Die 10 schönsten Strände Europas

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Karibik-Feeling ohne Langstreckenflug? Europas Küsten bieten einige der spektakulärsten Strände der Welt – von dramatischen Steilküsten über karibisch anmutende Lagunen bis zu versteckten Buchten, die nur zu Fuß oder per Boot erreichbar sind. Diese Liste zeigt die 10 schönsten Strände Europas, basierend auf landschaftlicher Wirkung, Wasserqualität, Erlebniswert und Beliebtheit bei Reisenden.

Berücksichtigt sind Bewertungen von Reisenden, Auszeichnungen von Tourismusorganisationen und der Grad an natürlicher Schönheit. Viele der Strände liegen in Schutzgebieten – vor Ort gelten oft Zugangsbeschränkungen und Umweltauflagen, die man unbedingt respektieren sollte.

Übersicht

  1. Navagio Beach (Griechenland)
  2. Playa de Ses Illetes (Spanien)
  3. Praia da Marinha (Portugal)
  4. Egremni Beach (Griechenland)
  5. Cala Goloritzé (Italien)
  6. Zlatni Rat (Kroatien)
  7. Spiaggia dei Conigli (Italien)
  8. Voutoumi Beach (Griechenland)
  9. Nissi Beach (Zypern)
  10. Plage de Palombaggia (Frankreich)

Kriterien: (1) Natürliche Kulisse (Felsen, Vegetation, Farben), (2) Wasserqualität & Sichttiefe, (3) Erlebnis & Zugang (Boot, Wanderung, Infrastruktur) und (4) Gesamtwirkung in Bewertungen und Reiseempfehlungen. Die Rangfolge ist bewusst subjektiv – „schön“ hängt immer auch von Geschmack und Reiseart ab.

Hinweis: Gerade die berühmtesten Strände können in der Hochsaison sehr voll werden. Wer das Postkartenmotiv ohne Menschenmassen erleben möchte, sollte früh morgens, in der Nebensaison oder mit organisierten Bootstouren/Transfers anreisen.

Rang Strand Land Region/Insel Strandtyp Wasser & Farben Zugang Besonders geeignet für
1 Navagio Beach Griechenland Zakynthos Kiesel/Sand, Steilbucht türkis, sehr klar nur per Boot (ggf. Sperrungen) Fotomotive, Aussicht, Bootsausflüge
2 Playa de Ses Illetes Spanien Formentera feiner Sand, Dünen türkis, flach, karibisch zu Fuß, Rad, Fahrzeug (Parklimit) Badetag, Familien, Beachwalks
3 Praia da Marinha Portugal Algarve Bucht, Felsklippen klar, blau-türkis Treppenweg vom Klippenparkplatz Fotografie, Wandern, Schnorcheln
4 Egremni Beach Griechenland Lefkada langer Kies-/Sandstrand milchig-türkis, leuchtend überwiegend per Boot (Zugangslage prüfen) Ruhesuchende, Badegäste
5 Cala Goloritzé Italien Sardinien (Ostküste) kleine Kiesbucht, Felsnadel kristallklar, azur Wanderung oder Boot (Schutzzone) Naturliebhaber, Schnorcheln
6 Zlatni Rat Kroatien Insel Brač Kiesel-Nehrung klar, türkisblau zu Fuß vom Ort Bol Wassersport, Familien
7 Spiaggia dei Conigli Italien Lampedusa Sandbucht im Schutzgebiet türkis, seicht Fußweg im Reservat Schnorcheln, Naturerlebnis
8 Voutoumi Beach Griechenland Antipaxos Bucht mit Sand/Kiesel sehr klar, hellblau nur per Boot Bootsausflüge, entspanntes Baden
9 Nissi Beach Zypern Ayia Napa Sandstrand in Lagune türkis, flach zu Fuß vom Ort, Bus/Auto Party, Familien, Wassersport
10 Plage de Palombaggia Frankreich Korsika (Porto-Vecchio) Sand, rote Felsen, Pinien klar, türkis Parkplätze + kurzer Fußweg Familien, Genießer, Schnorcheln

Hinweis: Viele Strände stehen (teilweise) unter Schutz. Vor Ort unbedingt Hinweisschilder beachten – etwa zu Zufahrtsbeschränkungen, Gebühren, Bojenlinien, Rauchverboten oder Schildkrötenschutz.


