Die 10 größten Nationalparks in Afrika

Die 10 größten Nationalparks in Afrika

Wie groß kann ein Nationalpark in Afrika eigentlich werden? Für diese Top 10 zählt ausschließlich die offizielle beziehungsweise von den zuständigen Park- oder Tourismusbehörden veröffentlichte Fläche in Quadratkilometern. Sortiert wird also streng nach Gesamtfläche – von den gigantischen Wüsten- und Savannenlandschaften im Süden bis zu den berühmten Tierparadiesen Ostafrikas.

Wichtig für den Vergleich: In Afrika gibt es noch größere Schutzgebiete wie Wildreservate, Transfrontier Conservation Areas oder Game Reserves. In dieser Liste zählen jedoch nur Nationalparks.

Übersicht

  1. Namib-Naukluft Park
  2. Etosha-Nationalpark
  3. Kafue-Nationalpark
  4. Ruaha-Nationalpark
  5. Kruger-Nationalpark
  6. Serengeti-Nationalpark
  7. Hwange-Nationalpark
  8. Tsavo-East-Nationalpark
  9. Chobe-Nationalpark
  10. South-Luangwa-Nationalpark
Rang Nationalpark Land Fläche Landschaft Bekannt für
1 Namib-Naukluft Park Namibia 49.768 km² Wüste, Dünen, Gebirge, Küste Sossusvlei, Sesriem, Namib-Wüste
2 Etosha-Nationalpark Namibia 22.935 km² Salzpfanne, Savanne, Buschland Etosha-Pfanne, Wasserlöcher, Nashörner
3 Kafue-Nationalpark Sambia 22.400 km² Flussauen, Waldsavanne, Ebenen Antilopenvielfalt, Kafue-Flusssystem
4 Ruaha-Nationalpark Tansania 20.226 km² Baumsavanne, Flusslandschaft, Feuchtgebiete Raubtiere, Große Kudus, Wildnischarakter
5 Kruger-Nationalpark Südafrika 19.485 km² Savanne, Buschland, Flüsse Big Five, Infrastruktur, Artenvielfalt
6 Serengeti-Nationalpark Tansania 14.763 km² Endlose Grasländer, Kopjes, Flusssysteme Große Migration, Löwen, UNESCO-Welterbe
7 Hwange-Nationalpark Simbabwe 14.650 km² Trockensavanne, Wald, Pfannen Elefanten, Wildhunde, Wasserstellen
8 Tsavo-East-Nationalpark Kenia 13.747 km² Halbwüste, Savanne, Flusslandschaft Rote Elefanten, Galana River, Weite
9 Chobe-Nationalpark Botswana 11.700 km² Flussufer, Sümpfe, Waldland Große Elefantenherden, Chobe Riverfront
10 South-Luangwa-Nationalpark Sambia 9.100 km² Auen, Lagunen, Miombo-Wälder Walking Safaris, Leoparden, Flusstäler

Namib-Naukluft Park

Rang: 1

Der Namib-Naukluft Park ist nicht einfach nur der größte Nationalpark Afrikas, sondern ein Schutzgebiet von geradezu kontinentalem Maßstab. Mit 49.768 Quadratkilometern wirkt er eher wie ein eigenes geologisches Universum als wie ein klassischer Nationalpark. Genau das macht ihn für diese Liste so eindeutig zum Spitzenreiter. Während viele berühmte Parks vor allem für Tierbeobachtungen bekannt sind, fasziniert der Namib-Naukluft Park in erster Linie durch Landschaft im Superlativ: monumentale Dünenfelder, Schotterebenen, ausgetrocknete Flussläufe, Gebirgszüge und spektakuläre Wüstenräume, die fast außerirdisch wirken. Die Ikonen Sossusvlei und Sesriem liegen in seinem Gebiet und verleihen ihm einen weltweiten Bekanntheitsgrad, der weit über klassische Safaribilder hinausgeht. Gleichzeitig zeigt Platz 1 sehr schön, wie stark Namibia das Thema Fläche dominiert. Der Park ist nicht nur groß, sondern in seiner Größe auch unglaublich vielfältig. Küstennahe Nebelzonen, uralte Wüstenlandschaften und inselartige Gebirge erzeugen einen Mix, den es in dieser Form kaum ein zweites Mal gibt. Gerade weil er nicht auf enge Tierdichte, sondern auf majestätische Weite setzt, entfaltet er eine ganz eigene Wirkung. Der Namib-Naukluft Park steht deshalb sinnbildlich für Afrikas große Naturräume: roh, leer, monumental und in seiner Ausdehnung so beeindruckend, dass alle anderen Parks der Liste zunächst einmal Abstand halten müssen. Wer über die größten Nationalparks Afrikas spricht, beginnt zwangsläufig hier.

