Die 10 größten Seen in Deutschland

Die 10 größten Seen in Deutschland

Welche Seen in Deutschland sind wirklich die größten? Dieses Ranking sortiert die 10 größten Seen nach ihrer Wasserfläche und zählt grenzüberschreitende Seen als Gesamtgewässer mit, sofern Deutschland Anrainer ist. Genau deshalb steht der Bodensee an der Spitze, während innerhalb Deutschlands die Müritz der größte vollständig deutsche See bleibt.

Sortierkriterium: Maßgeblich ist die Gesamtfläche des jeweiligen Sees in Quadratkilometern. Grenzüberschreitende Seen mit deutschem Ufer werden als Gesamtgewässer gezählt; der Bodensee wird also nicht in Obersee und Untersee aufgeteilt, sondern als ein See gewertet.

Übersicht

  1. Bodensee
  2. Müritz
  3. Chiemsee
  4. Schweriner See
  5. Starnberger See
  6. Ammersee
  7. Plauer See
  8. Kummerower See
  9. Steinhuder Meer
  10. Großer Plöner See
Rang See Fläche Region Max. Tiefe Besonderheit
1 Bodensee 536 km² Baden-Württemberg / Bayern / Schweiz / Österreich 251 m Größter See mit deutschem Ufer
2 Müritz 117,8 km² Mecklenburg-Vorpommern 33 m Größter vollständig deutscher See
3 Chiemsee 79,9 km² Bayern 73,4 m Größter See Bayerns
4 Schweriner See 61,54 km² Mecklenburg-Vorpommern 52,4 m Viertgrößter See Deutschlands
5 Starnberger See 56,4 km² Bayern 127,8 m Einer der tiefsten Seen Deutschlands
6 Ammersee 46,6 km² Bayern 81,1 m Weitläufiger Voralpensee mit Amper-Abfluss
7 Plauer See 38,4 km² Mecklenburg-Vorpommern 25,5 m Teil der Müritz-Elde-Wasserstraße
8 Kummerower See 32,4 km² Mecklenburg-Vorpommern 23,3 m See an der Peene und Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern
9 Steinhuder Meer 29,1 km² Niedersachsen ca. 3 m Größter See Niedersachsens und größter Flachsee Deutschlands
10 Großer Plöner See 28 km² Schleswig-Holstein 56 m Größter See Schleswig-Holsteins

Wichtig für die Reihenfolge: Der Bodensee wird als Gesamtsee gezählt, weil Deutschland Anrainer ist. Wer ausschließlich vollständig in Deutschland liegende Seen betrachtet, würde die Müritz auf Platz 1 setzen.

Bodensee

Rang: 1

Der Bodensee ist der mit Abstand größte See, an dem Deutschland Anteil hat, und zugleich einer der prägendsten Landschaftsräume Mitteleuropas. Gerade deshalb steht er in einem Ranking der größten Seen in Deutschland an erster Stelle, obwohl er nicht vollständig auf deutschem Staatsgebiet liegt. Seine gewaltige Fläche, seine internationale Lage und seine wirtschaftliche wie kulturelle Bedeutung machen ihn zu weit mehr als nur einem großen Gewässer. Der See verbindet Deutschland mit Österreich und der Schweiz und bildet einen Raum, der seit Jahrhunderten von Handel, Fischerei, Schifffahrt, Tourismus und Weinbau geprägt ist. Wer den Bodensee nur auf seine Größe reduziert, unterschätzt seine Wirkung. Er ist Verkehrsraum, Trinkwasserspeicher, Urlaubslandschaft und Naturraum zugleich. Besonders spannend ist, dass der See aus zwei größeren Bereichen besteht, dem Obersee und dem Untersee, die durch den Seerhein miteinander verbunden sind. Für dieses Ranking wird er jedoch als Gesamtgewässer gezählt, weil genau diese Sichtweise für die Frage nach den größten Seen in Deutschland am nachvollziehbarsten ist. Mit Konstanz, Friedrichshafen, Lindau und vielen kleineren Orten prägt er ganze Regionen. Gleichzeitig wirkt seine Größe fast maritim: breite Horizonte, Wetterumschwünge, Fährverkehr und ein Uferraum, der landschaftlich außergewöhnlich abwechslungsreich ist. Der Bodensee steht also nicht nur auf Platz eins, weil er die größte Fläche hat, sondern auch weil er wie kaum ein anderer See zeigt, wie eng Natur, Kultur und Alltag im deutschen Südwesten zusammenhängen.

