135 Millionen Euro für ein Auto: Die teuersten Autos der Welt sind keine normalen Luxusfahrzeuge mehr, sondern historische Sammlerobjekte auf dem Niveau von Kunstwerken. Besonders wertvoll werden Fahrzeuge, wenn Seltenheit, Rennhistorie, Originalzustand, berühmte Fahrer und ein belegter Verkaufspreis zusammenkommen. Deshalb dominieren in diesem Ranking nicht moderne Hypercars, sondern historische Ferrari- und Mercedes-Rennwagen.
Diese Liste zeigt die 10 teuersten Autos der Welt nach öffentlich dokumentierten Verkaufspreisen. Berücksichtigt wurden Auktionsergebnisse und gut belegte Privatverkäufe. Nicht berücksichtigt wurden reine Schätzwerte, Listenpreise, unbestätigte Privatgerüchte oder moderne Einzelstücke mit nur vermutetem Preis. Wer sich für weitere Rekorde aus Gesellschaft, Luxus und Geschichte interessiert, findet ähnliche Rankings in der Kategorie Gesellschaft.
So wurde gewertet
Gewertet wurden öffentlich belegbare Verkaufspreise inklusive Käuferaufgeld, sofern dieses veröffentlicht wurde. Bei Privatverkäufen wurden nur Preise berücksichtigt, die durch seriöse Fachquellen breit dokumentiert sind. Moderne Fahrzeuge wie Rolls-Royce Boat Tail, Rolls-Royce Droptail oder Bugatti La Voiture Noire wurden nicht aufgenommen, weil deren Preise meist auf Schätzungen, Medienangaben oder nicht vollständig offengelegten Kundenpreisen beruhen. Alle Quellenlinks wurden gegen erreichbare Seiten ersetzt. Datenstand: Juni 2026.
Warum moderne Hypercars hier nicht dominieren
Viele moderne Supersportwagen kosten mehrere Millionen Euro. Für ein historisch belastbares Ranking reicht das aber nicht aus. Ein offiziell genannter Listenpreis ist etwas anderes als ein tatsächlich bezahlter Sammlerpreis. Die teuersten dokumentierten Autos sind deshalb meist Klassiker mit Rennhistorie: Sie existieren nur wenige Male, sind nicht reproduzierbar und besitzen eine Geschichte, die moderne Einzelanfertigungen erst noch aufbauen müssten.
Übersicht
- Mercedes-Benz 300 SLR Uhlenhaut Coupé
- Ferrari 250 GTO Chassis 4153 GT
- Mercedes-Benz W 196 R Stromlinienwagen
- Ferrari 330 LM / 250 GTO
- Ferrari 250 GTO Chassis 3413 GT
- Ferrari 250 GTO Chassis 3851 GT
- Ferrari 250 LM by Scaglietti
- Ferrari 335 S Spider Scaglietti
- Mercedes-Benz W196R Fangio
- Ferrari 290 MM by Scaglietti
| Rang | Fahrzeug | Hersteller | Preis | Verkauf | Baujahr | Chassis | Motor | Leistung | Stückzahl | Fahrer / Historie | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 300 SLR Uhlenhaut Coupé | Mercedes-Benz | 135 Mio. € | 2022, Auktion | 1955 | werksintern dokumentiert | 3,0-Liter Reihenachtzylinder | 302 PS | 2 | Rudolf Uhlenhaut, 300-SLR-Technik | Teuerstes jemals verkauftes Auto |
| 2 | 250 GTO Chassis 4153 GT | Ferrari | ca. 70 Mio. US-$ | 2018, Privatverkauf | 1963 | 4153 GT | ca. 3,0-Liter V12 | ca. 300 PS | 36 GTO | Tour de France Automobile | Höchster breit dokumentierter Ferrari-Privatverkauf |
| 3 | W 196 R Stromlinienwagen | Mercedes-Benz | 51,155 Mio. € | 2025, RM Sotheby’s | 1954 | 00009/54 | ca. 2,5-Liter Reihenachtzylinder | ca. 290 PS | 4 komplette Streamliner | Fangio, Moss | Teuerster Grand-Prix-Wagen |
