Die 10 höchsten Gebäude Deutschlands

Die 10 höchsten Gebäude Deutschlands

Welches ist das höchste Gebäude Deutschlands – und warum liegen fast alle Spitzenplätze in Frankfurt am Main? Dieses Ranking sortiert nach architektonischer Höhe von begehbaren Gebäuden. Fernsehtürme, Masten, Kirchtürme und reine technische Bauwerke wurden nicht gezählt.

Übersicht

  1. Commerzbank Tower
  2. Messeturm
  3. FOUR Frankfurt T1
  4. Westendstraße 1
  5. Main Tower
  6. Tower 185
  7. ONE Frankfurt
  8. Omniturm
  9. Trianon
  10. Europäische Zentralbank
Rang Gebäude Stadt Höhe Fertigstellung Nutzung Besonderheit
1 Commerzbank Tower Frankfurt am Main 259 m 1997 Büro höchstes Gebäude Deutschlands
2 Messeturm Frankfurt am Main 256,5 m 1990 Büro einst höchstes Gebäude Europas
3 FOUR Frankfurt T1 Frankfurt am Main 233 m 2025 Mischnutzung höchster Turm des FOUR-Ensembles
4 Westendstraße 1 Frankfurt am Main 208 m 1993 Büro markante Krone der Skyline
5 Main Tower Frankfurt am Main 200 m 1999 Büro öffentliche Aussichtsplattform
6 Tower 185 Frankfurt am Main 200 m 2011 Büro markantes Hochhaus am Europaviertel
7 ONE Frankfurt Frankfurt am Main 190,9 m 2022 Büro, Hotel, Gastronomie vertikaler Campus mit Skybar
8 Omniturm Frankfurt am Main 189,9 m 2019 Büro, Wohnen, öffentlich Deutschlands erstes Mixed-Use-Hochhaus dieser Art
9 Trianon Frankfurt am Main 186 m 1993 Büro dreieckiger Grundriss und Spitze
10 Europäische Zentralbank Frankfurt am Main 183,7 m 2014 Institution / Büro Doppelturm mit integrierter Großmarkthalle

Commerzbank Tower

Rang: 1 Rekordhalter

Der Commerzbank Tower ist seit 1997 das höchste Gebäude Deutschlands und bis heute das Symbol der Frankfurter Hochhausdominanz. Seine architektonische Höhe beträgt 259 Meter; bis zur Spitze mit Antenne erreicht der Turm sogar 300 Meter. Entworfen wurde er von Foster + Partners, und gerade die Kombination aus Höhe, Form und ökologischem Anspruch machte ihn in den 1990er-Jahren besonders auffällig. Berühmt sind die über mehrere Etagen angelegten Himmelsgärten, die Licht und Grün in den Büroturm bringen sollten. Damit war der Commerzbank Tower nicht nur ein Machtzeichen der Finanzbranche, sondern auch ein früher Versuch, Hochhausarchitektur nachhaltiger und angenehmer zu gestalten. Für das Ranking zählt die architektonische Höhe ohne Antenne. So bleibt er knapp vor dem Messeturm und deutlich vor allen neueren Frankfurter Projekten. Seine Bedeutung liegt deshalb nicht nur im Rekord, sondern auch darin, dass er Frankfurts Skyline international erkennbar machte.

  • Höchstes begehbares Gebäude Deutschlands.
  • Architektonische Höhe: 259 Meter.
  • Höhe bis zur Spitze inklusive Antenne: 300 Meter.
  • Entwurf von Foster + Partners mit charakteristischen Himmelsgärten.
Ort
Frankfurt am Main
Fertigstellung
1997
Nutzung
Bürogebäude
Quelle
Council on Vertical Urbanism

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Messeturm

Rang: 2 Skyline-Klassiker

Der Messeturm ist mit 256,5 Metern nur knapp niedriger als der Commerzbank Tower und zählt zu den markantesten Hochhäusern Europas. Bei seiner Fertigstellung 1990 war er das höchste Gebäude Europas und setzte ein starkes Zeichen für Frankfurt als Finanz- und Messestadt. Seine Form erinnert an amerikanische Art-déco-Hochhäuser und wird durch die pyramidenartige Spitze besonders einprägsam. Architekt Helmut Jahn entwarf kein gläsernes Standardhochhaus, sondern einen Turm mit starker Silhouette, der aus großer Entfernung sofort erkennbar bleibt. Der Standort direkt an der Messe verstärkt die Symbolik: Wirtschaft, internationale Ausstellungen und Hochhausambition treffen hier aufeinander. Im Ranking liegt der Messeturm auf Platz 2, weil er den deutschen Höhenrekord zwar verlor, aber historisch kaum an Bedeutung eingebüßt hat. Er ist ein Stück Skyline-Geschichte und bis heute eines der Gebäude, das Frankfurt optisch am stärksten prägt.

