.536 m | Gebirgsstraße | Schnee, Lawinen, Schlamm, Engstellen | Tor nach Ladakh |
| 7 | Guoliang Tunnel Road | China | 1,25 km | ca. 1.700 m | Tunnel/Felsstraße | enge Felsfenster, Abgrund, Gegenverkehr | von Dorfbewohnern in den Fels gehauen |
| 8 | Skippers Road | Neuseeland | ca. 16,5 km | Otago-Bergland | Schotter | einspurig, kaum Ausweichstellen | historische Goldgräberstraße |
| 9 | Dalton Highway | USA | 414 Meilen / 666 km | Atigun Pass, ca. 1.444 m | meist Schotter | Isolation, Eis, Trucks, Wetter | Versorgungsstraße zur Prudhoe Bay |
| 10 | Trollstigen | Norwegen | Passstraße auf Fv63 | ca. 700 m Plateau | asphaltiert | Haarnadeln, Steinschlag, Touristenverkehr | 11 Serpentinen, saisonale Sperren |
North Yungas Road, Bolivien
Rang: 1 Todesstraße
Die North Yungas Road steht auf Platz 1, weil kaum eine andere Straße so stark mit belegter historischer Todesgefahr verbunden ist. Die rund 64 Kilometer lange Altstrecke zwischen La Paz und der Yungas-Region wurde als „Death Road“ berüchtigt. Entscheidend sind mehrere Risiken gleichzeitig: abschnittsweise nur wenige Meter Breite, kaum Leitplanken, Nebel, Regen, Wasserfälle über der Fahrbahn, Steinschlag und Abstürze in tiefe Schluchten. In den 1990er-Jahren wurden teils 200 bis 300 Todesfälle pro Jahr genannt; später reduzierte eine neue Ausweichstraße den Alltagsverkehr deutlich. Genau das macht die Einordnung wichtig: Heute ist die Straße vor allem eine riskante Mountainbike- und Abenteuerroute, historisch war sie aber eine lebenswichtige Verkehrsachse. Gegenüber Killar-Kishtwar oder Fairy Meadows gewinnt sie durch die Kombination aus realer früherer Verkehrsdichte, dokumentierter Unfallgeschichte und internationaler Einstufung als Extremfall.
- Früher Hauptverbindung von La Paz in Richtung Yungas
- Historisch bis zu 200–300 Todesfälle pro Jahr genannt
- Heute deutlich weniger Durchgangsverkehr durch neue Straße
- Länge
- ca. 64 km
- Land
- Bolivien
- Hauptgefahren
- Nebel, Schlamm, Felsstürze, fehlende Leitplanken, tiefe Schluchten
- Historische Kennzahl
- bis zu 200–300 Todesfälle pro Jahr wurden für die gefährlichste Phase genannt
- Heutige Nutzung
- vor allem Abenteuer- und Mountainbike-Tourismus auf der Altstrecke
- Quelle
- AccuWeather
Killar-Kishtwar Road, Indien
Rang: 2 Cliffhanger
Die Killar-Kishtwar Road in Nordindien belegt Platz 2, weil sie das klassische Albtraumprofil einer Hochgebirgsstraße besitzt: eine schmale, teils unbefestigte Spur, senkrechte Felswände, Überhänge, kaum Sicherungen und Absturzkanten zum Chenab-Tal. Der besonders berüchtigte „Cliffhanger“-Abschnitt wirkt gefährlicher als viele bekannte Passstraßen, weil Fahrfehler kaum Korrekturraum lassen. Anders als die Yungas Road ist die dokumentierte Todesstatistik weniger eindeutig, doch die objektive Fahrbahnsituation ist extremer als bei vielen längeren Fernstraßen. Entscheidend für Rang 2 ist die Kombination aus Länge, Isolation und fehlender Schutzinfrastruktur. Im Vergleich zur Fairy Meadows Road ist die Strecke länger und stärker als Durchgangsroute relevant. Im Vergleich zum Karakoram Highway fehlt ihr zwar internationale Bedeutung, dafür ist die unmittelbare Absturzgefahr auf einzelnen Abschnitten brutaler.