| 4 | 330 LM / 250 GTO | Ferrari | 51,705 Mio. US-$ | 2023, RM Sotheby’s | 1962 | 3765 LM | ca. 4,0-Liter V12 | ca. 390 PS | einzigartige Konfiguration | Le Mans, Nürburgring | Teuerster Ferrari bei öffentlicher Auktion |
| 5 | 250 GTO Chassis 3413 GT | Ferrari | 48,405 Mio. US-$ | 2018, RM Sotheby’s | 1962 | 3413 GT | ca. 3,0-Liter V12 | ca. 300 PS | 36 GTO | Targa Florio, GT-Rennen | Früherer Auktionsweltrekord |
| 6 | 250 GTO Chassis 3851 GT | Ferrari | 38,115 Mio. US-$ | 2014, Bonhams | 1962 | 3851 GT | ca. 3,0-Liter V12 | ca. 300 PS | 36 GTO | Tour de France Automobile | Startsignal des modernen GTO-Preisbooms |
| 7 | 250 LM by Scaglietti | Ferrari | 34,88 Mio. € | 2025, RM Sotheby’s | 1964 | 5893 | ca. 3,3-Liter V12 | ca. 320 PS | 32 | Le-Mans-Sieger 1965 | Letzter Ferrari-Gesamtsieg in Le Mans bis 2023 |
| 8 | 335 S Spider Scaglietti | Ferrari | 32,075 Mio. € | 2016, Artcurial | 1957 | 0674 | ca. 4,1-Liter V12 | ca. 400 PS | 4 | Moss, Hawthorn, Collins | Eine der stärksten Ferrari-Rennmaschinen der 1950er |
| 9 | W196R Fangio | Mercedes-Benz | 29,65 Mio. US-$ | 2013, Bonhams | 1954 | 00006/54 | ca. 2,5-Liter Reihenachtzylinder | ca. 257 PS | sehr selten | Fangio-Siegerwagen | Früherer Rekord für Auktionsautos |
| 10 | 290 MM by Scaglietti | Ferrari | 28,05 Mio. US-$ | 2015, RM Sotheby’s | 1956 | 0626 | ca. 3,5-Liter V12 | ca. 320 PS | 4 | Fangio, Mille Miglia | Werksrennwagen für die Mille Miglia |
Mercedes-Benz 300 SLR Uhlenhaut Coupé
Rang: 1 Weltrekord
Als Mercedes-Benz im Mai 2022 eines von nur zwei 300 SLR Uhlenhaut Coupés verkaufte, war das mehr als eine Auktion. Jahrzehntelang galt dieses Auto als unverkäuflicher Teil des Werksmythos. Der Preis von 135 Millionen Euro machte es schließlich zum teuersten jemals verkauften Auto der Geschichte.
Das Coupé basiert technisch auf dem Mercedes-Benz 300 SLR, trägt den Namen des Ingenieurs Rudolf Uhlenhaut und wurde nie als normales Kundenauto angeboten. Sein Wert entsteht aus einer nahezu perfekten Kombination: nur zwei Exemplare, Werksbesitz, Silberpfeil-Technik, originaler Zustand und enorme Bedeutung für die Motorsportgeschichte. Moderne Hypercars sind schneller, aber keines besitzt diese historische Dichte. Der Verkaufserlös floss in den Mercedes-Benz Fund für Bildungs- und Forschungsprojekte.
- Nur zwei Exemplare gebaut
- Verkaufspreis: 135 Millionen Euro
- Teuerstes jemals verkauftes Auto
- Hersteller
- Mercedes-Benz
- Modell
- 300 SLR Uhlenhaut Coupé
- Baujahr
- 1955
- Verkaufspreis
- 135 Millionen Euro
- Verkaufsjahr
- 2022
- Motor
- 3,0-Liter Reihenachtzylinder
- Leistung
- 302 PS
- Höchstgeschwindigkeit
- ca. 290 km/h
- Stückzahl
- 2
- Karosserie
- geschlossene Coupé-Karosserie
- Antrieb
- Heckantrieb
- Rekordstatus
- Teuerstes jemals verkauftes Auto
- Quelle
- Mercedes-Benz Group
Ferrari 250 GTO Chassis 4153 GT
Rang: 2 Privatrekord
Der Ferrari 250 GTO ist das Auto, an dem sich fast alle anderen Sammlerfahrzeuge messen lassen. Chassis 4153 GT wurde 2018 für rund 70 Millionen US-Dollar privat verkauft und gilt damit als einer der teuersten bekannten Autoverkäufe überhaupt. Der Deal war kein klassischer Auktionsmoment, sondern ein diskreter Verkauf unter Sammlern.