  • Architektonische Höhe: 256,5 Meter.
  • Bei Fertigstellung höchstes Gebäude Europas.
  • Entwurf von Helmut Jahn.
  • Direkt am Messegelände und der Friedrich-Ebert-Anlage gelegen.
Ort
Frankfurt am Main
Fertigstellung
1990
Nutzung
Bürogebäude
Quelle
Council on Vertical Urbanism

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FOUR Frankfurt T1

Rang: 3 neue Generation

FOUR Frankfurt T1 ist der höchste Turm des neuen FOUR-Ensembles und bringt mit 233 Metern eine moderne Hochhausgeneration in die deutsche Top 3. Das Projekt ersetzt eine frühere Innenstadtfläche durch ein dichtes Quartier aus mehreren Türmen, das Arbeiten, Wohnen, Hotel, Gastronomie und öffentlichere Stadträume miteinander verbindet. Damit steht T1 nicht nur für Höhe, sondern für einen Wandel in der Hochhausplanung: weg vom isolierten Bankenturm, hin zu gemischt genutzten innerstädtischen Quartieren. Der Turm besitzt 59 oberirdische Geschosse und wurde von UNStudio und HPP Architects geprägt. Besonders wichtig ist seine Lage in der Frankfurter Innenstadt, weil er die Skyline nicht am Rand, sondern mitten im Bankenviertel verdichtet. Für das Ranking zählt die architektonische Höhe von 233 Metern. Damit überholt FOUR Frankfurt T1 ältere Klassiker wie Westendstraße 1 deutlich und zeigt, dass Deutschlands Hochhausspitze nicht stillsteht, sondern sich seit den 2020er-Jahren neu sortiert.

  • Architektonische Höhe: 233 Meter.
  • Höchster Turm des FOUR-Frankfurt-Ensembles.
  • 59 oberirdische Geschosse.
  • Gemischt genutztes Quartier statt reiner Büromonolith.
Ort
Frankfurt am Main
Fertigstellung
2025
Nutzung
Mixed-use
Quelle
Council on Vertical Urbanism

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Westendstraße 1

Rang: 4 Bankenturm

Westendstraße 1 erreicht 208 Meter und gehört zu den Hochhausklassikern der Frankfurter 1990er-Jahre. Das Gebäude ist besonders durch seine halbkreisförmige Krone erkennbar, die je nach Blickwinkel fast wie ein moderner Abschluss eines klassischen Turms wirkt. Es entstand in einer Phase, in der Frankfurt seine Rolle als deutsche Hochhausmetropole endgültig festigte. Mit 53 oberirdischen Geschossen ist der Turm ein typisches Produkt des Bankenzeitalters der Skyline: repräsentativ, hoch, zentral und klar auf Büroflächen ausgerichtet. Im Ranking liegt Westendstraße 1 vor Main Tower und Tower 185, weil es die 200-Meter-Marke deutlich überschreitet. Seine Bedeutung ist aber nicht nur numerisch. Der Turm steht für eine bestimmte Hochhausästhetik, bei der formale Wiedererkennbarkeit wichtiger war als reine Glasflächenmaximierung. Zusammen mit Messeturm und Commerzbank Tower prägt er bis heute die klassische Silhouette der Frankfurter Innenstadt.

  • Architektonische Höhe: 208 Meter.
  • 53 oberirdische Geschosse.
  • Bekannt für die markante Turmkrone.
  • Ein wichtiger Bestandteil der Frankfurter Bankenskyline.
Ort
Frankfurt am Main
Fertigstellung
1993
Nutzung
Bürogebäude
Quelle
Council on Vertical Urbanism

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Main Tower

Rang: 5 Aussichtspunkt

Der Main Tower ist mit 200 Metern nicht nur eines der höchsten Gebäude Deutschlands, sondern auch eines der zugänglichsten. Seine besondere Rolle verdankt er der öffentlichen Aussichtsplattform, die ihn für viele Besucher zum direkten Skyline-Erlebnis macht. Während viele Frankfurter Hochhäuser reine Büro- oder Bankgebäude sind, bietet der Main Tower einen Blick über die Stadt, den Main, das Bankenviertel und bei guter Sicht bis in den Taunus. Architektonisch ist er ein Ensemble aus rundem und eckigem Baukörper, das sich in der dichten Innenstadt gut behauptet. Seine Höhe von 200 Metern bringt ihn auf Rang 5, gleichauf mit Tower 185, wobei der Main Tower früher fertiggestellt wurde. Für die Stadtwahrnehmung ist er besonders wichtig: Wer Frankfurt von oben kennenlernen will, landet häufig hier. Damit ist er nicht nur ein hoher Turm, sondern auch ein touristischer Zugang zur deutschen Hochhauskultur.