  • Der Park wird vom namibischen Umweltministerium mit 49.768 km² angegeben.
  • Zu den bekanntesten Attraktionen zählen Sossusvlei und Sesriem Canyon.
  • Der Park vereint Wüsten-, Gebirgs- und Küstenlandschaften in einem einzigen Schutzgebiet.
Land
Namibia
Sortierwert
49.768 km²
Besonderheit
Größter Nationalpark Afrikas
Quelle
Ministry of Environment, Forestry and Tourism Namibia

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Etosha-Nationalpark

Rang: 2

Der Etosha-Nationalpark wirkt auf viele Besucher zunächst wie ein klassischer Safari-Park, doch seine eigentliche Größe wird oft unterschätzt. Mit 22.935 Quadratkilometern nimmt er den zweiten Platz in Afrika ein und liegt damit nur knapp vor dem ebenfalls gigantischen Kafue-Nationalpark. Das Zentrum des Parks ist die gewaltige Etosha-Pfanne, eine helle, fast surreal wirkende Salzfläche, die große Teile des Schutzgebiets prägt und ihm ein unverwechselbares Gesicht gibt. Rund um diese Pfanne entstehen Landschaften, die zugleich karg und voller Leben wirken: offene Ebenen, Buschland, einzelne Wasserstellen und weite Horizonte, an denen Tierbeobachtung oft wie ein Schauspiel auf natürlicher Bühne erscheint. Genau diese Mischung macht Etosha so berühmt. Anders als viele tropisch grüne Schutzgebiete lebt dieser Park von Klarheit, Übersicht und Kontrasten. Tiere sammeln sich an Wasserlöchern, und gerade dadurch wird die enorme Fläche überhaupt erfahrbar. Hinzu kommt der außergewöhnliche Ruf Etoshas als bedeutendes Schutzgebiet für Nashörner und andere Großsäuger des südlichen Afrikas. In dieser Liste steht Etosha nicht nur wegen seiner Fläche weit oben, sondern auch weil er zeigt, dass Größe und touristische Zugänglichkeit kein Widerspruch sein müssen. Wer einen der größten Nationalparks Afrikas sehen möchte, ohne auf ikonische Tierbeobachtung zu verzichten, landet fast automatisch hier. Etosha ist riesig, markant und so charakterstark, dass selbst seine Leere sofort wiedererkennbar wird.

  • Das namibische Ministerium nennt eine Parkgröße von 22.935 km².
  • Die Etosha-Pfanne ist das dominierende Landschaftselement des Parks.
  • Etosha besitzt international einen besonders starken Ruf für Nashornbeobachtungen.
Land
Namibia
Sortierwert
22.935 km²
Besonderheit
Salzpfannenlandschaft mit berühmten Wasserlöchern
Quelle
Ministry of Environment, Forestry and Tourism Namibia

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Kafue-Nationalpark

Rang: 3

Der Kafue-Nationalpark ist eines jener Schutzgebiete, deren Größe erst auf der Karte wirklich begreifbar wird. Mit 22.400 Quadratkilometern gehört er zu den ganz großen Wildnisräumen Afrikas und nimmt in dieser Liste Platz 3 ein. Kafue liegt in Sambia und ist nicht nur riesig, sondern auch landschaftlich äußerst abwechslungsreich. Flüsse, Überschwemmungsflächen, Waldsavannen und offene Ebenen erzeugen ein Mosaik, das auf den ersten Blick weniger spektakulär wirkt als die Dünen der Namib oder die Etosha-Pfanne, biologisch aber enorm reich ist. Genau darin liegt seine besondere Stärke. African Parks beschreibt Kafue als eines der wichtigsten Naturerbegebiete des Kontinents und verweist auf die außergewöhnliche Vielfalt von Säugetieren, Antilopen und Vögeln. Vor allem seine Antilopenvielfalt ist legendär. Während andere Parks vor allem für Löwen oder Elefanten bekannt sind, beeindruckt Kafue gerade durch die Breite seines Tierlebens. Das macht ihn zu einem Park für Menschen, die nicht nur berühmte Safari-Motive suchen, sondern einen möglichst vollständigen Eindruck afrikanischer Ökosysteme bekommen möchten. Die enorme Fläche sorgt zugleich dafür, dass Kafue bis heute ein Gefühl von Abgeschiedenheit bewahrt hat. Viele Regionen des Parks wirken nicht touristisch inszeniert, sondern wirklich wild. In dieser Rangliste zeigt Kafue, dass Afrika nicht nur Parks der Extreme kennt, sondern auch gigantische Schutzgebiete, deren Größe direkt mit ökologischer Tiefe verbunden ist. Platz 3 ist deshalb nicht nur statistisch, sondern inhaltlich absolut folgerichtig.