Navagio Beach (Griechenland)

Rang:1

Navagio Beach auf Zakynthos ist einer der ikonischsten Strände Europas: ein halbkreisförmiges Kiesband, umschlossen von fast senkrechten Kalksteinwänden und mittendrin das berühmte Schiffswrack. Der Strand liegt in einer von hohen Klippen eingekesselten Bucht an der Nordwestküste der Insel und ist nur über das Meer erreichbar. Das Panorama von oben – von den Aussichtspunkten an der Steilküste – ist mindestens so legendär wie der Strand selbst und ziert unzählige Reisebroschüren. Das Wasser leuchtet in intensiven Türkistönen, die durch den hellen Fels und den hellen Untergrund noch verstärkt werden. Gleichzeitig ist Navagio ein Strand mit starken Naturkräften: Die steilen Wände sind anfällig für Felsstürze, weshalb die Behörden immer wieder temporäre Sperrungen für Strandbesuche und Bootsanlandungen verhängen. In den letzten Jahren wurden Landgänge zeitweise komplett untersagt und Touren durften die Bucht nur noch aus einer sicheren Distanz anfahren. Wer Navagio erleben will, kombiniert daher idealerweise eine Bootstour entlang der Küste mit dem Besuch der Aussichtspunkte oberhalb der Bucht. Von dort aus erschließt sich die dramatische Gesamtkomposition – tiefblaues Meer, weiße Felsen, rostiges Wrack. Wichtig: Unbedingt aktuelle Hinweise der lokalen Behörden und Veranstalter beachten, niemals Absperrungen an der Klippe ignorieren und nur mit seriösen Bootsanbietern fahren.

  • Spektakuläre Felsbucht mit dem ikonischen Schiffswrack als Fotomotiv
  • Nur per Boot erreichbar; je nach Sicherheitslage sind Landgänge zeitweise untersagt
  • Kristallklares, tiefes Türkis vor hellen Felswänden – maximale Kontraste im Sonnenlicht
Land
Griechenland
Insel / Region
Zakynthos, Nordwestküste
Strandtyp
Kiesel/Sand-Bucht, umgeben von Steilklippen
Wasser
sehr klares, intensiv türkisfarbenes Meer
Zugang
Bootstouren ab diversen Häfen; Aussichtspunkt per Auto/Roller + kurzer Fußweg
Besondere Hinweise
Steinschlaggefahr, zeitweise Sperrungen; offizielle Sicherheitshinweise strikt beachten
Quelle
NavagioBeach.gr
Subjektive Einordnung (1–5):
Landschaftliche Dramatik
Bade-/Strandtag-Tauglichkeit
Besucherandrang in der Hauptsaison

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Playa de Ses Illetes (Spanien)

Rang:2

Playa de Ses Illetes liegt im Norden Formenteras auf einer schmalen Landzunge und wirkt mit seinem flachen, türkisblauen Wasser und dem hellen Sand fast wie eine Mini-Malediven-Version im Mittelmeer. Der Strand gehört zum Schutzgebiet des Naturparks Ses Salines d’Eivissa i Formentera, weshalb Zufahrt und Parken reguliert werden. Wer früh kommt oder mit Fahrrad/Bus anreist, erlebt eine fast irreal schöne Szenerie mit Blick auf vorgelagerte Inselchen und die Silhouette Ibizas. Charakteristisch ist das Gefühl, zwischen zwei Meeren zu baden: Je nach Abschnitt liegt Wasser auf beiden Seiten der schmalen Sandzunge, sodass man nur wenige Schritte vom einen zum anderen Ufer braucht. Gleichzeitig ist Ses Illetes kein einsamer Geheimtipp mehr, sondern eine der bekanntesten Buchten des Mittelmeers mit entsprechender Infrastruktur – von Strandrestaurants über Liegenverleih bis zu Wassersportangeboten. Im Hochsommer kann es sehr voll werden, dazu kommen Zufahrtslimits und Parkgebühren für Autos und Roller. Der Strand ist deshalb ideal für alle, die ein komfortables, aber landschaftlich spektakuläres Badeziel suchen und sich an Trubel nicht stören. Wer es ruhiger mag, weicht auf Randzeiten oder weniger bekannte Abschnitte des Naturparks aus, etwa in Richtung Playa de Llevant.