  • Architektonische Höhe: 200 Meter.
  • 55 oberirdische Geschosse.
  • Öffentliche Aussichtsplattform auf dem Dachbereich.
  • Markanter Teil des Bankenviertels nahe Neue Mainzer Straße.
Ort
Frankfurt am Main
Fertigstellung
1999
Nutzung
Bürogebäude mit Aussichtsplattform
Quelle
Council on Vertical Urbanism

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Tower 185

Rang: 6 Europaviertel

Der Tower 185 heißt zwar so, ist nach offizieller Höhenmessung aber 200 Meter hoch. Der Name bezieht sich auf eine frühere Planungshöhe, während das fertiggestellte Gebäude die 200-Meter-Marke erreicht. Damit liegt er in der deutschen Spitzengruppe und teilt sich höhenmäßig die Stufe mit dem Main Tower. Der Turm steht am Rand des Europaviertels und markiert den Übergang zwischen Messe, Bankenviertel und neuerer Stadtentwicklung. Seine Form mit seitlichen Hochhausscheiben und zentraler Glasrotunde macht ihn gut unterscheidbar von den älteren Türmen der Skyline. Mit 50 oberirdischen Geschossen und großer Bürofläche ist der Tower 185 ein typischer Vertreter der Frankfurter Bürohochhauskultur nach 2000: effizient, groß, nachhaltig zertifiziert und auf internationale Mieter ausgerichtet. Im Ranking landet er hinter dem Main Tower, weil bei gleicher Höhe die frühere Fertigstellung als Tie-Breaker dient. Trotzdem ist er eines der wichtigsten Hochhäuser der jüngeren Frankfurter Skyline.

  • Architektonische Höhe: 200 Meter.
  • Der Name stammt von einer früheren Planungshöhe.
  • 50 oberirdische Geschosse.
  • Prägt den Bereich Messe / Europaviertel.
Ort
Frankfurt am Main
Fertigstellung
2011
Nutzung
Bürogebäude
Quelle
Council on Vertical Urbanism

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ONE Frankfurt

Rang: 7 Hotel & Büro

ONE Frankfurt gehört zu den jüngeren Hochhäusern der Stadt und erreicht nach CTBUH-Stadtdaten 190,9 Meter. Sein Konzept unterscheidet sich deutlich von vielen älteren Frankfurter Türmen: Im Gebäude befinden sich nicht nur Büros, sondern auch ein nhow-Hotel, Konferenzflächen, Gastronomie, Coworking und eine öffentlich zugängliche Skybar mit Dachterrasse. Dadurch funktioniert ONE stärker als vertikaler Campus und weniger als abgeschlossener Unternehmenssitz. Gerade diese Mischnutzung macht den Turm für die Entwicklung der Frankfurter Skyline interessant. Er steht nahe Messe und Europaviertel und ergänzt die Hochhausachse westlich des klassischen Bankenviertels. Die offizielle Projektseite betont die 49 Etagen, die Hotelnutzung in den unteren Geschossen und die Skybar auf 185 Metern Höhe. Für das Ranking zählt seine Gebäudehöhe, die ihn knapp vor den Omniturm setzt. ONE zeigt, dass neue Hochhäuser in Frankfurt stärker auf Öffentlichkeit, Hospitality und flexible Arbeitswelten setzen.

  • Höhe laut CTBUH-Stadtranking: 190,9 Meter.
  • 49 Etagen mit Büro-, Hotel- und Gastronomienutzung.
  • Skybar mit Dachterrasse auf 185 Metern Höhe.
  • Fertiggestellt als neuer Hochpunkt am Europaviertel.
Ort
Frankfurt am Main
Fertigstellung
2022
Nutzung
Büro, Hotel, Coworking, Gastronomie
Quelle
ONE Frankfurt