  • African Parks nennt für Kafue eine Fläche von 22.400 km².
  • Der Park gilt als größter Nationalpark Sambias.
  • Kafue ist besonders für seine hohe Antilopen- und Vogelvielfalt bekannt.
Land
Sambia
Sortierwert
22.400 km²
Besonderheit
Gigantischer Wildnispark mit großer Artenvielfalt
Quelle
African Parks

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Ruaha-Nationalpark

Rang: 4

Der Ruaha-Nationalpark steht oft im Schatten von Serengeti und Ngorongoro, obwohl er flächenmäßig deutlich zu den ganz großen Schwergewichten Afrikas gehört. Mit 20.226 Quadratkilometern ist er einer der größten Nationalparks des Kontinents und nimmt hier Rang 4 ein. Gerade das macht ihn so spannend: Er ist groß genug, um gewaltige Wildnisräume zu umfassen, und zugleich weniger überlaufen als viele andere berühmte Parks Ostafrikas. Ruaha wird von Tansania National Parks als riesiger Naturraum mit sehr unterschiedlichen Landschaften beschrieben, und genau diese Vielfalt prägt seinen Charakter. Flüsse, Trockenwälder, Savannen und Feuchtgebiete treffen hier aufeinander und schaffen Lebensräume für eine beeindruckende Mischung aus Großsäugern und Vogelarten. Besonders häufig wird Ruaha mit Raubtieren und großen Antilopenarten verbunden, was dem Park ein starkes Profil gibt. Anders als Serengeti lebt Ruaha weniger von einem einzigen weltbekannten Naturereignis, sondern von seiner ungebändigten Gesamterscheinung. Die Dimension des Parks sorgt dafür, dass man hier oft ein stärkeres Gefühl von Wildnis erlebt als in bekannteren, dichter besuchten Schutzgebieten. Genau deshalb ist Ruaha in dieser Liste so hoch platziert: Seine Fläche ist enorm, sein Name international vielleicht weniger populär, sein landschaftlicher und ökologischer Wert aber absolut topklassig. Wer die größten Nationalparks Afrikas nicht nur nach Bekanntheit, sondern nach echter räumlicher Wucht betrachtet, kommt an Ruaha unmöglich vorbei. Platz 4 ist hier fast schon ein Geheimtipp in Rekordform.

  • Ruaha wird von TANAPA mit 20.226 km² geführt.
  • Der Park wurde 2008 durch Einbeziehung weiterer Gebiete vergrößert.
  • Ruaha ist für seine Mischung aus Wildnischarakter, Raubtieren und Antilopen bekannt.
Land
Tansania
Sortierwert
20.226 km²
Besonderheit
Einer der größten und wildesten Parks Ostafrikas
Quelle
Tanzania National Parks