Der Preis erklärt sich durch die Sonderstellung des 250 GTO. Ferrari baute nur 36 Exemplare, und jedes einzelne besitzt eine eigene Renn- und Besitzgeschichte. Chassis 4153 GT gewann unter anderem die Tour de France Automobile und gehört damit zu den besonders begehrten GTOs. Dass dieser Wagen trotz fehlender öffentlicher Auktion auf Rang 2 steht, liegt an der breiten Dokumentation des Verkaufs und der überragenden Bedeutung der GTO-Baureihe.
- Privatverkauf für rund 70 Millionen US-Dollar
- Einer von nur 36 Ferrari 250 GTO
- Tour-de-France-Automobile-Historie
- Hersteller
- Ferrari
- Modell
- 250 GTO
- Chassis
- 4153 GT
- Baujahr
- 1963
- Verkaufspreis
- ca. 70 Millionen US-Dollar
- Verkaufsjahr
- 2018
- Motor
- ca. 3,0-Liter V12
- Leistung
- ca. 300 PS
- Karosseriebauer
- Scaglietti
- Stückzahl
- 36 Ferrari 250 GTO
- Rennhistorie
- Tour de France Automobile
- Rekordstatus
- Höchster breit dokumentierter Ferrari-Privatverkauf
- Quelle
- Architectural Digest
Mercedes-Benz W 196 R Stromlinienwagen
Rang: 3 Grand-Prix-Rekord
Der Mercedes-Benz W 196 R Stromlinienwagen schrieb 2025 erneut Geschichte. Bei RM Sotheby’s wurde das Fahrzeug für 51,155 Millionen Euro verkauft und damit zum teuersten Grand-Prix-Rennwagen der Welt. Der Wagen stammt aus der Formel-1-Ära von Juan Manuel Fangio und Stirling Moss.
Seine stromlinienförmige Karosserie war für Hochgeschwindigkeitsstrecken entwickelt worden und machte den W 196 R zu einem der technisch auffälligsten Rennwagen der 1950er-Jahre. Besonders wertvoll ist er, weil nur vier komplette Streamliner bekannt sind und dieses Exemplar erstmals für privaten Besitz angeboten wurde. Im Vergleich zum Uhlenhaut Coupé ist er stärker als reiner Grand-Prix-Wagen einzuordnen, erreicht aber nicht dessen absolute Exklusivität als nur zweifach gebautes Coupé.
- Verkauft für 51,155 Millionen Euro
- Teuerster Grand-Prix-Rennwagen der Welt
- Mit Fangio- und Moss-Historie
- Hersteller
- Mercedes-Benz
- Modell
- W 196 R Stromlinienwagen
- Chassis
- 00009/54
- Baujahr
- 1954
- Verkaufspreis
- 51,155 Millionen Euro
- Verkaufsjahr
- 2025
- Auktionshaus
- RM Sotheby’s
- Motor
- ca. 2,5-Liter Reihenachtzylinder
- Leistung
- ca. 290 PS
- Karosserie
- Stromlinienkarosserie
- Fahrer
- Juan Manuel Fangio, Stirling Moss
- Rekordstatus
- Teuerster Grand-Prix-Wagen
- Quelle
- RM Sotheby’s
Ferrari 330 LM / 250 GTO
Rang: 4 Ferrari-Rekord
Dieser Ferrari wirkt schon durch seine Bezeichnung außergewöhnlich: 330 LM / 250 GTO by Scaglietti. 2023 wurde er bei RM Sotheby’s für 51,705 Millionen US-Dollar verkauft und damit zum teuersten Ferrari, der jemals öffentlich versteigert wurde.
Seine Bedeutung liegt in der einzigartigen Konfiguration. Der Wagen ist der einzige GTO Tipo 1962, der von der Scuderia Ferrari selbst im Wettbewerb eingesetzt wurde. Er startete 1962 bei den 24 Stunden von Le Mans und erreichte beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring einen Klassensieg sowie Platz 2 gesamt. Damit verbindet er die GTO-Legende mit echter Werksrenn-Historie. Gegenüber den höher platzierten Mercedes und dem privat verkauften 250 GTO fehlt ihm nur der absolute Marktmythos des höchsten Preises.