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Omniturm

Rang: 8 Mixed-use

Der Omniturm erreicht 189,9 Meter und ist eines der auffälligsten neueren Hochhäuser in Frankfurt. Seine Bekanntheit verdankt er weniger einem Höhenrekord als der sichtbaren Verschiebung in der Gebäudemitte: Dort kragen Wohngeschosse aus der Turmachse heraus und erzeugen den charakteristischen „Hüftschwung“. Diese Form ist nicht nur Gestaltung, sondern zeigt die Mischnutzung nach außen. Büros, Wohnungen, Gastronomie und öffentlichere Bereiche werden in einem Hochhaus kombiniert. Die offizielle Gebäudeseite beschreibt den Omniturm als erstes Hochhaus dieser Art in Deutschland, das Arbeiten, Wohnen und öffentliches Leben in einem neuen Ganzen verbindet. Für das Ranking zählt seine architektonische Höhe, die knapp unter ONE Frankfurt liegt. Der Omniturm ist deshalb besonders relevant, weil er Frankfurt nicht nur höher, sondern urbaner machen soll: weniger reine Bankenskyline, mehr vertikale Stadt mit mehreren Nutzungen, Terrassen und stärkerer Verbindung zum Straßenraum.

  • Architektonische Höhe: 189,9 Meter.
  • 46 oberirdische Geschosse laut CTBUH.
  • Bekannt für den „Hüftschwung“ der Wohnetagen.
  • Kombiniert Büro, Wohnen, Gastronomie und öffentliche Nutzungen.
Ort
Frankfurt am Main
Fertigstellung
2019
Nutzung
Büro, Wohnen, Gastronomie
Quelle
Council on Vertical Urbanism

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Trianon

Rang: 9 90er-Klassiker

Das Trianon ist mit 186 Metern eines der prägenden Hochhäuser der Frankfurter 1990er-Jahre. Sein Name und seine Form hängen mit dem dreieckigen Grundriss zusammen, der dem Turm eine eigenständige Wirkung innerhalb der Skyline gibt. Besonders auffällig ist die Spitze, die das Gebäude optisch schärfer und höher erscheinen lässt, als es neben den 200-Meter-Türmen tatsächlich ist. Mit 45 Geschossen ist das Trianon ein klassischer Büroturm des Bankenviertels und gehört zu jener Generation, die Frankfurt endgültig zur einzigen echten deutschen Hochhausstadt machte. Im Ranking liegt es knapp hinter ONE und Omniturm, bleibt aber vor der Europäischen Zentralbank, wenn die CTBUH-Architekturhöhe als Maßstab genutzt wird. Auch wirtschaftlich steht der Turm exemplarisch für den Wandel des Büroimmobilienmarktes: Hochhäuser sind nicht nur Stadtzeichen, sondern teure, komplexe Anlageobjekte, deren Wert stark von Lage, Vermietung und Sanierungsbedarf abhängt.

  • Architektonische Höhe: 186 Meter.
  • 45 oberirdische Geschosse.
  • Markant durch dreieckigen Grundriss und Spitze.
  • Fertiggestellt in der Frankfurter Hochhausphase der frühen 1990er.
Ort
Frankfurt am Main
Fertigstellung
1993
Nutzung
Bürogebäude
Quelle
Council on Vertical Urbanism

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Europäische Zentralbank

Rang: 10 Institution

Das Hochhaus der Europäischen Zentralbank ist eines der politisch wichtigsten Gebäude Deutschlands und erreicht nach CTBUH 183,7 Meter architektonische Höhe. Es unterscheidet sich deutlich von den klassischen Bankentürmen des Westends und Bankenviertels, weil es im Frankfurter Ostend auf dem Gelände der früheren Großmarkthalle entstand. Genau diese Verbindung aus historischer Markthalle und modernem Doppelturm macht das Gebäude architektonisch besonders. Der Komplex wurde im November 2014 fertiggestellt und 2015 eröffnet. Für das Ranking zählt die begehbare Hochhausstruktur, nicht die teilweise anders angegebenen Spitzen- oder Antennenwerte. Inhaltlich ist das Gebäude mehr als ein Bürohochhaus: Es ist Sitz einer zentralen Institution der Eurozone und damit ein Symbol europäischer Geldpolitik. Während viele andere Gebäude der Liste für private Finanzmacht stehen, repräsentiert die EZB öffentliche, supranationale Institutionen. Deshalb wirkt sie in der Skyline anders: weniger Banklogo, mehr politisches Signal.

  • Architektonische Höhe laut CTBUH: 183,7 Meter.
  • Fertiggestellt im November 2014.
  • Integriert die historische Frankfurter Großmarkthalle.
  • Sitz der Europäischen Zentralbank und Symbol der Eurozone.
Ort
Frankfurt am Main
Fertigstellung
2014
Nutzung
Institution / Büro
Quelle
Council on Vertical Urbanism

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