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Kruger-Nationalpark

Rang: 5

Der Kruger-Nationalpark ist wahrscheinlich der berühmteste Eintrag in dieser Top 10, obwohl er nach Fläche nur auf Rang 5 landet. Genau das macht ihn besonders interessant. Mit 19.485 Quadratkilometern ist Kruger riesig, aber seine Bekanntheit ist sogar noch größer als seine Fläche. In Südafrika gilt er praktisch als Synonym für Safari, und international ist sein Name so etabliert, dass viele Menschen ihn für den größten Nationalpark Afrikas halten. Tatsächlich liegen einige andere Parks vor ihm, doch das schmälert seine Bedeutung überhaupt nicht. Britannicas aktuelle Angabe von 19.485 Quadratkilometern zeigt, dass Kruger trotzdem klar in der obersten Liga mitspielt. Seine Stärke liegt in der Kombination aus gewaltiger Ausdehnung, hervorragender Infrastruktur und außergewöhnlicher Artenvielfalt. Anders als manche abgelegenen Rekordparks ist Kruger für Besucher relativ gut erschließbar, ohne dabei seinen Wildnischarakter völlig zu verlieren. Flüsse, Buschland, Savannen und saisonal unterschiedliche Regionen machen den Park abwechslungsreich und über lange Distanzen reizvoll. Hinzu kommt der starke Big-Five-Ruf, der seinen Mythos über Jahrzehnte gefestigt hat. In dieser Liste zeigt Kruger, dass Größe allein nicht alles ist, aber eben doch eine zentrale Rolle spielt. Er ist groß genug, um als riesiges Ökosystem zu funktionieren, und zugleich so gut bekannt, dass er für viele Menschen das Bild des afrikanischen Nationalparks schlechthin prägt. Rang 5 wirkt deshalb eher wie ein statistischer Platz als wie eine Wertung seines tatsächlichen kulturellen Gewichts.

  • Britannica gibt für Kruger eine Fläche von 19.485 km² an.
  • Der Park ist der größte Nationalpark Südafrikas.
  • Kruger gehört weltweit zu den bekanntesten Safari-Gebieten überhaupt.
Land
Südafrika
Sortierwert
19.485 km²
Besonderheit
Berühmtester Safari-Nationalpark Südafrikas
Quelle
Britannica

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Serengeti-Nationalpark

Rang: 6

Kaum ein afrikanischer Nationalpark ist so weltberühmt wie die Serengeti, und doch reicht ihre Fläche in dieser Rangliste „nur“ für Platz 6. Das liegt nicht an mangelnder Größe, sondern daran, dass der Wettbewerb an der Spitze extrem ist. Mit 14.763 Quadratkilometern bleibt die Serengeti ein gigantisches Schutzgebiet, dessen Name weit über Afrika hinaus beinahe mythisch geworden ist. Der Ruf des Parks gründet natürlich auf der Großen Migration, doch gerade in einer Flächenliste lohnt ein zweiter Blick. Denn die Serengeti ist nicht nur Bühne für Millionen wandernder Tiere, sondern ein riesiger und komplexer Naturraum aus offenen Grasländern, Flussläufen, Akazienlandschaften und felsigen Kopjes. TANAPA bezeichnet sie als Tansanias ersten und drittgrößten Nationalpark, was ihre historische und räumliche Bedeutung zugleich unterstreicht. Ihre Besonderheit liegt darin, dass sich Größe und Symbolkraft hier gegenseitig verstärken. Die endlosen Ebenen wirken deshalb so ikonisch, weil sie tatsächlich eine enorme Ausdehnung besitzen. Jeder Blick in die Ferne, jeder Tierzug und jede horizontale Linie gewinnt durch diese Dimension an Wirkung. In dieser Top 10 ist die Serengeti also ein spannender Fall: Nicht der größte Park, aber womöglich der Park mit dem stärksten globalen Naturmythos. Wer Afrikas größte Nationalparks nach Fläche ordnet, kann sie nicht an die Spitze setzen. Wer Afrikas berühmteste Landschaften betrachtet, würde sie fast immer ganz oben nennen. Genau diese Spannung macht ihren Platz in der Liste so reizvoll.

  • TANAPA nennt für die Serengeti eine Fläche von 14.763 km².
  • Der Park ist Kernstück des Serengeti-Mara-Ökosystems.
  • Die Serengeti ist vor allem durch die Große Migration weltberühmt.
Land
Tansania
Sortierwert
14.763 km²
Besonderheit
Berühmteste Savannenlandschaft Afrikas
Quelle
Tanzania National Parks