  • Der Bodensee hat eine Gesamtfläche von 536 km² und ist damit der größte See mit deutschem Ufer.
  • Er besteht aus Obersee und Untersee, die durch den Seerhein verbunden sind.
  • Deutschland, Österreich und die Schweiz teilen sich den See beziehungsweise seine Ufer.
Fläche
536 km²
Region
Baden-Württemberg, Bayern, Österreich und Schweiz
Quelle
Bodensee.de

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Müritz

Rang: 2

Die Müritz nimmt in Deutschland eine Sonderstellung ein, weil sie der größte See ist, der vollständig innerhalb deutscher Grenzen liegt. Genau das macht sie so bekannt: Während der Bodensee international geteilt wird, gilt die Müritz als der größte rein deutsche See. Ihr Name wird oft mit „kleines Meer“ in Verbindung gebracht, und wer einmal an ihren offenen Uferabschnitten stand, versteht sofort, warum. Die Wasserfläche wirkt an vielen Stellen erstaunlich weit und offen, fast schon küstenartig. Gleichzeitig ist die Müritz tief in die Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte eingebettet und damit Teil eines riesigen Wassernetzes, das die Region prägt wie kaum etwas anderes. Rund um die Müritz treffen Naturtourismus, Wassersport, Nationalparklandschaft und Kleinstadtflair aufeinander. Besonders bekannt ist die Gegend um Waren (Müritz), die als touristisches Zentrum des Sees gilt. Dazu kommt die Nähe zum Müritz-Nationalpark, der den See zusätzlich aufwertet. Die Müritz ist damit nicht nur groß, sondern auch ein Schlüsselraum für Vogelbeobachtung, Kanutouren, Segeln und naturnahen Erholungsurlaub. Dass sie in vielen Seenlisten besonders hervorgehoben wird, liegt also nicht allein an ihrer Fläche. Sie steht auch für die Seenlandschaft Nordostdeutschlands schlechthin. In diesem Ranking liegt sie auf Platz zwei, im Bewusstsein vieler Menschen aber fast gleichauf mit dem Bodensee – vor allem dann, wenn bewusst nur vollständig deutsche Gewässer gemeint sind.

  • Die Müritz ist der größte vollständig in Deutschland liegende See.
  • Sie liegt in Mecklenburg-Vorpommern und ist Herzstück der Mecklenburgischen Seenplatte.
  • Waren (Müritz) ist der bekannteste Ort am Ufer und touristisches Zentrum der Region.
Fläche
117,8 km²
Region
Mecklenburg-Vorpommern
Quelle
Waren (Müritz)