  • Langer, feiner Sandstrand mit karibisch anmutenden Farben und sehr flachem Einstieg
  • Teil eines Naturparks mit Dünen- und Vegetationsschutz (Holzstege, gesperrte Zonen)
  • In der Hochsaison stark frequentiert, aber mit sehr guter touristischer Infrastruktur
Land
Spanien
Insel / Region
Formentera, Balearen
Strandtyp
Langer Sandstrand mit Dünen, flaches Wasser
Wasser
klar, türkisblau, seicht – ideal zum Baden und Planschen
Zugang
zu Fuß, per Fahrrad, Bus oder Fahrzeug (Parkplatzkontingent, saisonale Gebühren)
Besondere Hinweise
Schutzgebiet – bitte Holzstege nutzen, Dünen und Absperrungen respektieren
Quelle
Turismo de Formentera – Ses Illetes
Subjektive Einordnung (1–5):
Landschaftliche Wirkung
Familientauglichkeit
Ruhe (Hauptsaison)

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Praia da Marinha (Portugal)

Rang:3

Praia da Marinha an der Algarve ist ein Postkartenmotiv aus Felsbögen, freistehenden Felsnadeln und einem geschützten Strandabschnitt zu Füßen spektakulärer Klippen. Der Blick von oben auf die von Erosion geformten Kalksteinarme, die ins Meer ragen, gehört zu den berühmtesten Küstenpanoramen Europas und wird regelmäßig in internationalen Rankings und Werbekampagnen gezeigt. Entlang der Klippen verläuft ein Küstenpfad (u. a. Teil des „Seven Hanging Valleys“-Trails), von dem aus sich immer neue Blickwinkel auf Bögen, Höhlen und Buchten ergeben. Unten am Strand findet man, trotz Popularität, noch Ecken, in denen man zwischen Felsen schnorcheln und kleine Höhlen erkunden kann. Infrastruktur ist vorhanden, aber nicht übertrieben: In der Saison gibt es Bewirtung und Rettungsdienst, ansonsten bleibt der Charakter eher natürlich. In der Hochsaison ist der Parkplatz schnell voll; wer nachmittags kommt, muss oft längere Wege einplanen. Besonders reizvoll ist ein Besuch früh morgens oder gegen Abend, wenn das Licht die Felsen golden färbt und die großen Tagesbusse wieder abgefahren sind. Praia da Marinha eignet sich daher sowohl für Fotofans und Wanderer als auch für Familien mit etwas Trittsicherheit, die einen klassischen Algarve-Strandtag mit dramatischer Kulisse suchen.

  • Steile Klippen und freistehende Felsformationen bilden eine spektakuläre Kulisse
  • Aussichtsplattformen und Küstenpfad mit berühmten Panoramablicken
  • Am Strand begrenzte, aber ausreichende Infrastruktur – eher naturbelassenes Erlebnis
Land
Portugal
Region
Algarve, bei Lagoa/Caramujeira
Strandtyp
Kleine Sandbucht unter hohen Klippen
Wasser
klar, blau-türkis, gute Sicht zum Schnorcheln
Zugang
Parkplatz auf der Klippe, Fußweg und Treppen zum Strand; Küstenwanderwege
Besondere Hinweise
Starke Sonne und Reflexion an den Felsen – Sonnenschutz und Wasser mitbringen
Quelle
VisitPortugal – Praia da Marinha
Subjektive Einordnung (1–5):
Foto-/Panoramawert
Bade-/Schnorchelqualität
Barrierefreiheit

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Egremni Beach (Griechenland)