- Berüchtigter Abschnitt zwischen Killar, Pangi und Kishtwar
- Schmale Felsstraße mit tiefen Abstürzen
- Wetter, Erdrutsche und Steinschlag können die Route schnell unpassierbar machen
- Länge
- ca. 114 km für den Killar-Kishtwar-Abschnitt
- Land
- Indien
- Region
- Himalaya, Jammu/Kashmir und Himachal Pradesh
- Belag
- abschnittsweise unbefestigt, rau und schmal
- Hauptgefahren
- Felsüberhänge, ungesicherte Kanten, Steinschlag, Isolation
- Quelle
- Discover with Dheeraj
Fairy Meadows Road, Pakistan
Rang: 3 Jeep-Piste
Die Fairy Meadows Road steht auf Platz 3, obwohl sie deutlich kürzer ist als viele andere Straßen dieser Liste. Der Grund: Die Gefahr konzentriert sich auf rund 16 Kilometer schmaler Gebirgspiste, die von der Karakoram-Highway-Region hinauf Richtung Tato und weiter zum Zugang der Fairy Meadows führt. Der Weg ist berühmt, weil er Reisende in die Nähe des Nanga Parbat bringt, eines der höchsten und gefährlichsten Bergmassive der Welt. Gleichzeitig ist die Straße kaum mit normalen Fahrbahnen vergleichbar: enge Kehren, unbefestigte Oberfläche, steile Abhänge und kaum Platz für Begegnungsverkehr. Sie liegt vor dem Karakoram Highway, weil sie weniger verzeihend ist und oft nur von lokalen Jeep-Fahrern gefahren wird. Hinter Killar-Kishtwar bleibt sie, weil sie kürzer ist und stärker touristisch reguliert wird.
- Zugang zur Nanga-Parbat-Region und zu Fairy Meadows
- Nur mit geeigneten Jeeps und erfahrenen Fahrern sinnvoll
- Kurze, aber extrem konzentrierte Gefahrenstrecke
- Länge
- ca. 16 km Jeep-Strecke
- Land
- Pakistan
- Region
- Gilgit-Baltistan, Nähe Raikot Bridge
- Belag
- unbefestigte Gebirgspiste
- Hauptgefahren
- schmale Fahrbahn, Absturzgefahr, Ausweichprobleme, lockerer Untergrund
- Quelle
- North on Wheels
Karakoram Highway, Pakistan/China
Rang: 4 Hochgebirge
Der Karakoram Highway erreicht Platz 4, weil er als internationale Fernstraße durch eine der geologisch aktivsten und höchsten Gebirgslandschaften der Erde führt. Die rund 1.300 Kilometer lange Route verbindet Pakistan mit China und erreicht am Khunjerab Pass etwa 4.714 Meter. Anders als Fairy Meadows oder Guoliang ist er keine kurze Mutprobe, sondern eine strategisch wichtige Verkehrsader. Gefährlich wird er durch Erdrutsche, Steinschlag, Hochwasser, Schnee, extreme Höhenlage und lange Abschnitte mit begrenzter Infrastruktur. Seine Platzierung hinter den schmaleren Cliff-Roads erklärt sich dadurch, dass viele Abschnitte besser ausgebaut sind. Vor der Sichuan-Tibet-Route steht er wegen seiner extremen Lage im Karakorum, der internationalen Grenzfunktion und seiner Baugeschichte: Beim Bau starben zahlreiche Arbeiter, vor allem durch Stürze und Erdrutsche.