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Chiemsee

Rang: 3

Der Chiemsee ist nicht nur der größte See Bayerns, sondern auch einer der bekanntesten Seen Deutschlands überhaupt. Sein Beinamen „Bayerisches Meer“ trägt er nicht zufällig. Schon die weite Wasserfläche, die offenen Horizonte und die starke touristische Anziehungskraft sorgen dafür, dass der See größer und fast maritimer wirkt, als man es von einem Binnengewässer erwarten würde. Gleichzeitig ist der Chiemsee landschaftlich unverwechselbar. Im Hintergrund ragen die Alpen auf, auf dem See liegen mit Herrenchiemsee und Frauenchiemsee zwei der bekanntesten Inseln des Landes, und rund um das Ufer wechseln sich Erholungsorte, Naturbereiche und Ausflugspunkte ab. Genau diese Mischung macht seine Bedeutung aus. Der Chiemsee ist nicht nur flächenmäßig groß, sondern auch kulturell äußerst präsent. Schloss Herrenchiemsee, Ausflugsschifffahrt, Radwege und Badeplätze verleihen ihm eine enorme Strahlkraft weit über Bayern hinaus. Dabei bleibt der See ein Gewässer mit eigenem Charakter: nicht so tief wie einige andere große Seen des Alpenvorlands, aber groß genug, um Wind, Wetter und Wasseroberfläche deutlich spürbar zu machen. Im deutschen Seenranking liegt er klar auf Platz drei, was seine Sonderstellung unterstreicht. Wer an große deutsche Seen denkt, denkt fast immer an Bodensee, Müritz und Chiemsee – und genau diese feste Verankerung im kollektiven Bild von deutscher Natur- und Urlaubskultur macht den Chiemsee zu einem besonders passenden Titelträger in dieser Liste.

  • Der Chiemsee ist mit 79,9 km² das größte Gewässer Bayerns.
  • Er wird oft als „Bayerisches Meer“ bezeichnet.
  • Zu seinen bekanntesten Inseln gehören Herrenchiemsee und Frauenchiemsee.
Fläche
79,9 km²
Region
Bayern
Quelle
Oberbayern.de

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Schweriner See

Rang: 4

Der Schweriner See gehört zu den eindrucksvollsten großen Seen Norddeutschlands. Anders als der stark touristisch inszenierte Chiemsee oder der international geprägte Bodensee wirkt er vielerorts etwas stiller, norddeutscher und landschaftlich weiter. Gerade das macht seinen Reiz aus. Der See liegt zwischen Schwerin und Hohen Viecheln und prägt den Raum Westmecklenburg in ganz erheblichem Maß. Zugleich steht er in enger Verbindung zur Landeshauptstadt Schwerin, deren Silhouette mit Schloss, Uferzonen und kleineren Nachbarseen ganz wesentlich von der Wasserlandschaft lebt. Der Schweriner See ist also nicht bloß ein großes Gewässer, sondern ein gestalterisches Zentrum der gesamten Region. Besonders interessant ist, dass er durch den Paulsdamm in Innen- und Außensee gegliedert wird. Trotzdem zählt er selbstverständlich als ein See, was seine Flächengröße besonders eindrucksvoll macht. Auch aus hydrologischer Sicht ist er spannend, weil er Verbindungen in unterschiedliche Richtungen aufweist. Für Erholungssuchende, Segler, Paddler und Naturliebhaber ist der See schon lange ein wichtiges Ziel, gleichzeitig bleibt er im bundesweiten Vergleich oft etwas unterschätzt. Genau deshalb wirkt Platz vier fast wie eine Erinnerung daran, wie wasserreich und großformatig Norddeutschland landschaftlich ist. Der Schweriner See steht für offene Horizonte, ruhige Ufer, Inseln und einen Wasserraum, der mitten in Mecklenburg fast selbstverständlich wirkt – und gerade deshalb so beeindruckend ist.

  • Mit 61,54 km² ist der Schweriner See der viertgrößte See Deutschlands.
  • Der See ist durch den Paulsdamm in Außen- und Innensee gegliedert.
  • Die Stadt Schwerin ist eng mit der Seenlandschaft rund um den Schweriner See verbunden.
Fläche
61,54 km²
Region
Mecklenburg-Vorpommern
Quelle
Schweriner See