Rang:4

Egremni Beach auf Lefkada ist ein Paradebeispiel für die Westküste der Ionischen Insel: lange, helle Kies-/Sandstrände, eingefasst von hohen weißen Klippen und einem Meer in fast unnatürlich leuchtenden Blautönen. Über Jahre war Egremni nur über eine lange Treppe erreichbar; nach Erdrutschen und Erdbeben wurde der Landzugang mehrfach gesperrt und wieder instand gesetzt. Je nach Saison und aktuellem Zustand variiert daher, ob man den Strand über Straße und Stufen oder ausschließlich per Boot erreicht. Wer den Weg auf sich nimmt, wird mit viel Platz, verhältnismäßig wenigen Bauten und eindrucksvollen Farbkombinationen belohnt: milchig-türkisfarbenes Wasser, das sanft an hellen Kies anschwappt, und gewaltige Felswände im Rücken. Wegen der Tiefe und Brandung ist Egremni nicht der klassisch flache Familienstrand – Schwimmer und geübte Badegäste kommen hier aber voll auf ihre Kosten. Am Strand selbst gibt es meist nur reduzierte Infrastruktur: je nach Jahr einfache Strandbars oder mobile Angebote, ansonsten sollte man Verpflegung und Sonnenschutz lieber mitbringen. Wer einen bewusst etwas „anstrengenderen“ Strand mit Bilderbuch-Optik und vergleichsweise viel Raum sucht, findet in Egremni eine der eindrucksvollsten Optionen im Ionischen Meer.

  • Langer, breiter Strand mit feineren Kieseln/Sand und sehr viel Platz
  • Dramatische Kulisse aus hohen, hellen Klippen und milchig-türkisfarbenem Wasser
  • Zugangssituation ändert sich – teils nur per Boot, teils auch wieder über Treppen
Land
Griechenland
Insel
Lefkada, Westküste
Strandtyp
Langer Kies-/Sandstrand unter Steilküste
Wasser
intensiv türkis, teils „milchig“ durch feinen Schwebstoff
Zugang
je nach Situation Treppe/Strasse oder Boot; aktuelle Hinweise vor Reise prüfen
Besondere Hinweise
Abseits großer Orte, begrenzte Infrastruktur – Verpflegung/Sonnenschutz mitnehmen
Quelle
Greeka – Egremni Beach
Subjektive Einordnung (1–5):
Landschaftliche Wirkung
Ruhesuche
Zugangsaufwand

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Cala Goloritzé (Italien)

Rang:5

Cala Goloritzé an der Ostküste Sardiniens ist eine kleine, streng geschützte Bucht, die eher wie eine Naturkathedrale als wie ein klassischer Badestrand wirkt. Über der Kiesbucht ragt eine markante, etwa 140 m hohe Felsnadel in den Himmel, die der Küste ein unverwechselbares Profil gibt. Die Bucht markiert das Ende eines spektakulären Tals, das man auf einem teils steilen, aber aussichtsreichen Wanderweg vom Hochplateau aus erreicht. Boote dürfen nur in größerem Abstand ankern, und die Zahl der Besucher ist limitiert – entsprechend ruhig bleibt das Wasser, und der Eindruck von Ursprünglichkeit ist für einen europäischen Strand bemerkenswert. Es gibt keine Bars, Duschen oder Liegen; wer nach Goloritzé aufbricht, sollte mit Wanderschuhen, ausreichend Wasser und Sonnenschutz ausgestattet sein. Dafür wird man mit einem der klarsten Wasserfarben-Mixe des Mittelmeers belohnt: intensiv azurblaue Flächen, die über hellem Kies fast zu glühen scheinen. Die Bucht eignet sich ideal zum Schnorcheln, Abkühlen nach der Wanderung und für ruhige Stunden am Meer. Für Familien mit sehr kleinen Kindern oder Strandurlauber, die Rundum-Service erwarten, ist Cala Goloritzé dagegen eher weniger geeignet – hier steht eindeutig das Naturerlebnis im Vordergrund.