- Teuerster Ferrari bei öffentlicher Auktion
- Verkaufspreis: 51,705 Millionen US-Dollar
- Scuderia-Ferrari-Werkseinsatz
- Hersteller
- Ferrari
- Modell
- 330 LM / 250 GTO by Scaglietti
- Chassis
- 3765 LM
- Baujahr
- 1962
- Verkaufspreis
- 51,705 Millionen US-Dollar
- Verkaufsjahr
- 2023
- Auktionshaus
- RM Sotheby’s
- Motor
- ca. 4,0-Liter V12
- Leistung
- ca. 390 PS
- Karosseriebauer
- Scaglietti
- Rennhistorie
- Le Mans 1962, Nürburgring 1000 km
- Besonderheit
- Einziger GTO Tipo 1962 mit Scuderia-Ferrari-Einsatz
- Quelle
- RM Sotheby’s
Ferrari 250 GTO Chassis 3413 GT
Rang: 5 Auktionsikone
Als dieser Ferrari 250 GTO 2018 in Monterey aufgerufen wurde, war die Erwartung gewaltig. Chassis 3413 GT stammte aus prominenter Sammlung und galt als eines der attraktivsten GTO-Exemplare, die jemals öffentlich versteigert wurden. Am Ende erreichte der Wagen 48,405 Millionen US-Dollar.
Der Verkauf war ein Wendepunkt: Er bestätigte den Ferrari 250 GTO als eigene Anlageklasse im Sammlermarkt. Der Wagen ist nicht nur schön und selten, sondern besitzt die perfekte Mischung aus Wettbewerbshistorie, V12-Technik, Scaglietti-Karosserie und Ferrari-Mythos. Gegenüber Rang 4 liegt er preislich knapp darunter, ist aber als klassischer 250 GTO für viele Sammler sogar die reinere Ikone.
- 2018 für 48,405 Millionen US-Dollar verkauft
- Früherer Weltrekord für ein Auktionsauto
- Einer von nur 36 Ferrari 250 GTO
- Hersteller
- Ferrari
- Modell
- 250 GTO by Scaglietti
- Chassis
- 3413 GT
- Baujahr
- 1962
- Verkaufspreis
- 48,405 Millionen US-Dollar
- Verkaufsjahr
- 2018
- Auktionshaus
- RM Sotheby’s Monterey
- Motor
- ca. 3,0-Liter V12
- Leistung
- ca. 300 PS
- Karosseriebauer
- Scaglietti
- Stückzahl
- 36 Ferrari 250 GTO
- Rekordstatus
- Früherer Auktionsweltrekord
- Quelle
- RM Sotheby’s
Was macht den Ferrari 250 GTO so wertvoll?
Der Ferrari 250 GTO ist selten, erfolgreich, elegant und sammlerfreundlich dokumentiert. Nur 36 Exemplare wurden gebaut, viele besitzen belegte Renneinsätze, und kaum ein Besitzer trennt sich freiwillig von einem solchen Wagen. Dadurch entsteht ein Markt, in dem schon die Gelegenheit zum Kauf außergewöhnlich ist.
Ferrari 250 GTO Chassis 3851 GT
Rang: 6 Preisboom
Der Ferrari 250 GTO Chassis 3851 GT wurde 2014 für 38,115 Millionen US-Dollar verkauft. Damals war das ein neuer Auktionsweltrekord und ein Moment, der den modernen Boom um historische Spitzenfahrzeuge sichtbar machte.
Die Geschichte dieses GTO ist nicht makellos, sondern gerade deshalb interessant. Der Wagen hatte Renneinsätze, einen schweren Unfall und wurde später wieder aufgebaut. Trotzdem erzielte er einen Rekordpreis, weil der Markt die GTO-DNA höher bewertete als einzelne Brüche in der Historie. Im Vergleich zu den höher platzierten GTOs liegt er preislich darunter, bleibt aber ein Meilenstein: Er zeigte, dass ein Ferrari 250 GTO selbst mit komplexer Vergangenheit zu den wertvollsten Autos der Welt gehört.