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Starnberger See

Rang: 5

Der Starnberger See zählt zu den berühmtesten Seen Deutschlands – nicht nur wegen seiner Fläche, sondern auch wegen seiner Nähe zu München, seiner eleganten Uferorte und seiner außergewöhnlichen Tiefe. Er ist ein klassischer Voralpensee mit einer besonderen Mischung aus Natur, Geschichte und gesellschaftlichem Image. Viele verbinden ihn mit Villen, Ausflugsschiffen, Panoramawegen und der berühmten Roseninsel, doch diese kulturelle Aufladung wäre nicht so wirksam, wenn der See landschaftlich nicht selbst so eindrucksvoll wäre. Seine langgestreckte Form, der Blick auf die Alpen und die große Wassertiefe verleihen ihm einen starken Charakter. Zugleich ist der Starnberger See kein bloßes Postkartenmotiv, sondern ein aktiv genutzter Natur- und Freizeitraum. Baden, Segeln, Stand-up-Paddling, Wandern und Radfahren spielen rund um den See eine wichtige Rolle. Im Flächenranking reicht das für Platz fünf – eine Position, die gut zeigt, wie groß der See tatsächlich ist, obwohl er in der öffentlichen Wahrnehmung oft eher als exklusiver Naherholungsraum denn als Großgewässer erscheint. Gerade diese Doppelnatur macht ihn so interessant: Einerseits ist er ein prominenter See mit touristischer und gesellschaftlicher Symbolkraft, andererseits bleibt er ein ernstzunehmender Landschaftsraum mit erheblicher geographischer Größe. Dass er zu den tiefsten Seen des Landes gehört, verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Der Starnberger See ist also weit mehr als nur ein schöner Ausflugsort südlich von München – er ist einer der großen deutschen Seen im eigentlichen Wortsinn.

  • Der Starnberger See hat eine Fläche von 56,4 km².
  • Er ist mit rund 127,8 Metern maximaler Tiefe einer der tiefsten Seen Deutschlands.
  • Die Roseninsel ist die bekannteste Insel des Sees.
Fläche
56,4 km²
Region
Bayern
Quelle
Starnberger See

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Ammersee

Rang: 6

Der Ammersee steht im Schatten der ganz großen Namen Bodensee, Chiemsee und Starnberger See, ist aber flächenmäßig trotzdem einer der bedeutendsten Seen Deutschlands. Gerade diese Kombination aus Größe und relativer Gelassenheit verleiht ihm einen besonderen Reiz. Er wirkt oft offener und weniger mondän als der Starnberger See, gleichzeitig aber weitläufig und landschaftlich sehr ruhig. Rund um den See prägen Schondorf, Utting, Herrsching, Dießen und kleinere Orte eine Region, die stark mit Naherholung, Wassersport und sommerlichem Ausflugsverkehr verbunden ist. Dass der Ammersee auf Platz sechs liegt, zeigt, dass er eben nicht nur ein hübscher See im Fünfseenland ist, sondern tatsächlich zu den ganz großen Gewässern des Landes gehört. Auch geologisch ist er ein typischer Voralpensee, und seine Gestalt trägt bis heute die Spuren der Eiszeit. Besonders auffällig ist die Verbindung zum Flusssystem über die Amper, die aus dem See abfließt. Dadurch ist der See nicht nur ein abgeschlossenes Landschaftsbild, sondern Teil eines größeren hydrologischen Zusammenhangs. In der Wahrnehmung vieler Menschen steht der Ammersee für Sommer, Segeln, Biergärten und Sonnenuntergänge, doch seine Größe macht ihn auch geografisch relevant. Er ist ein See, der gleichermaßen als Naturraum, Ausflugsziel und Naherholungsgebiet funktioniert – und genau diese Mehrfachrolle erklärt, warum er dauerhaft zu den bekanntesten und wichtigsten Seen Süddeutschlands gehört.

  • Der Ammersee umfasst 46,6 km² Wasserfläche.
  • Er gehört zu den größten Voralpenseen Bayerns.
  • Die Amper fließt aus dem Ammersee ab und verbindet ihn mit weiteren Gewässersystemen.
Fläche
46,6 km²
Region
Bayern
Quelle
Ammersee-Region