  • Kleine Kies- und Felsbucht mit markanter, spitzer Kalkstein-Nadel („Aguglia di Goloritzé“)
  • Teil eines Schutzgebiets und als Naturmonument/Natura-2000-Gebiet ausgewiesen
  • Zugang nur zu Fuß (Bergpfad) oder mit Boot bis vor die Bucht, begrenzte Besucherzahlen
Land
Italien
Insel / Region
Sardinien, Golf von Orosei
Strandtyp
Kleine Kiesbucht, Felskulisse, geschütztes Gebiet
Wasser
sehr klares, azurblaues Wasser, ideal zum Schnorcheln
Zugang
Wanderung ab Hochebene (Höhenmeter & Hitze beachten) oder Boot bis vor die Bucht
Besondere Hinweise
Eintritts-/Zugangsregeln und Kontingente; Müll strikt wieder mitnehmen
Quelle
Italia.it – Cala Goloritzé
Subjektive Einordnung (1–5):
Naturnähe/Unberührtheit
Familienfreundlichkeit (mit kleinen Kindern)
Wander-/Aktivfaktor

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Zlatni Rat (Kroatien)

Rang:6

Zlatni Rat, der „Goldene Horn“ auf der Insel Brač, ist eine der ungewöhnlichsten Strandformen Europas: eine keilförmige, mit feinen Kieseln bedeckte Landzunge, die bis zu 500 m weit ins Meer hinausragt und ihre Spitze je nach Wind und Strömung sichtbar verformt. Vom Ort Bol aus blickt man auf die helle, von Pinien gesäumte Nehrung, die sich perfekt für einen Badetag ebenso wie für Windsurfen und andere Wassersportarten eignet. Das Wasser ist klar, wechselt je nach Tiefe von hellem Türkis zu dunklerem Blau, und auf der windzugewandten Seite rollen oft Wellen an den Strand, während die abgewandte Seite ruhiger bleibt. Entlang der Nehrung findet man unterschiedliche Zonen – vom eher ruhigen, familienorientierten Bereich bis zu lebhafteren Abschnitten mit Beachbars und Musik. Trotz Popularität gibt es mit etwas Laufbereitschaft fast immer ein ruhigeres Plätzchen. Durch die gute Erreichbarkeit, Parkplätze und Strandbahn ist Zlatni Rat auch für Tagesausflügler von der Küste attraktiv. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass es sich um einen sehr bekannten und entsprechend gut besuchten Strand handelt – wer die ikonische Ansicht ohne Menschenmengen genießen möchte, wählt frühmorgendliche oder spätere Uhrzeiten.

  • Bekanntestes Strandmotiv Kroatiens mit charakteristischer, sich verändernder Landzunge
  • Feine helle Kiesel, klares Wasser und Pinienwald im Hintergrund
  • Sehr gut erschlossen: Wassersport, Strandbars, Verleihstationen und Infrastruktur
Land
Kroatien
Insel / Region
Insel Brač, bei Bol
Strandtyp
Kieselnehrung („Zunge“) in geschützter Bucht
Wasser
klar, türkis bis dunkelblau, ideal zum Baden
Zugang
zu Fuß oder mit Bähnchen/Boot von Bol; Parkplätze in Strandnähe
Besondere Hinweise
In der Hochsaison sehr gut besucht; für Ruhesuchende Randzeiten wählen
Quelle
Visit Brac – Zlatni Rat
Subjektive Einordnung (1–5):
Fotomotiv/Ikonenstatus
Wassersport-Eignung
Ruhesuche

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Spiaggia dei Conigli (Italien)

Rang:7

Spiaggia dei Conigli, der „Kaninchenstrand“ auf Lampedusa, wird regelmäßig in Rankings der schönsten Strände der Welt geführt. Die geschützte Bucht liegt in einem Naturreservat, das als bedeutender Nistplatz für die Unechte Karettschildkröte gilt. Wer den Fußweg hinunter zum Strand nimmt, blickt auf eine stille, türkisfarbene Bucht mit feinem Sand und sehr seichtem Wasser – karibisches Flair inmitten des Mittelmeers. Um den Schutz von Flora, Fauna und Schildkröten zu gewährleisten, ist der Zugang streng geregelt: Besucherzahlen sind limitiert, es gibt Zeitfenster und teilweise Reservierungspflicht. Infrastruktur am Strand ist bewusst minimal; Schatten spenden nur mitgebrachte Sonnenschirme, und alles, was man hinunterträgt, muss auch wieder mit hinaufgenommen werden. Dafür erlebt man eine der wenigen noch wirklich naturbelassen wirkenden Buchten Südeuropas, in der man mit etwas Glück sogar Schildkrötenspuren im Sand sieht. Für Familien mit größeren Kindern ist der Strand ideal, für Partyurlauber dagegen kaum attraktiv – was seinen Charakter bewahrt. Wichtig ist, die Anreise und Reservierung rechtzeitig zu planen und die strengen Regeln im Reservat zu respektieren.