- 2014 Auktionsweltrekord
- Verkaufspreis: 38,115 Millionen US-Dollar
- Wichtiger Meilenstein des GTO-Marktes
- Hersteller
- Ferrari
- Modell
- 250 GTO Berlinetta
- Chassis
- 3851 GT
- Baujahr
- 1962
- Verkaufspreis
- 38,115 Millionen US-Dollar
- Verkaufsjahr
- 2014
- Auktionshaus
- Bonhams Quail Lodge
- Motor
- ca. 3,0-Liter V12
- Leistung
- ca. 300 PS
- Karosseriebauer
- Scaglietti
- Vorbesitz
- Fabrizio-Violati-Sammlung
- Quelle
- Motor Authority
Ferrari 250 LM by Scaglietti
Rang: 7 Le-Mans-Sieger
Dieser Ferrari 250 LM ist einer der wichtigsten Rennwagen der Marke. Er gewann 1965 die 24 Stunden von Le Mans und bescherte Ferrari den letzten Gesamtsieg beim Langstreckenklassiker, bis die Marke 2023 mit dem 499P zurückkehrte. 2025 erzielte der Wagen bei RM Sotheby’s in Paris 34,88 Millionen Euro.
Der 250 LM steht für den Übergang von klassischen Frontmotor-GTs zu Mittelmotor-Rennwagen. Er ist nicht so teuer wie ein 250 GTO, besitzt aber eine außergewöhnlich klare sporthistorische Bedeutung: ein echter Le-Mans-Gesamtsieger. Dass er im Ranking nur Platz 7 erreicht, zeigt, wie extrem stark der Markt die GTO-Ikone bewertet. Rein motorsportlich gehört dieser Ferrari zu den wichtigsten Fahrzeugen der Liste.
- Gesamtsieger der 24 Stunden von Le Mans 1965
- Verkaufspreis: 34,88 Millionen Euro
- Einer von nur 32 Ferrari 250 LM
- Hersteller
- Ferrari
- Modell
- 250 LM by Scaglietti
- Chassis
- 5893
- Motor
- 5893
- Getriebe
- 21
- Baujahr
- 1964
- Verkaufspreis
- 34,88 Millionen Euro
- Verkaufsjahr
- 2025
- Auktionshaus
- RM Sotheby’s Paris
- Motorbauart
- ca. 3,3-Liter V12
- Stückzahl
- 32
- Rennhistorie
- Le-Mans-Gesamtsieger 1965
- Quelle
- RM Sotheby’s
Ferrari 335 S Spider Scaglietti
Rang: 8 Rennlegende
Der Ferrari 335 S Spider Scaglietti von 1957 ist ein Rennwagen aus einer Zeit, in der Langstreckensport brutal, schnell und gefährlich war. 2016 wurde das Auto bei Artcurial in Paris für 32,075 Millionen Euro verkauft und gehörte damit zu den teuersten jemals versteigerten Fahrzeugen.
Sein Wert liegt in der Verbindung aus Werksrenngeschichte, extrem geringer Stückzahl und technischer Radikalität. Der 4,1-Liter-V12 leistete rund 400 PS, für die 1950er-Jahre eine enorme Zahl. Fahrer wie Stirling Moss, Mike Hawthorn und Peter Collins stehen für die Ära, in der Ferrari seinen internationalen Rennruhm festigte. Gegenüber dem 250 LM fehlt der Le-Mans-Gesamtsieg, doch als Symbol der Ferrari-Sportwagenoffensive ist der 335 S nahezu einzigartig.
- Verkauft für 32,075 Millionen Euro
- Rund 400 PS aus einem 4,1-Liter-V12
- Nur vier Exemplare gebaut
- Hersteller
- Ferrari
- Modell
- 335 S Spider Scaglietti
- Chassis
- 0674
- Baujahr
- 1957
- Verkaufspreis
- 32,075 Millionen Euro
- Verkaufsjahr
- 2016
- Auktionshaus
- Artcurial Retromobile
- Motor
- ca. 4,1-Liter V12
- Leistung
- ca. 400 PS
- Höchstgeschwindigkeit
- ca. 300 km/h
- Karosseriebauer
- Scaglietti
- Fahrer
- Stirling Moss, Mike Hawthorn, Peter Collins
- Quelle
- Artcurial
Mercedes-Benz W196R Fangio
Rang: 9 Fangio
2013 wurde dieser Mercedes-Benz W196R bei Bonhams für rund 29,65 Millionen US-Dollar verkauft und setzte damals einen neuen Auktionsrekord. Der Wagen war kein Ausstellungsstück ohne Geschichte, sondern ein echter Siegerwagen von Juan Manuel Fangio.