- Verbindet Pakistan und China über den Khunjerab Pass
- Eine der höchsten befestigten Fernstraßen der Welt
- Risiken durch Geologie, Wetter und lange Versorgungsdistanzen
- Länge
- ca. 1.300 km
- Länder
- Pakistan und China
- Höchster Punkt
- ca. 4.714 m am Khunjerab Pass
- Straßentyp
- internationale Fernstraße, Pakistan N-35 / China G314
- Hauptgefahren
- Erdrutsche, Steinschlag, Höhe, Schnee, abgelegene Abschnitte
- Quelle
- Pakistan Tourism
Sichuan-Tibet Highway G318, China
Rang: 5 Extremroute
Der Sichuan-Tibet Highway auf der Südroute der chinesischen Nationalstraße G318 steht auf Platz 5, weil er Länge, Höhe und Naturgefahren in außergewöhnlichem Maß kombiniert. Die Strecke zwischen Sichuan und Tibet führt durch tiefe Schluchten, über hohe Pässe, an instabilen Hängen entlang und in Regionen mit Lawinen-, Erdrutsch- und Starkregenrisiko. Anders als die North Yungas Road ist die Route heute vielerorts besser ausgebaut, bleibt aber durch ihre Dimension gefährlich: Über 2.100 Kilometer bedeuten, dass sich Wetter, Höhenkrankheit, Müdigkeit und Straßenbedingungen ständig verändern können. Gegenüber dem Karakoram Highway ist sie länger und landschaftlich vielfältiger, aber weniger klar auf einen einzigen Extrempass fokussiert. Besonders riskant sind starke Höhenwechsel, die technische Fahrfehler und körperliche Belastung gleichzeitig verschärfen.
- Teil der Nationalstraße G318 zwischen Sichuan und Tibet
- Südroute mit über 2.100 km Länge
- Bekannt für Pässe, Schluchten, Schnee und Erdrutsche
- Länge
- über 2.100 km auf der südlichen Sichuan-Tibet-Route
- Land
- China
- Straßentyp
- Hochgebirgs-Fernstraße
- Topografie
- Schluchten, Pässe, Plateaus und Gebirgsflüsse
- Hauptgefahren
- Lawinen, Erdrutsche, Steinschlag, Höhe, starke Wetterwechsel
- Quelle
- World Tourism Cities Federation
Zoji La Pass, Indien
Rang: 6 Lawinenpass
Zoji La ist einer der gefährlichsten Pässe des indischen Himalaya und landet auf Platz 6. Der Pass liegt auf der wichtigen Verbindung zwischen Srinagar, Kargil und Leh und ist damit nicht nur eine Touristenroute, sondern eine strategische Lebensader für Ladakh. Die entscheidende Kennzahl ist die Höhe von rund 3.536 Metern; gefährlicher als die reine Höhe sind jedoch Schnee, Lawinen, Matsch, enge Kurven und saisonale Sperren. Im Vergleich zur Killar-Kishtwar Road ist Zoji La stärker reguliert und infrastrukturell wichtiger, aber nicht ganz so extrem ausgeschnitten. Im Vergleich zu Trollstigen oder Skippers Road ist die Umwelt deutlich härter: Wetter kann innerhalb kurzer Zeit aus einer befahrbaren Straße eine blockierte Hochgebirgsroute machen. Der im Bau befindliche Zoji-La-Tunnel zeigt, wie groß das Sicherheits- und Erreichbarkeitsproblem dieses Passes ist.
- Wichtiger Abschnitt auf dem Srinagar-Leh-Korridor
- Mehrmonatige Wintersperren durch Schnee und Lawinen möglich
- Tunnelprojekt soll ganzjährige Verbindung verbessern
- Höhe
- ca. 3.536 m
- Land
- Indien
- Straße
- NH1, Verbindung Srinagar–Kargil–Leh
- Saisonrisiko
- Schnee, Lawinen und Sperrungen im Winterhalbjahr
- Infrastruktur
- Zoji-La-Tunnelprojekt zur wetterfesten Verbindung
- Quelle
- The Thumping Nomad
Guoliang Tunnel Road, China
Rang: 7 Felsentunnel
Die Guoliang Tunnel Road ist nur 1,25 Kilometer lang, gehört aber wegen ihrer Bauweise zu den eindrucksvollsten gefährlichen Straßen der Welt. Der Tunnel wurde in den 1970er-Jahren in die Felswand des Taihang-Gebirges gehauen, um das zuvor isolierte Dorf Guoliang mit der Außenwelt zu verbinden. Seine Gefahr liegt nicht in Länge oder Geschwindigkeit, sondern in Enge, Felsfenstern, Gegenverkehr und der unmittelbaren Nähe zum Abgrund. Mehrere Quellen nennen eine Höhe von rund 1.700 Metern über dem Meeresspiegel. Im Vergleich zu den Himalaya-Routen ist Guoliang kürzer und touristischer, aber technisch und historisch außergewöhnlich. Die Straße steht deshalb vor Skippers Road: Beide sind schmal und spektakulär, doch Guoliang verbindet extreme Felsarchitektur mit einem ungewöhnlichen Entstehungshintergrund durch lokale Dorfbewohner.