  • Teil eines streng geschützten Naturschutzgebiets mit Schildkröten-Nistplätzen
  • Feiner, heller Sand und lange flache Zonen – ideal zum Baden und Schnorcheln
  • Keine großen Einrichtungen direkt am Strand, bewusst naturbelassen
Land
Italien
Insel / Region
Lampedusa, Süditalien
Strandtyp
Naturschutz-Sandbucht
Wasser
ruhig, glasklar, türkis
Zugang
Beschilderter Fußweg (ca. 800 m) vom Parkplatz im Reservat; begrenzte Plätze
Besondere Hinweise
Besucherlimit und Zeitfenster, Reservierung empfohlen; strikte Schutzregeln
Quelle
Prenotazione Spiaggia dei Conigli
Subjektive Einordnung (1–5):
Naturschutz/Reinheit
Familien- & Schnorcheltauglichkeit
Komfort/Infrastruktur

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Voutoumi Beach (Griechenland)

Rang:8

Voutoumi Beach auf der kleinen Insel Antipaxos ist eine der klassischsten „Bootsausflugs-Buchten“ des Ionischen Meeres. Vom Wasser aus blickt man auf eine Bucht mit weißem Sand-/Kiesboden, über dem das Meer nahezu milchig hellblau leuchtet. Rundherum steigen grüne Hänge auf, oben sitzen Tavernen mit spektakulärer Aussicht. Tagsüber legen hier viele Ausflugsboote aus Paxos und Korfu an, was die Bucht zur Mittagszeit lebhaft macht; am frühen Morgen oder späten Nachmittag zeigt sie sich deutlich ruhiger. Voutoumi eignet sich hervorragend, um einen Bootsausflug mit einem längeren Badestopp zu verbinden: Bad im kristallklaren Wasser, Mittagessen in der Taverne und anschließend wieder zurück nach Paxos. Wer länger bleiben möchte, kann kleinere Boote oder Wasser-Taxis nutzen. Die Bucht selbst bietet einfachen, aber ausreichend Komfort – der Fokus liegt auf der Kulisse und dem Wasser. Für Individualreisende, die ein besonders intensives Türkis erleben wollen, gehört Voutoumi mit zu den beeindruckendsten Zielen im Ionischen Meer.

  • Traumbucht mit karibisch hellen Wasserfarben und hellem Sand/Kiesel
  • Oft Ziel von Bootsausflügen ab Paxos, Antipaxos und Korfu
  • Einige Tavernen/Beachbars mit Blick auf die Bucht, ansonsten überschaubare Infrastruktur
Land
Griechenland
Insel / Region
Antipaxos, Ionische Inseln
Strandtyp
Bucht mit Sand/Kiesel, von Hängen umgeben
Wasser
sehr klar, leuchtend hellblau, ideal zum Baden und Schnorcheln
Zugang
nur per Boot von Paxos/Antipaxos/Korfu; in der Saison viele Ausflugsboote
Besondere Hinweise
Hauptandrang zur Mittagszeit; wer Ruhe sucht, wählt Randzeiten
Quelle
GoPaxos – Voutoumi Beach
Subjektive Einordnung (1–5):
Landschaftliche Wirkung
Ruhesuche (Hauptsaison)
Erreichbarkeit

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Nissi Beach (Zypern)