Fangio gewann mit diesem Mercedes 1954 die Großen Preise von Deutschland und der Schweiz. Damit trägt der Wagen die direkte Signatur eines der größten Rennfahrer aller Zeiten. Technisch steht er für Mercedes’ dominierende Rückkehr in den Grand-Prix-Sport der 1950er-Jahre. Im Vergleich zum 2025 verkauften Stromlinienwagen ist er weniger teuer, aber als Fangio-Siegerauto von enormer historischer Bedeutung.
- Verkauft für rund 29,65 Millionen US-Dollar
- Siegerwagen von Juan Manuel Fangio
- Früherer Weltrekord für Auktionsautos
- Hersteller
- Mercedes-Benz
- Modell
- W196R
- Chassis
- 00006/54
- Baujahr
- 1954
- Verkaufspreis
- rund 29,65 Millionen US-Dollar
- Verkaufsjahr
- 2013
- Auktionshaus
- Bonhams Goodwood
- Motor
- ca. 2,5-Liter Reihenachtzylinder
- Leistung
- ca. 257 PS
- Fahrer
- Juan Manuel Fangio
- Rennsiege
- Grand Prix von Deutschland und Schweiz 1954
- Quelle
- Motor Authority
Ferrari 290 MM by Scaglietti
Rang: 10 Mille Miglia
Der Ferrari 290 MM wurde 1956 für die Mille Miglia gebaut, eines der berühmtesten und gefährlichsten Straßenrennen der Welt. Dieses Exemplar war für Juan Manuel Fangio vorgesehen und verbindet damit Ferrari-Werksgeschichte mit einem der größten Namen des Motorsports. 2015 erzielte der Wagen bei RM Sotheby’s 28,05 Millionen US-Dollar.
Im Ranking steht er auf Platz 10, obwohl seine Geschichte außergewöhnlich ist. Das liegt an der enormen Preisentwicklung an der Spitze: Mehrere GTOs, Mercedes-Silberpfeile und Le-Mans-Sieger haben die Schwelle weiter nach oben verschoben. Dennoch bleibt der 290 MM einer der wertvollsten offenen Ferrari-Werksrennwagen. Er zeigt, dass nicht nur der 250 GTO Rekordpreise erklären kann, sondern auch frühere Ferrari-Prototypen mit klarer Rennprovenienz.
- 1956 für die Mille Miglia gebaut
- Juan-Manuel-Fangio-Bezug
- Verkauft für 28,05 Millionen US-Dollar
- Hersteller
- Ferrari
- Modell
- 290 MM by Scaglietti
- Chassis
- 0626
- Baujahr
- 1956
- Verkaufspreis
- 28,05 Millionen US-Dollar
- Verkaufsjahr
- 2015
- Auktionshaus
- RM Sotheby’s New York
- Motor
- ca. 3,5-Liter V12
- Leistung
- ca. 320 PS
- Karosseriebauer
- Scaglietti
- Rennhistorie
- Mille Miglia, Fangio-Bezug
- Quelle
- RM Sotheby’s
Häufige Fragen zu den teuersten Autos der Welt
Was ist das teuerste Auto der Welt?
Das teuerste jemals verkaufte Auto ist das Mercedes-Benz 300 SLR Uhlenhaut Coupé. Es wurde 2022 für 135 Millionen Euro verkauft.
Was ist der teuerste Ferrari der Welt?
Der höchste breit dokumentierte Ferrari-Preis ist der Privatverkauf eines Ferrari 250 GTO für rund 70 Millionen US-Dollar. Bei öffentlichen Auktionen hält der Ferrari 330 LM / 250 GTO mit 51,705 Millionen US-Dollar den Rekord.
Warum sind Ferrari 250 GTO so teuer?
Der Ferrari 250 GTO ist extrem selten, erfolgreich im Rennsport, ikonisch gestaltet und weltweit begehrt. Nur 36 Exemplare wurden gebaut.
Warum fehlen Bugatti La Voiture Noire und Rolls-Royce Boat Tail?
Diese Fahrzeuge werden oft mit extrem hohen Preisen genannt, doch die Summen beruhen meist auf Schätzungen oder nicht vollständig offengelegten Kundenpreisen. Dieses Ranking nutzt belegbare Verkaufspreise.
Sind Auktionsergebnisse und Privatverkäufe vergleichbar?
Nur eingeschränkt. Auktionen sind transparenter. Privatverkäufe werden hier nur aufgenommen, wenn sie durch seriöse Quellen breit dokumentiert sind.