- 1.250 Meter langer Straßentunnel in einer Felswand
- Von Dorfbewohnern zur Anbindung des Ortes gebaut
- Mehr als 30 Felsfenster öffnen sich zur Schluchtseite
- Länge
- 1.250 m
- Land
- China
- Region
- Henan, Taihang-Gebirge
- Höhenlage
- rund 1.700 m über Meereshöhe
- Hauptgefahren
- enge Tunnelbreite, Felsfenster, Abgrund, Gegenverkehr
- Quelle
- People’s Daily Online
Skippers Road, Neuseeland
Rang: 8 historisch
Skippers Road bei Queenstown steht auf Platz 8, weil sie eine historische Goldgräberstraße ist, die bis heute erstaunlich roh wirkt. Die offiziell geschützte Straße verläuft rund 16,5 Kilometer durch den steilen Skippers Canyon. Sie wurde im 19. Jahrhundert angelegt, als Goldfunde die Region veränderten. Gefährlich ist sie weniger durch extreme Höhe als durch ihre Enge: Schotter, kaum Ausweichstellen, steile Abhänge und unübersichtliche Kurven verlangen Geduld und Erfahrung. Im Vergleich zur Guoliang Road fehlt der dramatische Felstunnel, dafür ist Skippers länger und stärker als historische Fahrroute erhalten. Gegenüber Dalton Highway oder Trollstigen ist sie unmittelbarer riskant, weil Begegnungsverkehr auf schmalem Untergrund schwierig ist. Viele Mietwagenversicherungen schließen solche Straßen aus, was zeigt, dass die Gefahr nicht nur touristische Übertreibung ist.
- Historische Straße aus der Goldgräberzeit
- Etwa 16,5 km durch den Skippers Canyon
- Schmale Schotterroute mit wenigen Ausweichstellen
- Länge
- ca. 16,5 km
- Land
- Neuseeland
- Region
- Otago, nahe Queenstown
- Status
- denkmalgeschützte historische Straße
- Hauptgefahren
- Schotter, Einspurigkeit, Gegenverkehr, steile Canyon-Kanten
- Quelle
- Heritage New Zealand
Dalton Highway, USA
Rang: 9 isoliert
Der Dalton Highway in Alaska ist nicht wegen Serpentinen oder Abgründen berüchtigt, sondern wegen Isolation. Die 414 Meilen lange Straße führt von Livengood bis Deadhorse an der Prudhoe Bay und wurde ursprünglich als Versorgungsstraße für die Trans-Alaska-Pipeline gebaut. Große Teile sind Schotter, der Schwerlastverkehr ist präsent, und zwischen den Versorgungspunkten liegen lange Distanzen. Die Gefahr entsteht durch Kälte, Eis, Schneestürme, Staub, Steinschlag durch Trucks, Reifenpannen und fehlende schnelle Hilfe. Im Vergleich zu Zoji La oder Karakoram ist die Höhe moderater; dafür ist die Konsequenz einer Panne größer. Der Dalton Highway steht vor Trollstigen, weil er echte Expeditionslogistik verlangt: Treibstoff, Ersatzreifen, Wetterplanung und Fahrzeugzustand sind sicherheitsentscheidend. Seine Länge macht aus einzelnen Risiken eine Ausdauerprüfung.