Rang:9

Nissi Beach in Ayia Napa ist einer der bekanntesten Strände Zyperns – ein halbkreisförmiger Sandstrand mit einer vorgelagerten kleinen Insel („Nissi“), zu der man bei ruhiger See durch seichtes Wasser hinüberlaufen kann. Das Meer ist hier so flach und klar, dass der Strand regelmäßig mit der Blauen Flagge ausgezeichnet wird. Tagsüber mischen sich Familien, Badegäste und Wassersportfans; am Abend wird der Strand zum Hotspot für Beachbars, Musik und Partystimmung. Die breite, helle Sandfläche, das türkisfarbene Wasser und die flache Lagune machen Nissi Beach fotografisch sehr attraktiv. Gleichzeitig ist er einer der am stärksten besuchten Strände Zyperns – wer Ruhe sucht, hält sich eher an die Randbereiche oder kommt außerhalb der Ferienzeiten. Die Infrastruktur ist hervorragend: Liegen, Sonnenschirme, Wassersportstationen, Restaurants und sanitäre Anlagen sind in großer Zahl vorhanden. Für Paare und Freunde, die Strandtag und Nachtleben kombinieren wollen, ist Nissi Beach ein idealer Ausgangspunkt; wer eine ganz stille Bucht sucht, wählt besser einen anderen Ort auf der Insel.

  • Langer, heller Sandstrand mit flachem, warmem Wasser und kleiner vorgelagerter Insel
  • Ausgezeichnete Wasserqualität und umfassende touristische Infrastruktur
  • Tagsüber Mix aus Familien, Wassersport und Strandbars – abends teils Partystimmung
Land
Zypern
Region
Ayia Napa, Südostküste
Strandtyp
Sandstrand in geschützter Bucht mit vorgelagerter Insel
Wasser
klar, türkis, sehr flach – teils weit hinaus begehbar
Zugang
zu Fuß von Hotels/Ort, mit Bus/Auto; Parkplätze vorhanden
Besondere Hinweise
In der Hochsaison sehr belebt und laut; ruhigere Bereiche am Rand der Bucht
Quelle
Nissi Beach – Übersicht
Subjektive Einordnung (1–5):
Familientauglichkeit (tagsüber)
Party-/Szenefaktor
Ruhepotenzial

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Plage de Palombaggia (Frankreich)

Rang:10

Plage de Palombaggia bei Porto-Vecchio auf Korsika kombiniert fast alles, was man sich von einem Mittelmeerstrand wünschen kann: feinen, hellen Sand, flach abfallendes, klares Wasser, rötliche Granitfelsen und Schirme aus Aleppo-Kiefern im Hintergrund. Der lange Strandabschnitt ist in mehrere Buchten gegliedert, in denen sich ruhigere Ecken und gut ausgestattete Strandabschnitte abwechseln. Von hier blickt man auf die Cerbicale-Inseln vor der Küste; bei ruhiger See ist das Wasser fast spiegelglatt und ideal zum Schwimmen und Schnorcheln. In der Hauptsaison reihen sich Strandrestaurants, Liegen und Wassersportangebote aneinander – Palombaggia ist dann lebendig und gut besucht, bleibt aber dank Länge und Struktur angenehm aufgeteilt. Familien schätzen den flachen Einstieg und die gute Infrastruktur, Genießer den Mix aus Naturkulisse und komfortablen Strandclubs. Wer völlige Ruhe sucht, plant besser einen Besuch in der Nebensaison oder wählt Randzeiten am Tag. Die Anreise erfolgt über schmale Straßen und Parkplätze hinter dem Strand; in der Hochsaison ist frühes Erscheinen empfehlenswert, um stressfrei einen Parkplatz zu finden.

  • Langer, feiner Sandstrand, eingerahmt von roten Felsen und markanten Pinien
  • Als eine der eindrucksvollsten und beliebtesten Buchten Korsikas bekannt
  • In der Hochsaison stark besucht, aber mit vielen familienfreundlichen Abschnitten
Land
Frankreich
Insel / Region
Korsika, nahe Porto-Vecchio
Strandtyp
Breiter Sandstrand mit Felsen und Pinien, mehrere Buchten
Wasser
klar, türkis, meist ruhig – ideal zum Schwimmen
Zugang
Parkplätze hinter dem Strand, kurzer Fußweg durch Kiefern und Dünen
Besondere Hinweise
Sehr beliebt – früh kommen oder Nebensaison wählen; einige Strandrestaurants und Verleihe
Quelle
Visit Corsica – Palombaggia
Subjektive Einordnung (1–5):
Familientauglichkeit
Landschaftliche Wirkung
Trubel in der Hochsaison

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