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Plauer See

Rang: 7

Der Plauer See ist einer jener großen deutschen Seen, die außerhalb Nordostdeutschlands oft unterschätzt werden. Dabei spielt er in Mecklenburg-Vorpommern eine wichtige Rolle und gehört klar in die Spitzengruppe der größten Seen des Landes. Seine Lage innerhalb des mecklenburgischen Gewässernetzes macht ihn zusätzlich interessant: Über die Elde ist er mit weiteren Seen und Wasserstraßen verbunden und Teil eines Systems, das für Wasserwandern, Binnenschifffahrt und Naturtourismus enorm wichtig ist. Gerade dadurch ist der Plauer See nicht nur eine große Wasserfläche, sondern ein aktiver Knotenpunkt in einer seenreichen Region. Seine Uferlandschaft wirkt vielerorts weit, offen und ausgesprochen ruhig, was ihn als Natur- und Erholungsraum attraktiv macht. Gleichzeitig ist er mit Plau am See eng an eine Stadt gebunden, die touristisch stark vom Gewässer profitiert. Die offizielle Badewasser- und Landesinformation unterstreicht zusätzlich seine gute Nutzung als Bade- und Freizeitgewässer. Platz sieben im Ranking verdeutlicht, dass der Plauer See eben nicht bloß regional bedeutend ist, sondern auch deutschlandweit zu den großen Namen zählt. Gerade im Vergleich mit süddeutschen Seen fällt auf, wie anders seine Wirkung ist: weniger alpin, weniger mondän, dafür norddeutsch, wasserreich und weitläufig. Diese eigene Landschaftssprache macht den See besonders. Wer die großen Seen Deutschlands verstehen will, kommt an Mecklenburg-Vorpommern nicht vorbei – und der Plauer See ist eines der besten Beispiele dafür.

  • Der Plauer See hat eine Fläche von 38,4 km².
  • Er ist über die Elde mit weiteren Seen und Wasserstraßen verbunden.
  • Das Gewässer gilt als wichtiger Natur- und Freizeitsee in Mecklenburg-Vorpommern.
Fläche
38,4 km²
Region
Mecklenburg-Vorpommern
Quelle
Regierungsportal Mecklenburg-Vorpommern

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Kummerower See

Rang: 8

Der Kummerower See ist einer der großen Seen Mecklenburg-Vorpommerns und zugleich ein gutes Beispiel dafür, wie stark Nordostdeutschland von großen Wasserflächen geprägt wird. Im deutschlandweiten Vergleich reicht seine Fläche für Platz acht, regional ist er jedoch weit mehr als nur eine Zahl in einer Liste. Der See liegt in einer weiten, ruhigen Landschaft und markiert historisch die Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern. Genau diese Rand- und Übergangslage hat seinen Charakter mitgeprägt. Anders als touristisch stark inszenierte Seen im Süden wirkt der Kummerower See vielerorts offener, ursprünglicher und landschaftlich stiller. Das bedeutet aber keineswegs geringe Bedeutung. Im Gegenteil: Für Naturbeobachtung, Wassersport und Erholung hat der See eine lange und wichtige Funktion. Hinzu kommt seine Lage im Umfeld der Peene, die oft als „Amazonas des Nordens“ beschrieben wird. Dadurch ist der See nicht nur landschaftlich, sondern auch ökologisch in eine besonders wertvolle Region eingebunden. Dass er in bundesweiten Rankings manchmal weniger bekannt ist als kleinere süddeutsche Seen, liegt eher an medialer Sichtbarkeit als an tatsächlicher Relevanz. Seine Fläche ist groß genug, um ihn klar in die Spitzengruppe deutscher Seen einzuordnen. Der Kummerower See steht damit für jene norddeutschen Gewässer, deren Qualität weniger im Image als in Raumgefühl, Weite und Naturverbundenheit liegt – und genau das macht ihn in dieser Liste so interessant.