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Hwange-Nationalpark

Rang: 7

Der Hwange-Nationalpark ist Simbabwes Flaggschiff unter den Schutzgebieten und mit 14.650 Quadratkilometern groß genug, um in Afrika ganz vorne mitzuspielen. Er liegt nur knapp hinter der Serengeti und gehört damit eindeutig zur Spitzengruppe der größten Nationalparks des Kontinents. Hwange ist vor allem für seine gewaltigen Elefantenbestände bekannt, doch seine Fläche macht deutlich, dass hinter diesem Ruf weit mehr steckt als nur einzelne Wasserlöcher mit spektakulären Tieransammlungen. Der Park umfasst sehr unterschiedliche Landschaften, von trockenen Savannen bis zu Wäldern und Pfannensystemen, und lebt stark vom Rhythmus seiner künstlichen und natürlichen Wasserstellen. Genau diese Wasserabhängigkeit prägt Hwanges Charakter. In der Trockenzeit werden viele Bereiche zu dramatischen Treffpunkten für Elefanten, Büffel und Raubtiere, was den Park fotografisch besonders eindrucksvoll macht. Gleichzeitig bleibt Hwange aufgrund seiner Größe ein Raum, in dem Wildnis nicht bloß Kulisse ist, sondern echte räumliche Erfahrung. ZimParks hebt hervor, dass es sich um den größten Nationalpark Simbabwes handelt, und das erklärt auch seine nationale Bedeutung. In der Rangliste der größten Parks Afrikas ist Hwange damit ein typischer Vertreter der „stillen Giganten“: nicht ganz so ikonisch vermarktet wie Serengeti oder Kruger, aber flächenmäßig praktisch auf Augenhöhe mit den berühmtesten Namen. Wer Größe, Elefantenreichtum und klassische Savannenatmosphäre in einem einzigen Park sucht, findet in Hwange eines der stärksten Gesamtpakete des Kontinents. Platz 7 ist daher alles andere als Nebenrolle.

  • ZimParks gibt für Hwange eine Fläche von 14.650 km² an.
  • Der Park ist der größte Nationalpark Simbabwes.
  • Hwange ist besonders für große Elefantenbestände und Wasserstellen bekannt.
Land
Simbabwe
Sortierwert
14.650 km²
Besonderheit
Größter Nationalpark Simbabwes
Quelle
Zimbabwe Parks and Wildlife Management Authority

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Tsavo-East-Nationalpark

Rang: 8

Tsavo East gehört zu den Parks, die ihre Größe nicht nur in Zahlen, sondern auch im Gefühl maximaler Weite ausdrücken. Mit 13.747 Quadratkilometern ist er einer der größten Nationalparks Afrikas und innerhalb Kenias ein echter Gigant. Gerade weil viele Reisende in Kenia zunächst an Masai Mara denken, überrascht Tsavo East im Flächenvergleich besonders stark. Der Park ist riesig, trocken, offen und geprägt von einem Eindruck beinahe endloser Savanne. Kenya Wildlife Service hebt die enorme Parkgröße direkt hervor, und das passt sehr gut zur Wahrnehmung vor Ort. Tsavo East ist kein kompakter, dicht erzählter Park, sondern ein Raum, in dem Distanz, Staub, Hitze und Horizont ein zentrales Erlebnis bilden. Berühmt ist er für seine sogenannten roten Elefanten, deren Farbe von der eisenhaltigen Erde stammt, sowie für den Galana River, der in dieser trockenen Umgebung wie eine Lebensader wirkt. Genau diese Kontraste machen den Park so charakteristisch. In dieser Top 10 steht Tsavo East deshalb nicht nur wegen seiner Quadratkilometer, sondern auch weil er exemplarisch zeigt, wie groß ostafrikanische Nationalparks außerhalb der ganz klassischen Postkartenikonen sein können. Sein Landschaftsbild wirkt rauer und weniger geschniegelt als andere bekannte Parks, dafür aber oft monumentaler. Wer Weite sucht, bekommt hier nicht bloß ein Safari-Gebiet, sondern ein Stück Afrika in Großformat. Rang 8 ist damit ein Platz, der den Park kleiner erscheinen lässt, als er tatsächlich ist.

  • KWS nennt für Tsavo East eine Fläche von 13.747 km².
  • Der Park ist berühmt für die rot gefärbten Elefanten des Tsavo-Gebiets.
  • Der Galana River zählt zu den prägenden Landschaftselementen des Parks.
Land
Kenia
Sortierwert
13.747 km²
Besonderheit
Weite Halbwüsten-Savanne mit roten Elefanten
Quelle
Kenya Wildlife Service