- Eine der abgelegensten Straßen Nordamerikas
- Versorgungsroute zur Ölindustrie an der Prudhoe Bay
- Schotter, arktisches Wetter und Schwerlastverkehr prägen die Route
- Länge
- 414 Meilen / ca. 666 km
- Land
- USA, Alaska
- Route
- Livengood bis Deadhorse/Prudhoe Bay
- Entstehung
- gebaut in den 1970er-Jahren für die Trans-Alaska-Pipeline
- Hauptgefahren
- Isolation, Eis, Schotter, Staub, Lkw-Verkehr, lange Hilfewege
- Quelle
- Bureau of Land Management
Trollstigen, Norwegen
Rang: 10 Serpentinen
Trollstigen in Norwegen schließt die Liste ab, weil die Straße zwar gut ausgebaut und touristisch organisiert ist, aber weiterhin reale Bergstraßenrisiken besitzt. Die berühmte Route windet sich mit 11 Haarnadelkurven durch steiles Gelände und gehört zur Norwegischen Landschaftsroute Geiranger-Trollstigen. Im Gegensatz zur Yungas Road oder Killar-Kishtwar gibt es hier moderne Infrastruktur, Aussichtspunkte und Verkehrsregeln. Gefährlich wird Trollstigen durch enge Kurven, Bus- und Wohnmobilverkehr, feuchte Fahrbahn, Steinschlaggefahr und saisonale Wetterlagen. Die Platzierung auf Rang 10 erklärt sich deshalb durch ein anderes Risikoprofil: weniger tödlich und besser kontrolliert, aber bei falscher Einschätzung weiterhin anspruchsvoll. Im Vergleich zum Dalton Highway ist Trollstigen kürzer und näher an Hilfe, dafür technisch kurviger und dichter befahren.
- 11 berühmte Haarnadelkurven
- Teil der Norwegischen Landschaftsroute Geiranger-Trollstigen
- Beschränkungen für lange Busse und saisonale Sperren möglich
- Lage
- Norwegen, Møre og Romsdal
- Straße
- Teil der Route Geiranger–Trollstigen
- Kurven
- 11 Haarnadelkurven
- Verkehrsregel
- Beschränkung für Buslängen auf engen Abschnitten
- Hauptgefahren
- enge Kehren, touristischer Verkehr, Nässe, Steinschlag, Saisonwetter
- Quelle
- Norwegian Scenic Routes
Häufige Fragen zu den gefährlichsten Straßen der Welt
Welche Straße gilt als gefährlichste Straße der Welt?
Historisch wird besonders häufig die North Yungas Road in Bolivien genannt. Sie war wegen Abstürzen, enger Fahrbahn und hoher Todeszahlen als „Death Road“ berüchtigt.
Sind die gefährlichsten Straßen heute noch befahrbar?
Viele sind befahrbar, aber oft nur saisonal, mit lokalen Fahrern, Spezialfahrzeugen oder unter Einschränkungen. Einige Altstrecken wurden durch sicherere Routen ersetzt.
Warum sind Bergstraßen besonders gefährlich?
Bergstraßen kombinieren mehrere Risiken: enge Kurven, Höhenlage, Absturzkanten, Steinschlag, Schnee, Lawinen, Nebel und oft lange Rettungswege.
Welche gefährliche Straße ist besonders lang?
Der Sichuan-Tibet Highway und der Karakoram Highway gehören zu den längsten Extremrouten der Liste. Der Dalton Highway ist mit 414 Meilen ebenfalls eine außergewöhnlich lange Risikostrecke.
Kann man solche Straßen touristisch besuchen?
Ja, aber nur mit guter Vorbereitung. Entscheidend sind Wetterlage, Fahrzeug, Fahrerfahrung, lokale Vorschriften, Versicherungsbedingungen und die Frage, ob die Route aktuell geöffnet ist.