  • Der Kummerower See umfasst 32,4 km².
  • Er ist einer der größten Seen Mecklenburg-Vorpommerns.
  • Der See markiert historisch die Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern.
Fläche
32,4 km²
Region
Mecklenburg-Vorpommern
Quelle
Seegemeinde Kummerow

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Steinhuder Meer

Rang: 9

Das Steinhuder Meer ist einer der ungewöhnlichsten großen Seen Deutschlands, weil es seine Größe mit einer extrem geringen Tiefe verbindet. Genau daraus entsteht sein besonderer Charakter. Während viele große Seen Deutschlands mit Alpenkulisse, Tiefe oder weiten offenen Wasserflächen werben, wirkt das Steinhuder Meer in anderer Weise eindrucksvoll: flach, breit, windoffen und ökologisch hochinteressant. Es ist der größte See Niedersachsens und zugleich der größte Flachsee Deutschlands. Diese Kombination macht ihn zu einem Sonderfall in der deutschen Seenlandschaft. Seine geringe Wassertiefe beeinflusst alles – vom Landschaftsbild über die Nutzung bis zur ökologischen Dynamik. Für den Natur- und Vogelschutz ist das Steinhuder Meer von enormer Bedeutung, zugleich spielt es touristisch und freizeitbezogen eine große Rolle. Segeln, Radfahren, Wandern und Naturbeobachtung sind hier besonders wichtig. Der See liegt in einem Naturpark und prägt die gesamte Region rund um Steinhude und Mardorf. Dass er in diesem Ranking nur auf Platz neun landet, zeigt übrigens auch, wie groß die Seen in Deutschland an der Spitze tatsächlich sind. Denn mit 29,1 km² ist das Steinhuder Meer alles andere als klein. Es ist vielmehr ein großer See mit ganz eigenem Profil – kein tiefes Blauwasserbecken, sondern ein flaches, historisch und ökologisch spannendes Gewässer, das besonders stark mit Norddeutschland verbunden ist. Gerade diese Eigenart macht es zu einem der markantesten Seen der Republik.

  • Das Steinhuder Meer ist mit 29,1 km² der größte See Niedersachsens.
  • Es gilt zugleich als größter Flachsee Deutschlands.
  • Seine geringe Tiefe prägt Nutzung, Ökologie und Landschaft besonders stark.
Fläche
29,1 km²
Region
Niedersachsen
Quelle
NLWKN Niedersachsen

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Großer Plöner See

Rang: 10

Der Große Plöner See rundet diese Top 10 als größter See Schleswig-Holsteins ab und zeigt noch einmal, wie vielfältig die deutsche Seenlandschaft ist. Anders als der Bodensee oder die süddeutschen Voralpenseen ist er kein internationales Symbolgewässer, sondern ein stark regional geprägter Natur- und Erholungsraum. Gerade das macht ihn interessant. Der See liegt eingebettet in die Holsteinische Schweiz, eine Landschaft, die trotz ihres Namens nicht von hohen Bergen, sondern von eiszeitlich geformten Hügeln, Wäldern und zahlreichen Gewässern lebt. Der Große Plöner See ist in diesem Raum das dominierende Wasser. Mit seiner Fläche von rund 28 km² reicht es deutschlandweit für Platz zehn, innerhalb Schleswig-Holsteins ist er jedoch die klare Nummer eins. Gleichzeitig ist der See touristisch und landschaftlich sehr präsent: Plön, Bosau, Dersau und Ascheberg gehören zu den bekanntesten Orten am Ufer, und das Plöner Schloss sorgt zusätzlich für ein markantes Bild. Der See verbindet damit Natur, Kultur und Freizeit auf sehr anschauliche Weise. Wer ihn besucht, erlebt keine dramatische Hochgebirgskulisse, sondern eine stille, norddeutsch geprägte Seenlandschaft, die gerade durch ihre Ruhe und Offenheit wirkt. Damit ist der Große Plöner See ein würdiger Abschluss dieser Liste. Er steht für die große Bedeutung regionaler Seenräume in Deutschland – auch dann, wenn sie im bundesweiten Vergleich nicht die absolute Spitzenfläche erreichen.

  • Der Große Plöner See ist der größte See Schleswig-Holsteins.
  • Er liegt im Naturpark Holsteinische Schweiz.
  • Mit rund 28 km² gehört er zu den zehn größten Seen Deutschlands.
Fläche
28 km²
Region
Schleswig-Holstein
Quelle
Plöner See

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