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Chobe-Nationalpark

Rang: 9

Der Chobe-Nationalpark ist vor allem wegen seiner legendären Elefantenherden bekannt, doch seine Platzierung in dieser Liste zeigt eine zweite wichtige Seite: Er ist mit 11.700 Quadratkilometern auch flächenmäßig ein afrikanisches Schwergewicht. Damit gehört Chobe klar in die Top 10 der größten Nationalparks des Kontinents. Was den Park besonders macht, ist die auffällige Verbindung von Größe und Dichte. Viele sehr große Parks wirken auf Besucher zunächst leer oder weit auseinandergezogen, Chobe dagegen verbindet enorme Fläche mit spektakulär konzentrierter Tierbeobachtung vor allem entlang des Chobe Riverfront. Botswana Tourism beschreibt den Park als Gebiet aus Flusslandschaften, Sümpfen und Waldland mit mehreren geografischen Zonen, und genau diese Vielfalt erklärt seine Attraktivität. Wer Chobe nur mit Bootsfahrten am Fluss verbindet, unterschätzt seine tatsächliche Ausdehnung erheblich. Die berühmten Bilder von Elefanten, Büffeln und Flussszenen sind nur ein Teil eines deutlich größeren Schutzraums. Gerade diese Kombination macht Chobe in Afrika so besonders: Er funktioniert gleichzeitig als Ikone des Safari-Tourismus und als gewaltiges Schutzgebiet mit echter landschaftlicher Breite. Im Vergleich zu den Parks auf den oberen Rängen ist Chobe zwar deutlich kleiner, doch über 11.000 Quadratkilometer sind immer noch eine Dimension, die in anderen Weltregionen bereits absolute Ausnahme wäre. In dieser Liste markiert Chobe deshalb den Übergang von den ganz großen Rekordparks zu den immer noch enormen, aber touristisch oft noch leichter fassbaren Großschutzgebieten.

  • Botswana Tourism nennt für Chobe eine Fläche von etwa 11.700 km².
  • Der Park ist besonders für sehr große Elefantenherden bekannt.
  • Chobe umfasst mehrere unterschiedliche Landschaftszonen, darunter Riverfront, Savuti und Linyanti.
Land
Botswana
Sortierwert
11.700 km²
Besonderheit
Riesiger Fluss- und Elefantenpark im Norden Botswanas
Quelle
Botswana Tourism Organisation

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South-Luangwa-Nationalpark

Rang: 10

Der South-Luangwa-Nationalpark schließt diese Top 10 mit einer Größe ab, die in fast jeder anderen Vergleichsliste für einen Spitzenplatz reichen würde. Rund 9.100 Quadratkilometer sind enorm, und genau deshalb ist Platz 10 hier keineswegs klein. South Luangwa ist in Afrika vor allem als Wiege der Walking Safari berühmt geworden, doch seine Fläche zeigt, dass er weit mehr ist als ein stilvoller Spezialpark für erfahrene Safari-Gäste. Das Schutzgebiet umfasst weite Auenlandschaften entlang des Luangwa-Flusses, saisonale Lagunen, Wälder und Überschwemmungsebenen, die eine außergewöhnlich hohe Dichte an Wildtieren anziehen. Gerade Leoparden, Flusspferde und große Pflanzenfresser haben dem Park einen exzellenten Ruf eingebracht. Britannica verweist auf die enorme Tierfülle des Gebiets, und genau darin liegt der Reiz: South Luangwa ist groß genug, um als eigenständige Wildnis wahrgenommen zu werden, zugleich aber so strukturiert, dass viele Begegnungen sehr intensiv und nah wirken. Während einige größere Parks vor allem durch Weite beeindrucken, gewinnt South Luangwa durch die Verbindung von Flächenmaß und Tiererlebnis. In dieser Rangliste ist er der würdige Abschluss, weil er zeigt, dass selbst die „kleinste“ Position dieser Top 10 noch einen Naturraum von außergewöhnlicher Größe meint. Wer nur die allerberühmtesten Namen kennt, übersieht oft, wie mächtig South Luangwa tatsächlich ist. Als Nummer 10 der größten Nationalparks Afrikas steht er am unteren Ende der Liste und doch weit oberhalb dessen, was man normalerweise unter einem großen Nationalpark versteht.

  • Britannica nennt für South Luangwa rund 9.100 km².
  • Der Park ist international besonders für Walking Safaris bekannt.
  • Der Luangwa-Fluss mit seinen Lagunen prägt das gesamte Schutzgebiet.
Land
Sambia
Sortierwert
9.100 km²
Besonderheit
Berühmter Safari-Park mit großer Flussaue
Quelle
Britannica

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Metadescription: Die 10 größten Nationalparks in Afrika im Ranking – mit Fläche, Besonderheiten und seriösen Quellen zu den gewaltigsten Schutzgebieten des Kontinents.

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